TV-Empfehlungen

Die Brücke

, arte

„Ich kämpfe nicht gegen einen Kindergarten“ ruft ein amerikanischer Soldat und wird dafür von einem der Protagonisten in den Bauch geschossen - Bernhard Wickis vielfach preisgekröntes Antikriegsmanifest demonstriert den grausamen Aberwitz des Krieges am Beispiel einer Handvoll Jugendlicher. weiter 

4 Tage im Mai – Kritik

, arte

Achim von Borries kehrt nach langer Pause mit einem ungewöhnlichen Drama über die letzten Kriegstage ins Kino zurück. weiter 

The Ballad of Genesis and Lady Jaye – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Genesis P-Orridge und Lady Jaye verwischten die Grenzen zwischen Leben und Kunst. Marie Losier porträtiert diese ungewöhnliche Beziehung nun in einem verspielten Dokumentarfilm. weiter 

Poison – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Auf ganz eigene Weise taucht das Erstlingswerk von Todd Haynes in die verstörende Welt Jean Genets aus Liebe, Sex und Gewalt ein und gilt zu Recht als einer der wichtigsten Beiträge zum New Queer Cinema. weiter 

Looking for Eric – Kritik

, arte

Wenn Ken Loach mit Manchester Uniteds Ex-Star Eric Cantona dreht, entsteht nicht nur eine Huldigung an Fangesänge und Dosenbier, sondern vor allem eine behutsam angelegte Komödie. weiter 

Das perfekte Verbrechen – Kritik

, Kabel Eins

Nobody is perfect, könnte man sagen, wenn man diesen Titel liest. Aber Regisseur Gregory Hoblit ist in seinem fünften Kinofilm ein spannendes Charakterdrama mit einem dämonischen Anthony Hopkins gelungen. weiter 

Ghost Dog - Der Weg des Samurai

, Einsplus (ARD digital)

In Jarmuschs Tribut an Jean-Pierre Melvilles Der eiskalte Engel (Le Samouraï, 1967) tritt Forest Whitaker als moderner Samurai Ghost Dog an die Stelle des Trenchcoat-tragenden Jef Costello. weiter 

Herzensbrecher – Kritik

, arte

VoD: Xavier Dolan inszeniert ein Mädchen, einen Schwulen und einen ewigen Verführer in einer unwiderstehlichen, intelligenten Komödie über die unerwiderte Liebe. weiter 

Adel verpflichtet

, HR

Adel verpflichtet (Kind Hearts and Coronets, 1949) gehört zu den Klassikern der Ealing-Komödie, jenen so oft als quintessentiell englisch bezeichneten Filmen der Nachkriegszeit, die unter Produzent Michael Balcon in den namensgebenden West-Londoner Studios entstanden. weiter 

Der Garten der Finzi Contini

, Das Erste

VoD: Vittorio de Sica erzählt von einem fragilen Exil inmitten dunkler politischer Umwälzungen. weiter 

Die Summe meiner einzelnen Teile – Kritik

, Festival (ARD digital)

Ein genialer Mathematiker zerbricht am Leben und zieht in den Wald. Und Hans Weingartner gelingt es diesmal nicht, seinen Stoff mit zu viel Thesen zu torpedieren. weiter 

Lösegeld – Kritik

, WDR

Apo-Calypso: Wenn ein Leben zerstört wird. Lucas Belvaux erzählt davon, wie der Linksterrorismus das konservative System stärkt.  weiter 

Die drei Musketiere – Kritik

, ProSieben

In der modernisierten Story bleibt von Alexandre Dumas’ Klassiker nicht viel übrig. Dafür gibts außer viel Action schöne Menschen in schönen Kostümen an noch schöneren Schauplätzen. weiter 

Wie ein wilder Stier

, Tele 5

Wie ein wilder Stier (Raging Bull, 1980) zählt wohl zu Scorseses gründlichsten Ausarbeitungen einer Thematik, die ihn in vielen seiner Filme beschäftigt: bestimmte Formen von Maskulinität und damit assoziierte männliche Werte. weiter 

Bitter Moon

, BR

Der Hauptschauplatz von Bitter Moon (1992) ist wie der von Polanskis Debüt Das Messer im Wasser (Nóz w wodzie, 1962) ein Boot, genauer gesagt ein Kreuzschiff. weiter