„Revenge is a dish best served cold“. Dieses Zitat, eine „klingonische Redensart", stellt Quentin Tarantino seinem Kill Bill Vol 1 (2003) voran und verdeutlicht nicht nur, worum es in dem auf ein Handlungsgerüst reduzierten Film geht, sondern gibt gleichzeitig einen ironisch distanzierten Blick auf das Geschehen vor. weiter
Takeshi Kitano tauscht seine Revolver gegen ein Schwert ein und spielt Zatoichi, den berühmtesten Samurai der japanischen Filmgeschichte, einen Mythos, dessen Wiederauflage er auch gleich selbst inszeniert. weiter
Für seinen vorletzten Film kehrte Alfred Hitchcock nach England zurück. Der Thriller handelt von der Suche nach einem Serienkiller und einem abgehalfterten Ex-Piloten der Royal Air Force, der irrtümlicherweise für ihn gehalten wird. weiter
Selbst ist der Mann: Tony Stark baut sich in dieser Comicverfilmung eine Rüstung mit Düsenantrieb und schützt fortan die Welt vor seinen eigenen Waffen. weiter
Das geordnete Leben des Paläontologen David Huxley gerät gehörig aus den Fugen, als er auf dem Golfplatz Susan kennen lernt, eine Dame der Gesellschaft mit eher weniger salonfähigem Hang zur Dramatik und einer Vorliebe für gepflegten Wahnsinn. weiter
Im Zeichen des Bösen (Touch of Evil, 1958) gilt nicht nur als finaler Beitrag zum Film Noir, in dem ein letztes Mal die Themen, Motive und ästhetischen Ausdrucksmittel der Schwarzen Serie auf grandios-barocke Weise resümiert werden. weiter
Nach Zwei Banditen (Butch Cassidy and the Sundance Kid, 1968) vereint Hill das bewährte Schauspielduo Paul Newman und Robert Redford erneut in dem Caper-Movie Der Clou (The Sting, 1973). weiter
Der dritte Mann (The Third Man, 1949) markiert die zweite Zusammenarbeit zwischen Graham Greene und Carol Reed, ein Jahr nach Kleines Herz in Not (The Fallen Idol), bei dem der britische Autor bereits ebenfalls für die literarische Vorlage und das Drehbuch verantwortlich zeichnete. weiter
In dieser Kinderbuchadaption nach Roald Dahl brilliert Johnny Depp als merkwürdiger Schokoladenfabrikant Willy Wonka, der fünf Kindern, darunter dem gutherzigen Charlie, Einblick in seine Fabrikgeheimnisse gewährt. weiter
Ähnlich wie Vertigo (1958) befasst sich Marnie (1964) mit den düsteren Mechanismen einer Geschlechterbeziehung, obgleich mit geringerer universeller Tragweite. weiter
Lubitschs Film aus dem Jahre 1940 gilt weitläufig als romantische Komödie, was der deutsche Titel Rendezvous nach Ladenschluss (The Shop Around the Corner) noch bestärkt. weiter
Seinen voyeuristischen Instinkten folgend, verdächtigt ein Teenager seinen unscheinbaren Nachbarn, ein gefürchteter Mörder zu sein. Dieser kontert die Anschuldigungen mit Hundeblick und unheimlicher Gelassenheit. weiter
Lewis Milestones Meuterei auf der Bounty (Mutiny on the Bounty) aus dem Jahr 1962 ist die erste Farbverfilmung des Buches von James N. Hall und Charles B. Nordhoff. weiter
Eines von Douglas Sirks Schlüsselwerken, Was der Himmel erlaubt (All that Heaven Allows, 1955) ist auf der Oberfläche ein hochglanzpoliertes Melodram über eine zum Scheitern verurteilte Liebesaffäre zwischen einer vermögenden Witwe und ihrem vom Umfeld nicht als gesellschaftsfähig erachteten Gärtner. weiter
Der Partyschreck (The Party, 1968) war der einzige gemeinsame Film von Blake Edwards und Peter Sellers, dessen Hauptfigur nicht Inspektor Clouseau ist. weiter
„Everybody was Kung Fu Fighting” sang einst Carl Douglas. Ob er da bereits ahnte, dass eines Tages ein kampfsportbegeisterter Panda die Leinwand erobern würde? weiter
Das unspektakuläre Biopic einer unscheinbaren Putzfrau gewann sieben Césars. Séraphine Louis schrubbt Holzdielen ebenso gottergeben wie sie Blätter malt. Die Französin zählt heute zu den bedeutendsten Vertretern der naiven Kunst. weiter