Alle Filme im TV

Bank Job – Kritik

, ZDF

Prinzessin Margaret vergnügt sich beim karibischen Dreier, und die Gangster sind Gentlemen mit Familiensinn. Roger Donaldsons Heist-Film über einen legendären Londoner Bankraub bietet mehr entspannte Unterhaltung als königlichen Spaß. weiter 

Sin City – Kritik

, Kabel Eins

Mit konsequenter Ästhetik will Sin City eine moralische Geschichte erzählen, in der alles schwärzer ist als im Film Noir. Das Blut fließt reichlich, aber in schwarz und weiß, nur selten gelb oder rot. weiter 

Der Räuber – Kritik

, ZDF

Außer Atem in Österreich: Benjamin Heisenberg zeigt mit Der Räuber, wie aufregend atemlos die Berliner Schule sein kann. weiter 

God Bless America – Kritik

, Tele 5

Ein zynischer Film, der sich dem Zuschauer als fiktiver Stellvertreter anbietet, um ihm auf moralisch fragwürdige und dadurch umso unterhaltsamere Weise seine Aversionen gegen den verdummenden Medienwahn abzunehmen. weiter 

Alles auf Zucker! – Kritik

, Das Erste

Der Wendeverlierer und notorische Spieler Jaecki Zucker (Henry Hübchen) steht mit einem Bein im Gefängnis. Da eröffnen sich ihm gleich mehrere Chancen, seine Schulden, wegen denen er diesen Ärger hat, abzubezahlen. Ob und wie ihm das gelingt, davon handelt Dani Levys vergnügliche neue Komödie Alles auf Zucker! weiter 

Spieltrieb – Kritik

, ZDF

Wenig Spiel und kalkulierter Trieb. Die vielgescholtenen bösen Geister des aktuellen deutschen Kinos erheben ihr Haupt.  weiter 

Die Herbstzeitlosen – Kritik

, MDR

In Trub, einem schweizer Dorf, kehrt Unruhe ein, als Seniorin Martha nach dem Tod ihres Mannes beschließt, aus ihrem Tante-Emma-Laden einen Lingerie-Shop zu machen.

Mit Charme und Witz erzählt Regisseurin Bettina Oberli vom Aufstand der Alten. weiter 

The Tourist – Kritik

, Sat 1

Wie man eine der begehrtesten Frauen der Welt an der langen Leine durch einen der schönsten Käfige führt: The Tourist von Florian Henckel von Donnersmarck. weiter 

Der Ja-Sager – Kritik

, Kabel Eins

Distinktionsversuche und Genrezwänge. Jim Carreys neue Komödie schwankt etwas unentschlossen zwischen Indiepop und Grimassenakrobatik. weiter 

Der Gott des Gemetzels – Kritik

, RBB

Zwei Paare, eine Wohnung, ein Konflikt: Roman Polanski inszeniert das erfolgreiche Theaterstück Der Gott des Gemetzels von Yasmina Reza als Ode an das Schauspiel. weiter 

Die zwei Leben des Daniel Shore – Kritik

, HR

Verwirrstück in den Abgründen der Schuld – Michael Drehers Die zwei Leben des Daniel Shore ist ein frustrierend unentschlossener Film, aber beeindruckend entschlossen inszeniert. weiter 

Babel – Kritik

, BR

Der Titel ist Programm: In Babel geht es Regisseur Alejandro González Iñárritu um nichts weniger als die Sprach- und Verständnislosigkeit der Menschen untereinander. Es ist ein weiterer Beweis für seine außergewöhnliche Begabung, dass er trotz dieses theorielastigen Ansatzes alles andere als einen blutleeren Film gedreht hat. weiter 

Elysium – Kritik

, Vox

Die Zukunft liegt im Süden: Neill Blomkamp entwirft seine Dystopie auf schlaue Weise, aber buchstabiert sie enttäuschend aus. weiter 

Resident Evil: Extinction – Kritik

, Vox

Alice im Zombieland: Zum dritten Mal tritt Milla Jovovich gegen eine immer weiter zunehmende Zahl von Untoten an. Das Ende bleibt natürlich offen genug für eine Fortsetzung. weiter 

Biutiful – Kritik

, 3Sat

Prätentiös, größenwahnsinnig und ganz und gar wundervoll: Biutiful von Alejandro Gonzáles Iñárritu. weiter 

Illuminati – Kritik

, Pro Sieben

Tom Hanks kehrt zurück als abenteuerlustiger Historiker Robert Langdon. Wird er der neue Indiana Jones – düsterer, europäischer und politisch korrekt? weiter 

Hangover – Kritik

, Sat 1

Vier Freunde, Las Vegas und die letzte Nacht vor der Ehe: Hangover ist eine durch und durch konventionelle Komödie – aber keine durch und durch schlechte. weiter 

Sommer in Orange – Kritik

, Eins Festival

Bigotterie hat viele Farben: Marcus H. Rosenmüllers Komödie erzählt vom Bhagwan in Bayern und vom Coming of Age im Kulturenclash. weiter 

Hitman - Jeder stirbt alleine – Kritik

, RTL 2

Eine weitere Computerspielverfilmung: Nur darf man den Auftragskiller Nr. 47 hier nicht selbst steuern. Stattdessen soll eine schöne Russin die Zuschauer in Bann halten. weiter 

