TV-Empfehlungen

French Can Can

, arte

Der Impressionismus in Technicolor: Jean Renoir beschwört in French Can Can (1954) das Paris der Belle Epoque herauf, Schaffenszeit seines Malervaters Pierre-Auguste. weiter 

In einer besseren Welt – Kritik

, Festival (ARD digital)

Susanne Biers oscarprämiertes Drama ist eine feinfühlige Allegorie auf die biblischen Motive von Schuld und Rache. weiter 

Die Affäre – Kritik

, 3sat

VoD: „La Bourgeoise et le Prolo“, mit dieser polemischen Formel lässt sich der Plot von Catherine Corsinis Die Affäre (Partir) zunächst zusammenfassen. Doch darüber hinaus versucht der Film ein intimes Frauenporträt zu zeichnen. weiter 

Der Sturm

, ZDF

Roland Emmerich (10.000 B.C.) und Wolfgang Petersen, die beiden deutschen Blockbuster-Exporte, könnten unterschiedlicher kaum sein. Beim Schwaben und HFF-München-Absolventen steht immer das Spektakel im Vordergrund, beim Norddeutschen und DFFB-Abgänger sind es die Figuren. weiter 

The Fog – Nebel des Grauens – Kritik

, arte

Vod: Der Nebel des Grauens lichtet sich nicht. Mehr als drei Jahrzehnte, nachdem er sich über die Leinwand senkte, ist John Carpenters The Fog gespenstisch wie einst. weiter 

Über uns das All – Kritik

, WDR

VoD: Lassen Sie sich nicht von dem esoterisch klingenden Titel abschrecken! Über uns das All ist sehr präzise, ganz bei sich und bislang einer der wenigen absoluten Berlinale-Höhepunkte. weiter 

Excision – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Ekel als Ästhetik des Widerstands: Excision ist gleichzeitig verstörende Psychostudie und dunkelschwarze Splattersatire. weiter 

Monsters – Kritik

, Einsplus (ARD digital)

VoD: Mit seinem Spielfilmdebüt ist Gareth Edwards ein Monsterfilm gelungen, in dem die Monster selbst nur eine untergeordnete Rolle spielen. weiter 

Kampf der Titanen – Kritik

, VOX

Als unterhaltsamer CGI-Glitzer-Kitsch gefällt das Harryhausen-Remake Kampf der Titanen. Nur um die 3-D-Version sollte man einen weiten Bogen machen. weiter 

Séraphine – Kritik

, 3sat

Das unspektakuläre Biopic einer unscheinbaren Putzfrau gewann sieben Césars. Séraphine Louis schrubbt Holzdielen ebenso gottergeben wie sie Blätter malt. Die Französin zählt heute zu den bedeutendsten Vertretern der naiven Kunst. weiter 

Fish Tank – Kritik

, Festival (ARD digital)

Andrea Arnold hat mit Fish Tank ein meisterhaftes Sozialdrama gedreht, das den britischen Kitchen-Sink-Realismus auf eine neue Ebene hebt. weiter 

Easy Money – Kritik

, arte

Stockholm, Gewalt, Verbrechen – und das alles ohne Kommissare. Easy Money ist ein herrlich dreckiger Gangsterfilm. weiter 

Das Waisenhaus – Kritik

, neo (ZDF digital)

In seinem Heimatland Spanien gewann das Schauermärchen um das mysteriöse Verschwinden eines kleinen Jungen sieben Goyas – vielleicht weil es auf Emotionen, statt auf blutige Effekte setzt. weiter 

Wenn die Gondeln Trauer tragen

, 3sat

Nicolas Roeg ist mit der Daphne-du-Maurier-Adaption Wenn die Gondeln Trauer tragen (Don´t Look Now, 1973) ein Klassiker gelungen, und das nicht nur innerhalb des Horrorgenres. weiter 

Die Unbestechlichen

, Kabel Eins

Robert Redford und Dustin Hoffman decken als Journalisten der „Washington Post“ den Watergate-Skandal auf. weiter 

Mein großer Freund Shane

, arte

Mit Mein großer Freund Shane (Shane, 1953) ist George Stevens ein großartiger Western gelungen, der das Standardfigurenrepertoire des Genres ebenso illustriert wie seziert. weiter 

Adel verpflichtet

, WDR

Adel verpflichtet (Kind Hearts and Coronets, 1949) gehört zu den Klassikern der Ealing-Komödie, jenen so oft als quintessentiell englisch bezeichneten Filmen der Nachkriegszeit, die unter Produzent Michael Balcon in den namensgebenden West-Londoner Studios entstanden. weiter 

Der Ghostwriter – Kritik

, ProSieben

Roman Polanski gelingt mit Der Ghostwriter ein hochqualitatives Verwirrspiel über die Kumpanei von Politik und Schauspiel. weiter 

Lucy – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Eine 18jährige allein erziehende Mutter versucht ihr Leben auf die Reihe zu bringen. Das ist einfacher gesagt, als getan, wie dieses gut beobachtete Jugenddrama beweist. weiter 

Zodiac – Kritik

, RTL II

Er hat´s wieder getan. David Fincher zeichnet das Porträt eines Serienkillers. Chronologisch, historisch, episch, in seiner Schlichtheit fast reduktionistisch. Seltsam unseltsam wirkt das in Anbetracht von Finchers bisherigem Werk. weiter 

Match Point – Kritik

, arte

Ein Tennislehrer freundet sich mit seinem reichen Schüler an, trifft dessen Schwester, begehrt dessen Verlobte und das Chaos nimmt seinen Lauf. Woody Allen filmte Match Point in London, unter anderem nach Motiven Fjodor Dostojewskis. weiter 

Lost Highway

, Tele 5

Man könnte Inland Empire wohl als David Lynchs konsequente Weiterentwicklung seiner Idee von einem brachial synästhetischen Gesamtkunstwerk bezeichnen. weiter 

Ein kurzer Film über das Töten

, Tele 5

Krzysztof Kieslowskis Ein kurzer Film über das Töten ist ein künstlerischer Paukenschlag, der – zumindest für die Länge des Kinobesuchs – das ewig Verdrängte, den Tod und das Töten, ins Bewusstsein ruft und uns aus der eigenen Lethargie gegenüber diesem Tabu wachrüttelt. weiter 

Umständlich verliebt – Kritik

, ProSieben

Sieben Jahre lang nicht wissen, dass man Vater ist – Umständlich verliebt macht daraus eine etwas andere Liebeskomödie, die Versatzstücke des Genres geschickt neu ordnet. weiter 

Triangle – Kritik

, ProSieben

Drei Hongkong-Regisseure, drei Leitmotive: Tsui Hark fokussiert die Versuchung, Ringo Lam interpretiert die Eifersucht, und Johnnie To widmet sich dem Schicksal. In ihrem Actionthriller entwickeln die drei ein ironisches Katz- und Mausspiel um einen Goldschatz. weiter