Alle Filme im TV

Pans Labyrinth – Kritik

, sixx

„Es war einmal“: Guillermo del Toros Film haucht dem Märchen mit poetischen Bildern und einer ungeheuer kraftvollen Geschichte neues Leben ein. weiter 

A Single Man – Kritik

, WDR

Tickende Uhren, ein geladener Revolver und ein weißer Kaschmir. Tom Ford will von der Liebe sprechen und verhaspelt sich im Materiellen. weiter 

Geheimsache Ghettofilm – Kritik

, 3sat

Erst filmen, dann vernichten – Yael Hersonskis Dokumentarfilm zeigt, wie sich die nationalsozialistische Propaganda ein Zerrbild ihrer Opfer schuf.  weiter 

Die Klasse – Kritik

, arte

Viel Frust und wenig Lust: In einer herausragenden Doku-Fiktion entwirft Laurent Cantet die lebensnahe Chronik eines anstrengenden Schuljahres. weiter 

Am Ende kommen Touristen – Kritik

, 3sat

Während der „schwarz-rot-geilen“ Fußball-WM drehte Robert Thalheim seinen zweiten Spielfilm – in Auschwitz. Vor dem Hintergrund von Stadt und Gedenkstätte entspinnen sich ein Kino der kleinen Gesten und Annäherungen und eine vorsichtige Liebesgeschichte. weiter 

Dreamer – Ein Traum wird wahr – Kritik

, SAT.1

Könnten Diazepam und Valium jemals Regie führen, käme exakt ein Film dabei heraus, wie John Gatins ihn mit Dreamer nun abgeliefert hat. Darin darf ein ehemals lahmendes Rennpferd in einem prestigeträchtigen Wettkampf das große Comeback feiern. weiter 

Blind Wedding – Kritik

, VOX

Nach einem Blitz-Antrag an eine Unbekannte ist Anderson (Jason Biggs) auf dem Weg zum Traualtar. Zum Figurenreichtum dieser Komödie zählen ein im Knast sitzender Schwiegervater in spe, sexsüchtige Eltern und ein russischer Schwertschlucker. Lustig ist das aber nicht. weiter 

The Future – Kritik

, Festival (ARD digital)

Katze Pfötchen wartet auf ihr neues Leben bei Sophie und Jason. Während sie eine lahme Tatze auskuriert, plant das Ehepaar seinen letzten Monat in absoluter Freiheit. weiter 

Bobby - Sie alle hatten einen Traum – Kritik

, 3sat

Emilio Estevez hat ein zeitgeschichtliches Sittenbild der späten sechziger Jahre in den Mikrokosmos eines Hotels gelegt. Die teilweise banale Handlung rund um den Tag der Ermordung von Robert Kennedy schafft es aber - trotz einiger Kabinettstückchen - nicht, die politische Vision zu fassen. Das gelingt erst mit einem fulminanten Schluss. weiter 

Into the Wild – Kritik

, BR

Sean Penns Film über einen Aussteiger, der sich selbst und sein Glück in der Wildnis Alaskas sucht, geizt nicht mit wunderschönen Naturbildern und großartigen Schauspielern, aber auch nicht mit Pathos und Erlösungsmetaphorik. weiter 

Street Kings – Kritik

, RTL

Dollarscheinbündel hinter Villenwänden, alkoholisierte Polizisten auf Menschenjagd, Psychosen, Korruption und Brutalität wohin man blickt: James Ellroys Los Angeles hat sich kaum verändert seit den Achtziger Jahren. weiter 

Hancock – Kritik

, ProSieben

Will Smith als unausstehlicher Mann aus Stahl, ausgestattet mit der Superkraft, die stets das Gute will und stets Verwüstung schafft: Peter Bergs Hancock hat, wie sein Held, viele Ecken und Kanten. weiter 

Himmel und Huhn – Kritik

, SuperRTL

Mit Himmel und Huhn haben die Disney-Studios unter der Regie von Mark Dindal ihren ersten komplett computeranimierten Film ausgebrütet. Ein Hühnchen rettet seine Heimatstadt und gewinnt den Respekt seines Vaters. weiter 

Shoppen – Kritik

, arte

Liebe in Zeiten des Kapitalismus bringt effiziente Formen der Partnersuche hervor. In seinem Spielfilmdebüt hat Ralf Westhoff das unromantische Ritual des Speeddating zu einer temporeichen Redekomödie verarbeitet. weiter 

The Elephant King – Kritik

, Festival (ARD digital)

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Und einem geleasten thailändischen Elefanten? weiter 

Julia – Kritik

, 3sat

Aus Gloria wird Julia – Erick Zonca versucht sich an einem Anti-Genrefilm. weiter 

Land of the Dead – Kritik

, RTL II

George A. Romero kehrt zum Zombiefilm zurück – der Großvater des Genres schenkt seinen Untoten neue Fähigkeiten und reichhaltige Nahrung in Form von Menschenfleisch. weiter 

Der Untergang – Kritik

, Das Erste

Produzent und Drehbuchautor Bernd Eichinger sowie Regisseur Oliver Hirschbiegel haben mit großem finanziellen Aufwand die letzten zwölf Tage Hitlers im Führerbunker nachgestellt. Mit herausragenden Schauspielern ist dabei aber nur wenig mehr entstanden als eine teure Bebilderung historischer Fakten in Fernsehfilmqualität. weiter 

Die Rebellen von Oberhausen – Kritik

, WDR

„Der Zusammenbruch des konventionellen deutschen Films entzieht einer von uns abgelehnten Geisteshaltung endlich den wirtschaftlichen Boden.“ So beginnt das Oberhausener Manifest, an dessen Entstehung vor 50 Jahren eine sehenswerte Arte-Dokumentation erinnert. weiter 

Die weiße Massai – Kritik

, SAT.1

Nicht ohne meinen Samburu-Krieger! Ein fremder Mann, eine fremde Kultur, Irrungen, Wirrungen. Ein Bestsellerstoff, der natürlich den Weg auf die Kinoleinwand findet. Und sich dabei zum Glück ganz auf Nina Hoss verlassen kann. weiter 

Die Bären sind los – Kritik

, ProSieben

Im neuen Film von Richard Linklater (Before Sunrise, 1994; Before Sunset, 2004) spielt Billy Bob Thornton einen mies gelaunten Baseball-Coach, der eine Gruppe von Kindern trainieren soll. weiter 

Kiss & Kill – Kritik

, ProSieben

Wenn der Ehemann einst Auftragskiller war, soll sich daraus eine romantische Komödie entwickeln. Ziel verfehlt. weiter 

Bright Star – Kritik

, arte

Ein Zimmer voller Schmetterlinge und ein hübscher Poet im Kirschbaum. Beim Anblick von Jane Campions luftigem Drama über John Keats Liebe zum Mädchen von nebenan wünscht man sich auch eine tragische Romanze mit einem todkranken Dichter. weiter 

Exil – Kritik

, TV5

Die Sehnsucht nach Musik, irgendeiner Art von Sinn und der unbekannten Heimat treibt das Pärchen Zano und Naïma auf die Straße Richtung Algerien. In unbehauen sinnlichen Sequenzfetzen gelingt es Tony Gatlif, die Stimmung dieser Reise fühlenswert einzufangen. weiter 

Unter dir die Stadt – Kritik

, Das Erste

„Frankfurt ist ganz schön runter...“ In seinem jüngsten Film versucht Christoph Hochhäusler ins Herz der Wohlstandsgesellschaft vorzudringen – und findet dort vor allem viel Sehnsucht und die Unfähigkeit, mit dieser umzugehen. weiter