Ghost Dog - Der Weg des Samourai
In Jarmuschs Tribut an Jean-Pierre Melvilles Der eiskalte Engel (Le Samouraï, 1967) tritt Forest Whitaker als moderner Samurai Ghost Dog an die Stelle des Trenchcoat-tragenden Jef Costello.

Jim Jarmuschs Version lässt den Helden in einer Holzbude hoch über den Strassen Jersey Citys residieren, von wo aus er mit seinen Mafiaauftraggebern über Tauben kommuniziert. Schließlich wird er selbst zur Zielscheibe, bleibt seinem Ehrenkodex jedoch treu. Jarmusch zitiert in seiner Neuinterpretation neben Melville Seijun Suzuki und Kurosawas Rashomon (1950), für die stimmungsvollen Bilder von Ghost Dog – Der Weg des Samourai (Ghost Dog: The Way of the Samourai, 1999) zeichnete Robby Müller verantwortlich.
Veröffentlicht am 15.01.2008
Aktualisiert am 29.01.2009
Foto: © ARD Degeto
Sendetermine:
Mo 30.11.2009, 21.00 Uhr, Arte
Mi 08.04.2009, 23.00 Uhr, SWR
Nacht von Di auf Mi 03.-04.02.2009, 1.20 Uhr, ARD
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Forest Whitaker ist ’Ghost Dog’, ein Auftragskiller mit Herz, der ins Visier der Mafia gerät. Streng folgt er den Anweisungen aus dem Handbuch für Samurai. Es sind Weisheiten für alle Lebensbereiche, mit philosophischem Einschlag: “Form ist Leere, Leere Form“ oder „Nichts geschieht ohne Grund“. Die Kapitelausschnitte geben dem Film eine stringente Form. Neben ironischen Seitenhieben mehr ...