Trilogie der Leidenschaft
Bevor Lucas Belvaux im Jahre 2002 als Regisseur mit seiner Trilogie der Leidenschaft Aufmerksamkeit auf sich zog, hatte er sich bereits als Schauspieler einen Namen im französischsprachigen Kino gemacht.

So spielt Belvaux auch selbst einen der Charaktere, deren Leben in Grenoble er in seiner Trilogie schildert. Dies allerdings mit unterschiedlich starkem Fokus – tritt in einem Film ein Paar in den Vordergrund, sind es in den anderen beiden einmal ein flüchtiger Straftäter und ein anderes Mal der ihn jagende Polizist. Abgesehen von diesen unterschiedlichen Perspektivierungen ist jede Folge im Rahmen eines anderen Genres inszeniert: Auf der Flucht (Cavale) als Thriller, Ein tolles Paar (Un couple épatant) als Komödie und Nach dem Leben (Après la vie) als Drama. Ansehen kann man sie nach Aussagen des Regisseurs in beliebiger Reihenfolge, eine Entscheidung, die einem der BR jedoch abnimmt. (kst)
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