Alle Filme im TV

Madagascar – Kritik

, Das Erste

In der neuen Computeranimation von DreamWorks werden verwöhnte Zootiere mit der Wildnis konfrontiert. Wortwitz und Slapstick sorgen für Familienunterhaltung. An Höhepunkte des noch jungen Genres wie Shrek oder Finding Nemo kommt der Film aber nicht heran. weiter 

Die Farbe der Milch – Kritik

, BR

In der norwegischen Sommerlandschaft ist die junge Selma mit dem Beziehungschaos ihrer Tante und der ersten eigenen Liebe konfrontiert. Torun Lian erzählt einen bezaubernden Film über das Erwachsenwerden vor der Büllerbü-Kulisse Südnorwegens. weiter 

Mitten ins Herz – Ein Song für Dich – Kritik

, SAT.1

Erst kürzlich tourte Gérard Dépardieu als alternder Chansonier durch triste Schlagerclubs. Nun hat es Hugh Grant erwischt. In der Rolle eines in die Jahre gekommenen Popstars singt er sich in das Herz von Drew Barrymore. weiter 

Sex And The City 2 – Kritik

, ProSieben

Von der unerträglichen Leichtigkeit des Seins: Zum zweiten Mal setzt Michael Patrick King die HBO-Erfolgsfernsehserie im Kino fort und setzt auf die bewährte Rezeptur aus Luxus, Glamour und Klamotte. weiter 

Teufelskicker – Kritik

, ZDF

In Granz Henmans Kinderbuchverfilmung dreht sich alles um den Fußball – mit viel Ballakrobatik und wenig Mut zum Risiko. weiter 

Die Chaoscamper – Kritik

, SAT.1

Ein Camping-Urlaub mit Hindernissen: Robin Williams erlebt in der Doppelrolle als Familienoberhaupt und Karrieremensch ein zweifaches Waterloo. Die Komödie wandelt dabei auf den Pfaden des National Lampoon’s Klassikers Die schrillen Vier auf Achse. weiter 

Lippels Traum – Kritik

, BR

Braucht man als Kind einen Parallelkosmos, um die Erwachsenenwelt zu verstehen? Lippels Traum nimmt sich dieser Frage an und konfrontiert das Reale mit der Einbildungskraft. weiter 

Dreamer – Ein Traum wird wahr – Kritik

, SAT.1

Könnten Diazepam und Valium jemals Regie führen, käme exakt ein Film dabei heraus, wie John Gatins ihn mit Dreamer nun abgeliefert hat. Darin darf ein ehemals lahmendes Rennpferd in einem prestigeträchtigen Wettkampf das große Comeback feiern. weiter 

Fantastic Four – Kritik

, ProSieben

Mr. Fantastic ist elastisch wie Gummi, The Thing ist ein steinerner Kraftberg. Die speziellen Fähigkeiten vom Invisible Girl und Human Torch erklären sich von selbst. Gemeinsam kämpfen diese Fantastic Four gegen den diabolischen Doctor Doom in einem kostspieligen Kinoausflug. weiter 

Bedtime Stories – Kritik

, SAT.1

„Don’t stop believing“ – der alte Rockdauerbrenner von Journey liefert Adam Shankmans aktuellem Film die Devise.  weiter 

Per Anhalter durch die Galaxis – Kritik

, Kabel Eins

Die langerwartete Verfilmung des erfolgreichen Romans von Douglas Adams bemüht sich zwar zunächst um Werktreue, streicht die Vorlage dann aber an den falschen Stellen zusammen. Mit Slapstick und Spezialeffekten ist Per Anhalter durch die Galaxis noch leidlich unterhaltsam. weiter 

Die Kinder des Monsieur Mathieu – Kritik

, Festival (ARD digital)

Christophe Barratiers Regiedebüt begeisterte ganz Frankreich und wurde ein sensationeller Kinoerfolg. Die musikalische Geschichte vom enthusiastisch-selbstlosen Internatslehrer und seinen singenden Knaben garantiert angenehm unbeschwerte Kinounterhaltung, geht damit aber weitgehend am kritischen Kern der Geschichte vorbei. weiter 

