Alle Filme im TV

Bank Job – Kritik

, neo (ZDF digital)

Prinzessin Margaret vergnügt sich beim karibischen Dreier, und die Gangster sind Gentlemen mit Familiensinn. Roger Donaldsons Heist-Film über einen legendären Londoner Bankraub bietet mehr entspannte Unterhaltung als königlichen Spaß. weiter 

Die Wolke – Kritik

, RTL II

Eine junge Liebe in Zeiten des Super-Gaus. Die Verfilmung des Romanerfolgs von Gudrun Pausewang schildert aus der Sicht eines Teenagers die tödlichen Auswirkungen eines atomaren Störfalls in einem deutschen Kernkraftwerk. weiter 

Die nackte Wahrheit – Kritik

, ProSieben

Gegensätze ziehen sich an. Diese alte Grundregel der romantischen Komödie beherzigt Die nackte Wahrheit aufs Strengste und schlägt dabei flott vergnügliche Funken. weiter 

Ludwig II. – Kritik

, Festival (ARD digital)

Vierzig Jahre nach Luchino Visconti interpretieren Peter Sehr und Marie Noëlle Leben und Wirken des Bayernkönigs in einem episch angelegten Biopic. weiter 

The Spirit – Kritik

, Kabel Eins

Frank Millers eklektische Verfilmung von Will Eisners legendärer Comicreihe The Spirit bietet wunderschöne Frauen und Schießereien ohne Tote. Spannung oder Interesse werden allerdings leider nicht geweckt. weiter 

Final Destination 4 – Kritik

, ProSieben

Death can’t wait: Im nunmehr vierten Teil der Reihe um den Wettlauf mit dem Tod erfolgt erneut die Rückkehr zum Ewiggleichen. Nur wird diesmal in 3D gestorben. weiter 

Priest – Kritik

, ProSieben

Menschen und Vampire gehen sich wieder einmal an die Kehle. Mittendrin: Paul Bettany in einem weiteren B-Movie-Ausflug. weiter 

Durst – Kritik

, 3Sat

In Park Chan-wooks neuem Film sind Vampire „niedlich“ und haben einen besonderen Biorhythmus. Trotz Sex und Gewalt ist das in Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnete Ehebrecherdrama mehr putzig und skurril als erotisch und bedrohlich. weiter 

Zwei an einem Tag – Kritik

, NDR

Wenn das Ganze weniger ist als seine Teile: In Lone Scherfigs Leinwandadaption von David Nicholls Bestseller müssen erst zwanzig Jahre vergehen, ehe sich die Protagonisten eingestehen können, dass sie füreinander bestimmt sind. weiter 

Triangle – Kritik

, Das Erste

Drei Hongkong-Regisseure, drei Leitmotive: Tsui Hark fokussiert die Versuchung, Ringo Lam interpretiert die Eifersucht, und Johnnie To widmet sich dem Schicksal. In ihrem Actionthriller entwickeln die drei ein ironisches Katz- und Mausspiel um einen Goldschatz. weiter 

La Pivellina – Kritik

, ZDF kultur

Die Faszination am Beiläufigen: In ihrer reduzierten Doku-Fiction erzählen Tizza Covi und Rainer Frimmel aus dem Leben fahrender Zirkusleute in einer Wagenburg am Rand der Gesellschaft. weiter 

Alpha Dog – Kritik

, Tele 5

Die Entführung eines Jungen durch nur wenig ältere Drogendealer in den reichen Vororten von Los Angeles geht auf eine wahre Geschichte zurück. Nick Cassavetes hat aus der sinnlosen Tragödie, an deren Ende ein Mord steht, ein ambivalentes Jugendporträt geformt. weiter 

Zeit der Kannibalen – Kritik

, Das Erste

Johannes Naber sucht nach passenden filmischen Tönen für den globalen Kapitalismus – und findet keinen. Dem Film tut das gut. weiter 

Whatever Works - Liebe sich, wer kann – Kritik

, WDR

„Dies ist kein Wohlfühlfilm“, herrscht die schlechtgelaunte Hauptfigur in Woody Allens neuem Werk die Zuschauer an. Von wegen. Whatever Works ist genau das, und außerdem seine beste Komödie seit langem. weiter 

Karger – Kritik

, MDR

Karger (Jens Klemig) ist der Typ, um den es hier geht. Sein Name ist Programm für anderthalb Stunden ostdeutsche Provinzdepression. Kräftig, tätowiert, Arbeiter in der Stahlindustrie, verliert er Job und Familie. Das Ganze im sächsischen Riesa. weiter 

Ein ruhiges Leben – Kritik

, 3Sat

Bin ich ein Böser, weil ich mal böse war? Ein gut situierter italienischer Migrant wird in Deutschland von seiner Vergangenheit als Mafiosi eingeholt. weiter 

Step Up 3D – Kritik

, Pro Sieben

Nach bewährtem Muster, ergänzt mit der sehr gut zum Genre des Tanzfilms passenden 3-D-Technik, geht die Step-Up-Reihe (Teil 1, Teil 2) in die dritte Runde. weiter 

