TV-Empfehlungen

Shame – Kritik

, ZDF

Eine Träne im richtigen Augenblick auf Michael Fassbenders Gesicht. Apathie und Shame. weiter 

Elena – Kritik

, arte

Das Familienleben wird in Andrej Zvyaguintsevs drittem Film zur Kampfarena des postsowjetischen Hyperkapitalismus. weiter 

Drive – Kritik

, BR

Gewaltrausch in Zeitlupe. Nicolas Winding Refns Drive ist getränkt in Kinofantasien. weiter 

Im Zeichen des Bösen

, arte

Im Zeichen des Bösen (Touch of Evil, 1958) gilt nicht nur als finaler Beitrag zum Film Noir, in dem ein letztes Mal die Themen, Motive und ästhetischen Ausdrucksmittel der Schwarzen Serie auf grandios-barocke Weise resümiert werden. weiter 

Zero Hour – Kritik

, Tele 5

Killer aus dem Ghetto will Frau und Baby retten – und belagert mit seiner Brutalo-Gruppe ein komplettes Krankenhaus. Preisgekröntes aus dem harten Venezuela. weiter 

The Fog – Nebel des Grauens – Kritik

, 3sat

Vod: Der Nebel des Grauens lichtet sich nicht. Mehr als drei Jahrzehnte, nachdem er sich über die Leinwand senkte, ist John Carpenters The Fog gespenstisch wie einst. weiter 

Land of the Dead – Kritik

, RTL II

George A. Romero kehrt zum Zombiefilm zurück – der Großvater des Genres schenkt seinen Untoten neue Fähigkeiten und reichhaltige Nahrung in Form von Menschenfleisch. weiter 

[REC] – Kritik

, 3sat

Zombies im Mietshaus: Aus Spanien findet einer der besten Splatterfilme der letzten Jahre seinen Weg auf deutsche Leinwände. weiter 

La Nana - Die Perle – Kritik

, Festival (ARD digital)

Zwischen Kammerspiel und Home-Movie. Lakonisch erzählt der mehrfach preisgekrönte chilenische Film vom Wandel eines Hausmädchens. weiter 

Saw – Kritik

, RTL II

Frischer Wind weht uns im Serienkillergenre entgegen. Saw ist ein „kleiner“, „dreckiger“ Hardcore-Horrorfilm. weiter 

Ein Köder für die Bestie

, ZDF

Nach seiner Darstellung des psychopathischen Wanderpredigers Harry Powell in Die Nacht des Jägers (The Night of the Hunter, 1955) beweist Robert Mitchum in Ein Köder für die Bestie (Cape Fear, 1962) aufs Neue, wie sehr ihm die Rolle des sadistischen Bösewichts auf den Leib geschrieben ist. weiter 

Rango – Kritik

, ProSieben

Eine Echse sucht im Dreck nach Wasser und nach ihrem Ich. Im Western-Frühjahr 2011 bekommt True Grit animierte Konkurrenz. weiter 

Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich – Kritik

, SAT.1

Taxi Driver vs Marathon Man, Raging Bull vs The Graduate. Meet the Fockers bezieht seinen Reiz aus der Konfrontation von Robert De Niro und Dustin Hoffman, doch das Duell wird nur angedeutet. Hoffman dient hier lediglich als Sidekick. Allerdings liefert er aus dieser Position bevorzugt grandiose Leistungen, wie etwa in Asphalt-Cowboy (Midnight Cowboy, 1969) an der Seite von Jon Voight oder in Papillon 1973 neben Steve McQueen. Dies bestätigt er nun erneut und bleibt somit der einzige Lichtblick in diesem mäßigen Aufguss. weiter 

Kung Fu Panda – Kritik

, SAT.1

„Everybody was Kung Fu Fighting” sang einst Carl Douglas. Ob er da bereits ahnte, dass eines Tages ein kampfsportbegeisterter Panda die Leinwand erobern würde? weiter 

Jack Reacher – Kritik

, ProSieben

Jack Reacher huldigt dem Konservatismus der Superheldenfigur nach allen Regeln der Kunst. Sehenswert ist er aber allemal, wenn man ihn am Ende falsch verstanden hat. weiter 

Rapunzel - Neu verföhnt – Kritik

, RTL

Ein altes Märchen, zur Kenntlichkeit entstellt: Disney bietet eine äußerst kurzweilige Variation auf das Grimm’sche Märchen mit viel Haar, Musik und Humor. weiter 

Colombiana – Kritik

, RTL

Schön wie die Orchidee, nach der sie benannt ist, aber tödlich: Profikillerin Cataleya sinnt auf Rache an einem Drogenpaten. Luc Besson beweist in Colombiana wieder einen Riecher fürs moderne Actionkino – laut, unlogisch, aber unterhaltsam. weiter 

Six Bullets – Kritik

, RTL

Sechs Kugeln für eine Kinderseele: Ernie Barbarash konfrontiert den verletzlichsten aller Actionhelden Jean-Claude Van Damme mit einer neuen Unübersichtlichkeit der Welt. weiter 

Young Adam – Kritik

, 3sat

Mit Young Adam, ausgezeichnet als Best New British Feature beim Edinburgh International Film Festival 2003, liefert Regisseur David Mackenzie eine gelungene Literaturverfilmung des gleichnamigen Kultromans von Alexander Trocchi. weiter 

A Serious Man – Kritik

, Das Erste

In A Serious Man widmen sich die Coen-Brüder einer für sie typischen Loser-Figur und inszenieren eine bittersüße Hommage an die eigene jüdische Kindheit. weiter