40 Kamerateams, 200 Drehorte und über 1000 Stunden Filmmaterial: Unsere Erde ist die aufwändigste je produzierte Naturdokumentation. Ihre Schöpfer Alistair Fothergill und Mark Linfield setzen dabei vor allem auf ästhetische Überwältigung. weiter
Zwei Schwestern proben nach 15 Jahren der erzwungenen Trennung den Neuanfang ihrer Beziehung. Bei Philippe Claudels leisem Familiendrama lohnt es sich genau hinzusehen und dabei das Große im Kleinen zu entdecken. weiter
In ihrem Sozialdrama erzählt Regisseurin Verena S. Freytag vom Leben mit Hartz IV und entwirft ein zwiespältiges Bild vom Staat als Unterstützer. weiter
Mein verschärftes Wochenende verbindet auf phantasielose Art die Peinlichkeiten aus American Pie (1999) mit den Schmerzen aus Jackass – The Movie (2002). weiter
Der niederländische Regisseur Rolf de Heer hat im Outback Down Under den ersten Spielfilm gedreht, der einen Dialekt der Aborigines zur Originalsprache hat. Und in dem die Ureinwohner Australiens einmal nicht Opfer der Weißen oder der Moderne sind. weiter
Ein Kriminalfall im Ambiente des bourgeoisen Südfrankreich verquickt mit Fragen nach Familien- und Liebesverhältnissen. Die Wege der französischen Altstars Claude Chabrol und Gérard Depardieu kreuzen sich in fortgeschrittenem Alter zum ersten Mal. weiter
Eine Komödie über Beweglichkeit und zugleich deren genaues Gegenteil. In der Titelrolle rast Kevin James durch ein Einkaufszentrum und eine Reihe lahmer Gags. weiter
Fünf Einzelschicksale im Dunstkreis der Camorra: In seiner Bestsellerverfilmung bietet Matteo Garrone einen Einblick in die verschiedenen Wirkungsbereiche der süditalienischen Mafia. weiter
Unaufdringlich charmant und mit trockenem Humor erzählt Peter Lichtefeld in Playa del futuro die Geschichte von Suchenden und Träumern im spanischen Andalusien, deren Leben sich für kurze Zeit kreuzen und dadurch verändern. weiter
Stéphane Vuillets erster Spielfilm 25 Grad im Winter, der 2004 auch im Wettbewerb der Berlinale lief, ist eine charmante Tragikomödie über vier Menschen auf der Suche nach etwas, das sie aus ihrer Einsamkeit herausführt. weiter
Ein junger Gangster muss von einem Tag auf den anderen Verantwortung für ein Baby übernehmen und beginnt, sein Leben zu verändern. Leider verändert das Neugeborene auch den Film – nicht zu dessen Vorteil. weiter
Mr. Fantastic ist elastisch wie Gummi, The Thing ist ein steinerner Kraftberg. Die speziellen Fähigkeiten vom Invisible Girl und Human Torch erklären sich von selbst. Gemeinsam kämpfen diese Fantastic Four gegen den diabolischen Doctor Doom in einem kostspieligen Kinoausflug. weiter
Im Johannesburg der 50er Jahre nimmt ein Reporter den Kampf gegen das Apartheidsregime auf. Zola Masekos Politdrama erzählt die Geschichte der historischen Zeitschrift „Drum“, die eine wichtige Rolle in der frühen südafrikanischen Bürgerrechtsbewegung spielte. weiter
Der melancholische Blick fürs Schräge: In seinem ersten abendfüllenden Werk erzählt Adam Elliot von der wundersamen Brieffreundschaft zwischen einer australischen Außenseiterin und einem Sonderling aus Manhattan. weiter
Ein Mädchen verliebt sich in einen Jungen, der in seinen besten Freund verliebt ist, der seine eigene Freundin sehr liebt. Sommersturm erzählt mit einem herausragenden Ensemble junger Schauspieler die Geschichte von Tobi, der sich seinem besten Freund Achim offenbart und gleichzeitig erste Glücksmomente als geouteter Schwuler erlebt. Natürlich ist der autobiographisch inspirierte Film von Marco Kreuzpaintner auch pathetisch - aber er berührt. weiter
Erst kürzlich tourte Gérard Dépardieu als alternder Chansonier durch triste Schlagerclubs. Nun hat es Hugh Grant erwischt. In der Rolle eines in die Jahre gekommenen Popstars singt er sich in das Herz von Drew Barrymore. weiter
New York City, Mitte der Achtziger Jahre: die Teenager Walt und Frank finden ganz unterschiedliche Wege mit der Scheidung ihrer Eltern umzugehen. Mit Witz inszeniert Noah Baumbach die tragikomische Geschichte seiner eigenen Jugend. weiter
Von der unerträglichen Leichtigkeit des Seins: Zum zweiten Mal setzt Michael Patrick King die HBO-Erfolgsfernsehserie im Kino fort und setzt auf die bewährte Rezeptur aus Luxus, Glamour und Klamotte. weiter
Die langerwartete Verfilmung des erfolgreichen Romans von Douglas Adams bemüht sich zwar zunächst um Werktreue, streicht die Vorlage dann aber an den falschen Stellen zusammen. Mit Slapstick und Spezialeffekten ist Per Anhalter durch die Galaxis noch leidlich unterhaltsam. weiter
Alarmstufe Rot: Ali G-Erfinder Sacha Baron Cohen fällt in der Rolle des kasachischen TV-Moderators Borat über die USA her. Seine fiktive Reisereportage entpuppt sich als subversive Satire mit eingebauter Lachgarantie. weiter
Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen. Der Name ist Programm in Margarethe von Trottas trockenem, quälend ernsthaftem Porträt einer Heiligen des 12. Jahrhunderts. weiter
„Lysistrata“ in Aserbaidschan: In Veit Helmers burlesker Komödie treten sämtliche Frauen in den Sexstreik, damit die faulen Männer ihr Dorf wieder mit Wasser versorgen. weiter
Eine Hochzeit wirft alle Beteiligten aus der emotionalen Routine. Mit diesem Melodram bleibt Regisseurin Susanne Bier ihrer persönlichen Handschrift treu und wirft in einer sperrigen Inszenierung existentielle Fragen auf. weiter