Harry Potter und der Orden des Phönix – Kritik

, SAT.1

Der neueste, fünfte Film aus der Harry-Potter-Reihe ist solides Abenteuerkino mit viel Spezialeffekten und ohne Längen – dafür fehlt einiges, was die Romane J.K. Rowlings so interessant macht. weiter 

Cop Out – Kritik

, RTL

Cop Out konzentriert sich bei aller Ideenlosigkeit so verzweifelt auf die Leinwandvergangenheit seines Hauptdarstellers, dass der vor lauter Scham fast zu spielen vergisst. weiter 

RocknRolla – Kritik

, ProSieben

Coole Action, rasante Schnitte, keine Bedeutung: In Guy Ritchies neuem Film zeigen sowohl der Regisseur als auch sein Hauptdarsteller Gerard Butler, dass sie sich vor allem auf eines verstehen: die Oberfläche. weiter 

Death Race – Kritik

, RTL

Tollkühne Männer in ihren stinkenden Kisten: Death Race ist, wie sein Vorbild Death Race 2000 (1975), pseudopolitischer Trash mit hohem Oktangehalt, zudem aber ehrliches, geradliniges Actionkino mit heißen Schlitten, scharfen Frauen und reichlich Blut. weiter 

Final Call - Wenn er auflegt, muss sie sterben – Kritik

, VOX

Eine Frau wird entführt; ihr einziger Kontakt zur Außenwelt ist ein junger Mann, der nicht weiß, wo sie sich befindet. Das Telefon ist in Final Call Dreh- und Angelpunkt einer actionreichen Geschichte, die gute Unterhaltung ohne allzu viele Überraschungen bietet. weiter 

Match Point – Kritik

, ZDF

Ein Tennislehrer freundet sich mit seinem reichen Schüler an, trifft dessen Schwester, begehrt dessen Verlobte und das Chaos nimmt seinen Lauf. Woody Allen filmte Match Point in London, unter anderem nach Motiven Fjodor Dostojewskis. weiter 

Evet, ich will! – Kritik

, NDR

Selbstbewusst deutsch-türkisch: Evet, ich will! ist Hochzeitsfilm, Culture-Clash-Komödie und Message Picture in einem. weiter 

Monks - The Transatlantic Feedback – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Konzeptkunst trifft Beatrock. Eben noch haben die Torquays Beatles und Beach Boys gecovert, dann betreiben sie auch schon als Monks Dekonstruktion im Sinne der Ulmer Hochschule für Gestaltung. weiter 

Die Dolmetscherin – Kritik

, neo (ZDF digital)

Who is she? Fragt sich Sean Penn. Nun, laut Drehbuch ist Nicole Kidman Afrikanerin. Unglaubwürdig genug… weiter 

Michael Clayton – Kritik

, BR

VoD: Eine Autobombe und drei Pferde retten einen Anwalt aus dem Sumpf der Korruption. In seinem Regiedebüt erzählt Tony Gilroy vom moralischen Erwachen eines berufsmäßigen Skandal-Vertuschers. weiter 

Scoop - Der Knüller – Kritik

, WDR

Woody Allen scheint sich in Europa wohlzufühlen. Nachdem seine Filme jahrzehntelang New York treu blieben, ist Scoop bereits seine zweite Arbeit in Folge, die sich in der britischen High Society situiert. weiter 

Ein Mann für alle Unfälle – Kritik

, SAT.1

Drei Jungs heuern einen unkonventionellen Bodyguard an, der sie vor Prügel beschützen soll. Ein Mann für alle Unfälle ist eine grundsympathische Komödie aus der Mitte des amerikanischen Mainstreamkinos. weiter 

