Die Ehe der Maria Braun
Rainer Werner Fassbinder führte 1979 mit dem Spielfilm Die Ehe der Maria Braun eine historisch hochreflexive und künstlerisch komplex gestaltete Aufarbeitung der frühen deutschen Nachkriegsgeschichte aus.

Fassbinder erzählt vom kurzzeitigen gesellschaftlichen Aufstieg einer Frau (Hanna Schygulla) in der scheinbar an Möglichkeiten noch reichen Zeit, die sich zwischen Ende des einen deutschen Systems in Trümmerhaufen und baldiger Konsolidierung des neuen unter Adenauer samt Wirtschaftswunder auftut. Die Ehe der Maria Braun stellt den ersten Teil von Fassbinders „BRD-Trilogie“ dar. (chh)
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