Following
Seinen Einstieg ins Filmgeschäft absolvierte der spätere Batman-Regisseur Christopher Nolan 1998 mit dem kammerspielartigen Thriller Following.

Mit geringem Budget und Darstellern aus dem Freundeskreis erzählt Following vom erfolglosen Schriftsteller Bill, der aus Langeweile fremden Personen auf der Straße folgt. Als Bill auf den Einbrecher Cobb trifft, taucht er fasziniert in die Welt der Kriminalität ein.
Zwei Jahre vor seinem Durchbruch mit Memento (2000) verknüpft Nolan auf ähnliche Weise eine nonlineare, für den Zuschauer mitunter bewusst verwirrende Erzählweise mit deutlichen Reminiszenzen an den Film noir, was sich unter anderem an einer klassischen Femme-Fatale-Figur zeigt und nicht zuletzt dadurch betont wird, dass der Film in Schwarzweiß gedreht wurde. (mk)
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