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Top 10 Filme der 2000er - Filmjahr 2002

Stimmen Sie über den besten Film aus 2002 ab! Für seine persönlichen Topfilme konnte sich Sascha Keilholz vor lauter Auswahl nicht auf 10 beschränken, dazu gehören Werke von Brian de Palma, Zhang Yimou, Andreas Dresen und Fernando Meirelles.

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Topfilme 2002

Der Sohn (Le Fils), Jean-Pierre & Luc Dardenne, Belgien, Frankreich 2002

Infernal Affairs (Wu jian dao), Andrew Lau, Alan Mak, Hongkong 2002

City of God (Cidade de Deus), Fernando Meirelles, Brasilien, Frankreich, USA 2002

Femme Fatale, Brian de Palma, Frankreich 2002

Hero (Ying xiong), Zhang Yimou, Hongkong, China 2002

Minority Report, Steven Spielberg, USA 2002

Untreu (Unfaithful), Adrian Lyne, USA 2002

Der Obrist und die Tänzerin (The Dancer Upstairs), John Malkovich, USA, Spanien 2002

25 Stunden (25th Hour), Spike Lee, USA 2002

Halbe Treppe, Andreas Dresen, Deutschland 2002

24 hour party people, Michael Winterbottom, Großbritannien, Frankreich, Niederlande 2002

Solaris, Steven Soderbergh, USA 2002

Der Pianist (The Pianist), Roman Polanski, Frankreich, Deutschland, Großbritannien ... 2002

Pure, Gillies MacKinnon, Großbritannien 2002


Ein starkes Jahr, deshalb auch mehr als 10 Titel. Fernando Meirelles, für mich einer der Regisseure des Jahrzehnts, zum ersten, aber nicht letzten Mal in der Liste. Dazu das Comeback von Brian De Palma und gleich drei Filme, die ich für weitläufig unterschätzt halte und die eines gemeinsam haben: beeindruckende Schlusssequenzen bzw. -einstellungen: Steven Spielbergs hybrider Minority Report verwandelt mit einer sich immer weiter entfernenden Kamera das Märchen in einen Alptraum; Adrian Lyne, der die ohnehin grandiose Diane Lane zu der herausragenden Leistung ihrer Karriere treibt, findet im Schlussbild von Untreu (Unfaithful) einen wunderbaren Ausdruck der Ambivalenz und Ungewissheit. Regiedebütant John Malkovich schließlich nutzt in seiner Literaturadaption Der Obrist und die Tänzerin (The Dancer Upstairs) die Gesangskraft von Nina Simone um einen fulminanten Schlusspunkt zu setzen.

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Sascha Keilholz

Veröffentlicht am 17.09.2009

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Kommentare

 

lester burnham

Sonntag, 04-10-09 09:58

Was 'Gangs of New York' betrifft geb ich dir teils recht, es ist nicht das Meisterwerk von Scorsese geworden und auch nicht ein 'Historienfilm' der wohl in die Filmgeschichte eingehen wird. Meine hohen Erwartungen wurden auch enttäuscht. Vor allem die Liebesgeschichte hat mich nicht wirklich berührt. Allerdings ist mir der Aufwand, der betrieben wurde um die Vergangenheit auferstehen zu lassen wohl mehr ...

Frédéric

Donnerstag, 24-09-09 16:56

Ich habe gerade erst letzte Woche "Punch Drunk Love" nochmal gesehen - mein damaliger Eindruck (wahrscheinlich von "Magnolia" geprägt) eines tendenziell vernachlässigbaren Zwischenwerks wurde nicht bestätigt. Ich schätze den Film für dessen Soundtrack, eine formale Rigorosität (die Magnolia und vorgehende Werke weniger hatten, und die There will be Blood in der ersten halben Stunde so stark macht) mehr ...

sascha keilholz

Donnerstag, 24-09-09 16:29

hi lester, open hearts, 28 days later, vor allem aber sympathy for mr. vengeance und far from heaven, ueber die ich beide nachgedacht habe, koennten meines erachtens auf jeden fall in eine solche liste. anernorts gehen wir sehr stark auseinander> punch-drunk love halte ich fuer misslungen, gangs of new york ebenso, und road to perdition fuer belanglos. irreversible ist meines erachtens schlicht mehr ...

lester burnham

Mittwoch, 23-09-09 12:50

Ganz, ganz starker Jahrgang, dementsprechend lang fällt auch die Filmliste herausragender Werke aus (in zeitlicher Reihenfolge), als da waren u.a. noch Paul Greengrass - Bloody Sunday (Feb'02) Tom Tykwer - Heaven (Feb'02) Constantin Costa-Gavras - Der Stellvertreter (Mai'02) Sam Mendes - Road to Perdition (Sep'02) Aki Kaurismäki - Der Mann ohne Vergangenheit (Nov'02) Mike Leigh - All or Nothing mehr ...

 

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