Astronaut Farmer – Kritik

, Das Erste

Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss: Im Fall von Charles Farmer heißt das, in einer selbstgebauten Rakete einmal die Erde zu umrunden. Über die Tatsache, dass so etwas nur mit Unterstützung der Familie gelingen kann, haben Michael und Mark Polish einen holprigen Wohlfühlfilm gedreht. weiter 

Krabat – Kritik

, sixx

Die Besetzungsliste von Krabat liest sich bisweilen wie ein Who-Is-Who deutscher Jungstars, doch neben Daniel Brühl und Robert Stadlober hat die Literaturverfilmung noch einiges mehr zu bieten. weiter 

Der ganz große Traum – Kritik

, Das Erste

Der Fußball als subversive Kraft: In unernstem Tonfall erzählt Sebastian Grobler davon, wie eine neue Sportart anno 1874 das Kaiserreich erschütterte. weiter 

Monsters vs. Aliens – Kritik

, Sat 1

Monster, Aliens und mittendrin eine junge Frau, die noch nichts von Emanzipation gehört zu haben scheint. Der 3-D-Effekt ist willkommen. weiter 

The Da Vinci Code – Sakrileg – Kritik

, Pro Sieben

Ron Howard hat den millionenfach verkauften Bestseller Sakrileg von Dan Brown verfilmt und macht daraus zweieinhalb Stunden Popcornwelterklärungskino ohne Realitätsbezug, aber mit fragwürdiger Botschaft. Er kann wenig dafür, das Buch ist so. weiter 

Der Plan – Kritik

, Vox

Politiker? Marionetten. Der freie Wille? Eine Illusion. Wahre Liebe? Schicksal. Nur: Wer, wenn nicht wir, hat die Zügel in der Hand? weiter 

Unleashed - Entfesselt – Kritik

, RTL 2

Der Ausnahmekämpfer als Kettenhund: Danny (Jet Li) wird wie ein Tier gehalten und kann sich schließlich aus seinem aufs Kämpfen beschränkten Leben befreien. weiter 

American Gangster – Kritik

, ZDF

Ridley Scotts mit Russell Crowe und Denzel Washington erstklassig besetztes Crime-Drama beleuchtet das Leben von Frank Lucas. Dieser stieg Anfang der siebziger Jahre aus Harlem zu einem der mächtigsten Gangster-Bosse der Ostküste auf. weiter 

Gesetz der Straße - Brooklyn’s Finest – Kritik

, Das Erste

Von der Unmöglichkeit, ein guter Cop in Brooklyn zu sein: In seinem düsteren Polizei- und Gangsterthriller erzählt Regisseur Antoine Fuqua die Geschichten dreier Männer, die an den Realitäten ihres Lebens scheitern. weiter 

Welcome – Kritik

, Das Erste

Das klassische Drama über einen kurdischen Migranten, seinen Schwimmlehrer und die Überquerung des Ärmelkanals wurde in Frankreich unversehens zum Politikum. weiter 

The Hitcher – Kritik

, Sat 1

Sean Bean beerbt Rutger Hauer als Autobahnserienkiller John Ryder. Dave Meyers Remake eines der besten Thriller der achtziger Jahre, hebt sich wohltuend von einem Großteil der Konkurrenz im gegenwärtigen Mainstreamkino ab. weiter 

Das Blaue vom Himmel – Kritik

, arte

Regisseur Hans Steinbichler bezeichnet dieses tränenreiche Melodram als Frauenfilm – ein Film für Frauen über Frauen. Männer dürfen aber auch reingehen. weiter 

Hui Buh - Das Schlossgespenst – Kritik

, Sat 1

Hui Buh – Das Schlossgespenst von Sebastian Niemann ist ein Kinderfilm-Potpourri, das den Bezug zum Hörspiel lediglich als Legitimation nutzt, ohne an dessen Einfallsreichtum heranzureichen. weiter 

Wasser für die Elefanten – Kritik

, ZDF

Kein Sex, keine Gaunereien, absolut kinderfreundlich: Die Zirkusgesellschaft in Francis Lawrence’ Film bleibt künstlich und steril, nur der Sozialdarwinismus wirkt real. weiter 

Taking Woodstock – Kritik

, Eins Festival

Zum 40. Jubiläum des legendären Woodstock-Festivals präsentiert Oscar-Preisträger Ang Lee einen rauschartigen Trip zu den Ursprüngen des Mythos und erschafft ein „Woodstock-Feeling“, dem man sich nicht entziehen kann. weiter 

Wall-E - Der letzte räumt die Erde auf – Kritik

, RTL

Pixars jüngstes Animationsabenteuer blickt 800 Jahre in die Zukunft. Während die Erde einer Müllhalde gleicht und die Menschheit den Planeten längst verlassen hat, entwickelt ein kleiner Roboter allzu menschliche Gefühle. weiter 

What a Man – Kritik

, Sat 1

FHM in FFM: What a Man hat Tipps parat für den echten Mann nach der falschen Emanzipation. weiter 

V wie Vendetta – Kritik

, Pro Sieben

Rache und Revolution. Terror, Tortur und Kahlrasur. In der nahen britischen Zukunft ist ganz schön was los, unter anderem Natalie Portman und ein literarisch aristokratisch sprechender Rächer. weiter 

Die Rote Zora – Kritik

, Das Erste

Das eigentlich Interessante in dieser Verfilmung des bekannten Kinderbuchs Die Rote Zora und ihre Bande von Kurt Held ist die Dynamik innerhalb der Bande um das rothaarige Waisenmädchen. Alles andere gerät ein wenig sozialromantisch schlicht. weiter