Dance Flick – Kritik

, Pro Sieben

Nach der Scary Movie-Reihe nehmen die Wayans-Brüder in Dance Flick nach bewährtem Schema Tanzfilme und Musicals aufs Korn. weiter 

I Am You – Kritik

, Tele 5

Simone Norths Rekonstruktion des authentischen Falls um das Verschwinden eines jungen Mädchens kann (angesichts ihrer emotionalen Überfrachtung) leider nur sehr begrenzt überzeugen. weiter 

Running Scared - Renn oder stirb – Kritik

, Kabel Eins

Autor und Regisseur Wayne Kramer orientiert sich gesinnungstechnisch und formal an Tony Scotts letzten Werken Mann unter Feuer und vor allem Domino. Ohne Scotts technische Brillanz verkommen die stilisierten Bilder hier jedoch zum verspielten Selbstzweck und transportieren eine Geschichte, die noch das ätzendste Destillat aller Scottscher Verfehlungen übertrifft. weiter 

Vorsicht Sehnsucht – Kritik

, Das Erste

Erwarten Sie besser nichts von Alain Resnais’ surrealer Tragikomödie – es passiert garantiert anders oder nie. Der Gewinner des Spezialpreises der Jury in Cannes ist so impulsiv und unvorhersehbar wie das Verhalten seiner Protagonisten.  weiter 

Ein Sommer in New York – Kritik

, SWR

Ein einsamer Professor findet in seiner Wohnung zwei illegale Einwanderer und wird mit der Abschiebungspolitik der USA nach 09/11 konfrontiert. Das humanistische Drama vertritt edle Absichten mit nicht immer feinen Mitteln. weiter 

Underworld: Evolution – Kritik

, Pro Sieben

Die Fortsetzung der Geschichte um die Vampirkriegerin Selene – wie immer im hautengen Latexanzug – bringt noch mehr Vampire mit Superkräften ins Spiel, beachtet die Werwölfe aber leider viel zu wenig. weiter 

Die Relativitätstheorie der Liebe – Kritik

, 3Sat

Dieser Film beweist vor allem eins: Relativer als Zeit, Raum und Liebe ist die Witzigkeit deutschen Humors, von dem man sich manchmal wünscht, er würde in ein Schwarzes Loch gesaugt. weiter 

The Crazies - Fürchte deinen Nächsten – Kritik

, Pro Sieben

Die neueste Produktion der seit einigen Jahren anhaltenden Zombie-Welle ist mal wieder ein Remake eines Klassikers von George A. Romero. Darin geht es allerdings nicht um Untote, sondern um Kleinstadtbewohner, die durch einen Virus zu seelenlosen Mördern mutieren. weiter 

Das Konzert – Kritik

, ZDF

Zwischen Moskau und Paris schreibt Radu Mihaileanu weiter an seiner Welterzählung vom Verkleiden und Verwandeln. weiter 

Madagascar – Kritik

, Sat 1

In der neuen Computeranimation von DreamWorks werden verwöhnte Zootiere mit der Wildnis konfrontiert. Wortwitz und Slapstick sorgen für Familienunterhaltung. An Höhepunkte des noch jungen Genres wie Shrek oder Finding Nemo kommt der Film aber nicht heran. weiter 

Fantastic Four – Kritik

, Pro Sieben

Mr. Fantastic ist elastisch wie Gummi, The Thing ist ein steinerner Kraftberg. Die speziellen Fähigkeiten vom Invisible Girl und Human Torch erklären sich von selbst. Gemeinsam kämpfen diese Fantastic Four gegen den diabolischen Doctor Doom in einem kostspieligen Kinoausflug. weiter 

Asterix bei den Olympischen Spielen – Kritik

, Sat 1

Den Athleten in Olympia geht dank Zaubertrank die Puste nicht so schnell aus wie diesem Film. Dünne, bis zum letzten Tropfen ausgequetschte Scherze reichen nicht aus, um die Realfilm-Adaption eines weiteren Asterix-Comics über viel zu lange zwei Stunden Laufzeit zu zerren. weiter 

I Killed My Mother – Kritik

, Eins Festival

VoD: Distanz und Nähe eines 17-Jährigen zu seiner Mutter - Xavier Dolans Porträt eines Heranwachsenden in Québec überzeugt durch seine erfrischende Selbstverständlichkeit und stimmige Referenzen. weiter 

Abgedreht – Kritik

, RBB

Wenn zwei Freunde Blockbuster in ihren eigenen Versionen nachdrehen: Michel Gondrys neuer Film feiert Phantasie und Begeisterung fürs Kino als hinreißend komisches Fest. weiter 

Sommer in Orange – Kritik

, arte

Bigotterie hat viele Farben: Marcus H. Rosenmüllers Komödie erzählt vom Bhagwan in Bayern und vom Coming of Age im Kulturenclash. weiter 

Der ganz normale Wahnsinn - Working Mum – Kritik

, Das Erste

Die Bestsellerverfilmung Der ganz normale Wahnsinn – Working Mum versucht, tiefgehende Sozialstudie mit humoristischen Elementen zu verbinden, und scheitert letztlich durch die Stereotypisierung ihrer Hauptfiguren. weiter