TV-Empfehlungen

Haben und Nichthaben

, arte

In Hawks’ Hemingway-Verfilmung spielt Humphrey Bogart einen seinem berühmten Casablanca(1942)-Charakter Rick nicht unähnlich zynischen Amerikaner. weiter 

Im Zeichen des Bösen

, arte

Im Zeichen des Bösen (Touch of Evil, 1958) gilt nicht nur als finaler Beitrag zum Film Noir, in dem ein letztes Mal die Themen, Motive und ästhetischen Ausdrucksmittel der Schwarzen Serie auf grandios-barocke Weise resümiert werden. weiter 

Der Mann, der vom Himmel fiel

, kultur (ZDF digital)

Das fremde Universum in Nicolas Roegs ungewöhnlichem Science-Fiction-Film Der Mann, der vom Himmel fiel (The Man Who Fell to Earth, 1976) ist das Nordamerika der späten siebziger Jahre. weiter 

Die Brücke

, WDR

„Ich kämpfe nicht gegen einen Kindergarten“ ruft ein amerikanischer Soldat und wird dafür von einem der Protagonisten in den Bauch geschossen - Bernhard Wickis vielfach preisgekröntes Antikriegsmanifest demonstriert den grausamen Aberwitz des Krieges am Beispiel einer Handvoll Jugendlicher. weiter 

Memento

, Tele 5

Nachdem seine Frau bei einem Einbruch getötet wurde, sinnt Leonard Shelby (Guy Pearce) auf Rache. Doch den Mörder seiner Frau zu finden, fällt dem Protagonisten nicht so leicht: seit dem Einbruch leidet er an einer Störung des Kurzzeitgedächtnisses. Mit Notizen und Polaroidfotos versucht er, sich auf seiner Suche zu orientieren. weiter 

Blue Velvet

, Tele 5

Die Kleinstadtidylle von Lumberton beginnt zu bröckeln, und dies nicht erst als der arglose All-American-Boy Jeffrey (Kyle MacLachlan) in den sonst so malerischen Vorgärten ein abgeschnittenes Ohr findet weiter 

Laurence Anyways – Kritik

, arte

Neues vom Vintage-Filmemacher Xavier Dolan. Nach seiner Ode an die imaginierte Liebe erforscht er nun Transsexualität als Frage des Dresscodes. weiter 

Firewall – Kritik

, Kabel Eins

Der Computerexperte Jack Stanfield wird erpresst, an einem Bankraub mitzuwirken. Firewall ist gleichzeitig ein spannender Genrefilm und ein Diskurs über Technik und Männlichkeit. weiter 

Drive – Kritik

, RBB

Gewaltrausch in Zeitlupe. Nicolas Winding Refns Drive ist getränkt in Kinofantasien. weiter 

Looking for Eric – Kritik

, BR

Wenn Ken Loach mit Manchester Uniteds Ex-Star Eric Cantona dreht, entsteht nicht nur eine Huldigung an Fangesänge und Dosenbier, sondern vor allem eine behutsam angelegte Komödie. weiter 

Leg dich nicht mit Zohan an – Kritik

, SAT.1

Mit dem jüdischen Anti-Terror-Soldaten Zohan verkörpert Adam Sandler eine eigenwillige Version des amerikanischen Traums: Am Anfang war die Tötungsmaschine, am Ende der Friseur. weiter 

Super 8 – Kritik

, ProSieben

Auf der Suche nach der verlorenen Wahrnehmung: J.J. Abrams’ Sommer-Blockbuster ist der Versuch einer Zeitreise. weiter 

Rückkehr ans Meer – Kritik

, 3sat

Im letzten Teil seiner „Trilogie über die Trauer“ inszeniert François Ozon die Schwangerschaft seiner Protagonistin als ein den Tod besiegendes Mysterium. weiter 

Babel – Kritik

, BR

Der Titel ist Programm: In Babel geht es Regisseur Alejandro González Iñárritu um nichts weniger als die Sprach- und Verständnislosigkeit der Menschen untereinander. Es ist ein weiterer Beweis für seine außergewöhnliche Begabung, dass er trotz dieses theorielastigen Ansatzes alles andere als einen blutleeren Film gedreht hat. weiter 

Final Destination 3 – Kritik

, ProSieben

Mit Final Destination (2000) schufen die Akte X-Schreiber James Wong und Glen Morgan einen Horrorthriller mit viel Suspense und einigen blutigen Effekten. Der Nachfolger setzte 2003 weniger auf Spannung und mehr auf Splattereffekte – eine Entwicklung, die der dritte Teil der Reihe fortführt. weiter