Aus der Tiefe des Raumes – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Hans Günter bastelt mehr an seinem Kicker als in der Autowerkstatt. Doch gerade, als er sich für die Westdeutschen Tippkickmeisterschaften qualifiziert und in der adretten Fotografin Marion die Liebe seines Lebens findet, geschieht ein folgenschweres Wunder: der Kicker mutiert zum Leben und schickt sich an, als Günter Netzer Fußballgeschichte zu schreiben. Dieser irren Idee hat Regisseur Gil Mehmert in seinem Kinodebüt nicht viel hinzuzufügen, so dass Aus der Tiefe des Raumes am Ende enttäuschen muss. weiter 

Chiko – Kritik

, BR

Ein Stück deutscher Gangsta-Rap: Özgür Yildirims Debütfilm zeigt Aufstieg und Fall eines Hamburger Dealers als testosterongesättigte Jungsfantasie mit filmhistorischen Anleihen. weiter 

Das Hausmädchen – Kritik

, WDR

Ein junges Mädchen wird von einem Mann aus der Oberschicht verführt und ins Unglück gestürzt. Ihre Rache ist fürchterlich. weiter 

Der Architekt – Kritik

, Das Erste

Familiendrama in den Tiroler Bergen: Nachdem der Architekt Georg in sein Heimatdorf zurückkehrt, um seine Mutter zu beerdigen, wird er von den Geistern der Vergangenheit eingeholt.
weiter 

The Fog – Nebel des Grauens – Kritik

, Das Erste

Vod: Der Nebel des Grauens lichtet sich nicht. Mehr als drei Jahrzehnte, nachdem er sich über die Leinwand senkte, ist John Carpenters The Fog gespenstisch wie einst. weiter 

Tsotsi – Kritik

, Festival (ARD digital)

Ein junger Gangster muss von einem Tag auf den anderen Verantwortung für ein Baby übernehmen und beginnt, sein Leben zu verändern. Leider verändert das Neugeborene auch den Film – nicht zu dessen Vorteil. weiter 

Hügel der blutigen Augen – Kritik

, RTL II

Remakes alter Horrorfilme sprießen wie Pilze aus dem Boden. Diesmal hat es einen alten Wes-Craven-Streifen erwischt. Genrehoffnungsträger Alexandre Aja wagt eine Neuauflage des zweiten Films des Scream-Regisseurs. weiter 

The Hills Have Eyes 2 – Kritik

, RTL II

Nur ein Jahr nach Alexandre Ajas Remake des Horrorfilms Hügel der blutigen Augen (The Hills Have Eyes, 1978) legt der deutsche Regisseur Martin Weisz mit dem zweiten Teil nach. weiter 

Der Sternwanderer – Kritik

, SAT.1

Der Verfilmung von Neil Gaimans Fantasyroman fehlt leider die Essenz des Buches. Unterhaltsamer und jedenfalls witziger als die übliche Genrekost ist sie aber allemal. weiter 

Vicky Cristina Barcelona – Kritik

, Das Erste

VoD: Auf nach Barcelona! Woody Allen verlässt London und wendet sich wärmeren Gefilden zu. Herausgekommen ist dabei eine leichtfüßige romantische Komödie mit einer unaufdringlich analytischen Schlagseite. weiter 

Zwölf Stühle – Kritik

, 3sat

Ulrike Ottingers Version des bereits mehrfach verfilmten, russischen Romans Die Zwölf Stühle ist eine Symbiose aus Fiktion und aktueller Reisedokumentation mit einer ironischen Sicht auf heutige und damalige Verhältnisse. weiter 

Star Trek – Kritik

, ProSieben

Wie sie wurden was sie sind. Die popkulturell wohl präsenteste Science-Fiction-Reihe widmet sich den biographischen Leerstellen von Captain Kirk und Mr. Spock. weiter 

Wolf Creek – Kritik

, ProSieben

Folter und Mord im australischen Outback: Trotz aller äußerlichen Ähnlichkeiten zu Filmen wie The Texas Chainsaw Massacre und The Hills Have Eyes bietet Greg McLeans wahrhaft erschreckend intensiver Horrorfilm mehr als reine Genrekost. weiter