Kommentare

American Gangster

American Gangster

31.10.2007

Ridley Scotts mit Russell Crowe und Denzel Washington erstklassig besetztes Crime-Drama beleuchtet das Leben von Frank Lucas. Dieser stieg Anfang der siebziger Jahre aus Harlem zu einem der mächtigsten Gangster-Bosse der Ostküste auf. >> weiter...




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deejay68

Dienstag, 05-08-08 19:41

leider nicht im kino gesehen, aber fand ihn auch recht enttäuschend. möchte gar nicht so sehr auf die einzelnen szenen und schauspieler eingehen. alleine vom handwerk her wirkte der film zu langweilig. starre schnitte etwa alle 5 sekunden. kaum kamerafahrten, keine überraschungen. man wusste immer sofort, ob es in der beginnenden szene um die eine oder andere seite (des gesetzes) ging. keinerlei auf- und ab, dadurch auch kaum echte spannung. sprich, der film plätscherte förmlich vor sich hin. aber das wurde ja bereits gesagt.

 

Schmadel

Sonntag, 30-03-08 15:00

Ich fand den Film sehr gelungen. Ich bin nicht der Meinung, dass man diverse Szenen/Beziehungen weiter hätte ausleuchten sollen! Die Szene als der aufstrebende Baseballer lieber ein "Gangster" werden will oder die Szene mit Cuba g.J. war genau richtig. Alles wurde gesagt, alles weitere wäre belangloses Gewäsch gewesen. Genau das empfand ich als große Stärke des Films. Und das irgendwelche HipHopper mit dabei waren, hat nun überhaupt nicht gestört.Sie hatten dazu weder die Präsenz noch die Dialoge. Mit einer der besten Filme dieses Genres!

 

Orwell

Samstag, 15-12-07 15:16

@ Constantin

Ich werde den Film heute abend sehen- nach dem Studium einiger Kritiken bin ich mir allerdings sicher, dass Du den Film nicht verstanden hast.

 

axl

Freitag, 07-12-07 14:36

finde die kritik von constantin bringt es auf den punkt!

alles in allem ein wenig zu langatmiger toller film aber nicht auf den godfellas blow scarface niveau leider

 

Constantin

Donnerstag, 29-11-07 11:25

Die Kritiken zu diesem Film erstaunen mich immer wieder, denn nachzuvollziehen sind sie für mich nicht. Scotts "American Gangster" plätschert in meinen Augen lasch dahin. Weder wird die Beziehung Lucas zu seinen Brüdern und Cousins vertieft noch die zu seiner Frau. Als Beispiel dafür: Als Lucas und einer seiner Verwandten von den korrupten Cops mit Stoff erwischt werden prügelt Lucas seinen Cousin kurz dermaßen zu Brei, dass man eigentlich erwarten sollte das der Cousin entweder Tod ist oder zumindestens schwer verletzt. In der nächsten Szene sitzt eben dieser Cousin unverbeult (ob ein größerer Zeitsprung zwischen diesen beiden Szenen ist, kann ich nicht beeurteilen) vor seinem Paten und rät ihm in inbrünstiger Loyalität einen Rachefeldzug durchzuführen.
Lucas (Washington) besticht dadurch das er in Szenen, die geradezu nach einer Konsequenz schreien - ein Barbesitzer ,gespielt von Cuba Gooding Jr., verkauft Lucas BlueMagic gestreckt, sitzt Lucas vor dem Barbesitzer und beendet das Gespräch mit einem "Wir verstehen uns!". Konsequenz für den Film: NULL! Warum Crowe diesen seltsamen Saubermann verkörpert ist unerklärlich. Außerdem grenzwertig sind die Auftritte der ganzen HipHop Größen. Common, RZA, T.I. . Was die Jungs in dem Film verloren haben ist mir nicht deutlich geworden. In einer Szene ist RZAs Wu-TANG Tatoo deutlich zu erkennen. Common wirkt als hätte er sich zufällig auf das Set von "American Gangster" verirrt und T.I. der im Ansatz die Rolle eines aufstrebenden Baseballstars verkörpert, beendet im Gespräch mit Lucas seine arrangierte Karriere mit den Worten "Ich will so wie du werden Onkel Lucas!" Washington guckt daraufhin etwas dumm aus der Wäsche und wird von einem seiner Handlanger aus dem Gespräch gerissen.
Skrupel bei Lucas werden über den ganzen Film hin nicht deutlich, müssen sie allerdings auch nicht. Jedoch hätte sich Scott dann auch die seltsamen moralisch daherkommenden Überblenden zwischen dem Thanksgiving Essen der Familie Lucas und den Süchtigen ersparen können. Das Crowe sich währenddessen ein Sandwich bastelt wirkt fast schon lächerlich komisch. Den einsam kämpfenden Polizist kann ich ihm nicht abnehmen.
Es ist erstaunlich wieviele Belanglosigkeiten dieser Film anspricht und nicht zu Ende führt. Alles in allem konnte mich nur Washington überzeugen, der aber irgendwie im luftleeren Raum spielt, da Crowe erst ganz zum Schluss mit ihm in Kontakt kommt. Entäuschend!

 

mi3000

Mittwoch, 21-11-07 00:45

wer english versteht, sollte sich das feature über frank lucas nicht entgehen lassen:
http://newyorkmetro.com/nymetro/news/people/feat[..]

 
 

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