G.W. Pabst: Abwege

Schon lange macht sich Arte um die Kofinanzierung und monatliche Ausstrahlung von Stummfilmrekonstruktionen verdient. So gibt es heute ein Werk eines der wichtigsten Regisseure des Kinos der Weimarer Republik zu sehen, Georg Wilhelm Pabst, das aufwendig aus Fragmenten aus dem Staatlichen Filmarchiv der DDR und der Fondazione Cineteca Italiana wiederhergestellt werden musste: Abwege (1928), ein Sittendrama über eine Frau (Brigitte Helm), die sich von ihrem bürgerlichen Eheleben unerfüllt fühlt und in soziale Entgleisungen flüchtet. Arte zeigt den Film in der Nacht vom Freitag zum Samstag um 0.55 Uhr. (chh)

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