Podcast: Gesichtsverlust der Berliner Kulturpolitik

Was kann der Berliner Senat aus dem Debakel bei der DFFB-Direktorensuche lernen? Über Symptomatisches in der Filmpolitik, GmbH-Strukturen und Demokratie an der Filmhochschule sprechen der Filmemacher Franz Müller und die DFFB-Studentin Susanne Heinrich mit den Kritikern Ekkehard Knörer und Frédéric Jaeger. Die beiden wiederum diskutieren im zweiten Teil mit Elena Meilicke und Lukas Foerster über Robert Bramkamps Art Girls und Kunst, die wirken soll.

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Franz Müller hat einen offenen Brief an den Regierenden Bürgermeister von Berlin geschrieben, und mehr als 800 Personen haben sich ihm angeschlossen. Er fordert ein faires, transparentes, demokratisches Verfahren für die Neubesetzung der Direktion der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB). Susanne Heinrich studiert im 3. Jahr Regie an der DFFB und engagiert sich seit Dezember für die studentische Mitbestimmung im laufenden Verfahren. Mit Ekkehard Knörer (Cargo) und Frédéric Jaeger (critic.de) sprechen sie über die aktuellen Strukturen, die Unterstützung aus der Filmbranche und die Berliner Filmpolitik. Zum Hintergrund gibt es auf critic.de einen ausführlichen Artikel: Überraschung in Berlin: Das Grundgesetz greift auch für die DFFB.

Im eigenständigen zweiten Teil des Podcasts gibt es ein kritisches Quartett: Elena Meilicke, Lukas Foerster (beide Perlentaucher), Ekkehard Knörer und Frédéric Jaeger. Die vier versuchen sich Robert Bramkamps Film Art Girls, der jüngst in ausgewählten Kinos gestartet ist, zu erschließen. Ob es ihnen gelingt, verrät die Aufzeichnung.

 

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