Claude Lelouch und Louis Malle
Am 30. Oktober feiern die französischen Filmemacher Claude Lelouch und Louis Malle Geburtstag. Aus diesem Anlass zeigt der BR eine Filmnacht, die ihren Schwerpunkt allerdings auf Werke von Lelouch legt. Vornehmlich auf solche, die nicht ausschließlich von den Irrungen und Wirrungen der Liebe handeln: Die Entführer lassen grüssen (L’aventure, c’est l’aventure, 1971, s. Bild) ist eine Gangsterparodie vor dem Hintergrund der Unruhen von 1968, mit Lino Ventura und Jacques Brel in den Hauptrollen. Eine Satire ist auch Viva la vie – Es lebe das Leben (Viva la vie, 1984), diesmal auf das Science-Fiction-Genre. Den Abschluss der Lelouch-Filme bildet dann die Krimikomödie Eine Katze jagt die Maus (Le chat et la souris, 1975). Louis Malle widmet sich in Verhängnis (Damage, 1992) der Amour fou eines britischen Politikers mit der Verlobten seines Sohnes, nach Aussagen des Regisseurs eine Neuverfilmung seines Klassikers Die Liebenden (Les amants, 1958). Ergänzt wird das Programm um 22:15 Uhr durch ein Kurzporträt über die Filmemacher, Geburtstagskinder der Nouvelle Vague (2007), wobei man sich darüber streiten kann, ob die beiden Jubilare tatsächlich so ohne weiteres der Nouvelle Vague zuzuordnen sind. (kst)
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