TV-Empfehlungen

Sehnsucht – Kritik

, ZDF

Ein Drama in der brandenburgischen Provinz: Ein eigentlich glücklich verheirateter Mann stolpert in eine seltsame Liebesaffäre. Die heile Welt bekommt erste Risse und der Zuschauer seine erste Müdigkeitsattacke. weiter 

Orly – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Episodische Paarbildungen am Flughafen Paris-Orly. Angela Schanelecs Dreh ausschweifender französischer Dialoge oder: die langsame Verwandlung einer Filmemacherin. weiter 

Psycho

, WDR

Vieler Worte bedarf es hier eigentlich nicht: Hitchcocks Psycho (1960) ist zu gleichen Teilen die Studie eines ganz gewöhnlichen Wahnsinnigen wie auch eine schwarze Komödie, unterlegt mit Dialogen, die vor Ironie nur so strotzen. weiter 

Vicky Cristina Barcelona – Kritik

, RBB

VoD: Auf nach Barcelona! Woody Allen verlässt London und wendet sich wärmeren Gefilden zu. Herausgekommen ist dabei eine leichtfüßige romantische Komödie mit einer unaufdringlich analytischen Schlagseite. weiter 

Easy Money – Kritik

, arte

Stockholm, Gewalt, Verbrechen – und das alles ohne Kommissare. Easy Money ist ein herrlich dreckiger Gangsterfilm. weiter 

Kampf der Titanen – Kritik

, VOX

Als unterhaltsamer CGI-Glitzer-Kitsch gefällt das Harryhausen-Remake Kampf der Titanen. Nur um die 3-D-Version sollte man einen weiten Bogen machen. weiter 

Pingpong – Kritik

, Festival (ARD digital)

In seinem preisgekrönten Spielfilmdebüt erzählt Regisseur Matthias Luthardt, wie es zwischen dem sechzehnjährigen Paul und seiner Tante zu sexuellen Annäherungen mit verheerenden Folgen kommt. weiter 

Michael Clayton – Kritik

, Das Erste

VoD: Eine Autobombe und drei Pferde retten einen Anwalt aus dem Sumpf der Korruption. In seinem Regiedebüt erzählt Tony Gilroy vom moralischen Erwachen eines berufsmäßigen Skandal-Vertuschers. weiter 

Zeit der Unschuld

, sixx

Edith Wharton wurde 1921 der Pulitzer Preis für ihre Romanvorlage verliehen. Die Drehbuchadaption von Martin Scorsese und Jay Cocks erhielt 1994 keine Oscarnominierung. weiter 

Mulholland Drive

, BR

David Lynch erklärte einmal Billy Wilders Boulevard der Dämmerung (Sunset Boulevard, 1950) zu seinem Lieblingsfilm. Mit dem ursprünglich als Fernsehserie konzipierten Mulholland Drive (Mulholland Dr.) legte er 2001 schließlich seine eigene Leinwandversion über die Kehrseiten der Traumfabrik vor. weiter