Alle Filme im TV

Die syrische Braut – Kritik

, arte

In Die syrische Braut erzählt Regisseur Eran Riklis eindringlich von den privaten und politischen Konflikte einer drusischen Familie in den Golanhöhen, die seit 1967 von Israel besetzt werden, eigentlich aber zu Syrien gehören. weiter 

Miral – Kritik

, Festival (ARD digital)

Julian Schnabel hat genug von Filmgemälden. In seinem neuesten Film ist seine Bildsprache nicht mehr Ausdruck von inszenatorischer Freiheit, sondern leidet unter den Zwängen einer überfrachteten Handlung. weiter 

The Future – Kritik

, Einsplus (ARD digital)

Katze Pfötchen wartet auf ihr neues Leben bei Sophie und Jason. Während sie eine lahme Tatze auskuriert, plant das Ehepaar seinen letzten Monat in absoluter Freiheit. weiter 

Inglourious Basterds – Kritik

, ZDF

Vergangenheitsbewältigung direkt ins Stammhirn. Quentin Tarantino feiert High Noon mit Hitler. Inglourious Basterds macht aus dem Ende des „Dritten Reichs“ eine Cineasten-Fantasie. weiter 

Company Men – Kritik

, WDR

Serienproduzent John Wells hat vor dem Hintergrund der Rezession in den 1990er Jahren ein Drehbuch geschrieben und es aus aktuellem Anlass aus der Schublade geholt. Das Ergebnis ist ein waschechter Krisenfilm. weiter 

Regisseur Michael Glawogger

Das Vaterspiel – Kritik

, WDR

Ein Nazi, ein Minister, eine Femme Fatale, ein Computerspiel, ein Versteck, Wien, New York, Inzest. Michael Glawoggers Romanverfilmung nimmt sich viel vor – und triumphiert. weiter 

Mein Freund Knerten – Kritik

, WDR

Ein Zweig als bester Freund? Für den kleinen Lillebror, der mit seinen Eltern aus der Stadt ins grüne Nirgendwo zieht, kein Problem. weiter 

Der Räuber Hotzenplotz – Kritik

, SuperRTL

Nach der erfolgreichen Buchreihe von Otfried Preußler kommt Der Räuber Hotzenplotz als buntes Kasperltheater auf die Leinwand. Gernot Rolls Verfilmung mit Armin Rohde in der Titelrolle richtet sich an die jüngsten Zuschauer. weiter 

Oh Boy – Kritik

, Das Erste

Tom Schilling in seiner Paraderolle. Berlin in Schwarzweiß. Ein Drehbuch ohne Figurenentwicklung. Ein überraschend schönes Debüt. weiter 

Karger – Kritik

, MDR

Karger (Jens Klemig) ist der Typ, um den es hier geht. Sein Name ist Programm für anderthalb Stunden ostdeutsche Provinzdepression. Kräftig, tätowiert, Arbeiter in der Stahlindustrie, verliert er Job und Familie. Das Ganze im sächsischen Riesa. weiter 

Collateral – Kritik

, Kabel Eins

Als das Opfer eines Killers aus dem Fenster und auf ein Taxi fällt, muss dieser improvisieren. Von diesem Moment an wird seine nächtliche Tour mit dem Fahrer des Wagens zur Odyssee zweier Männer am Scheideweg. weiter 

August – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Lost in Translation: Eine deutsche Autorin recherchiert in Hiroshima zur kollektiven Erinnerung und bleibt dabei ein Fremdkörper. Die Katastrophe von Fukushima verleiht Mieko Azumas semi-dokumentarischem Film ungeplante Aktualität. weiter 

Halbschatten – Kritik

, Das Erste

Fern von zu Hause ist’s wie daheim, nur schlimmer. Halbschatten demontiert gekonnt die Welt der Wohlstandstouristen, ohne selbst ganz aus ihr herauszukommen. weiter 

Der Mann mit dem goldenen Arm – Kritik

, HR

Otto Premingers Der Mann mit dem goldenen Arm (The Man with the Golden Arm, 1955) ist ein Film, der seinerzeit Tabus brach. Heute ist er auch aus anderen Gründen empfehlenswert. weiter 

3096 Tage – Kritik

, BR

Ein Film über Natascha Kampusch: Kühnes Kalkül oder aufrichtige Aufklärung? Egal. Sherry Hormanns Verfilmung des Falls macht sich ohnehin selbst vergessen. weiter 

Love Vegas – Kritik

, VOX

Eine rauschende Partynacht und ihre weit reichenden Folgen: In dieser nach Schema F inszenierten romantischen Komödie werden Ashton Kutcher und Cameron Diaz zu sechs Monaten Ehe verurteilt. weiter 

Sie sind ein schöner Mann – Kritik

, TV5

Ein einsamer französischer Bauer sucht sich eine Braut in Rumänien. Das könnte ein Sozialdrama werden, oder ein Psychogramm über Vereinsamung und wirtschaftliche Abhängigkeiten. Es ist aber eine Komödie mit angedeuteten ernsten Untertönen. weiter 

Burlesque – Kritik

, ProSieben

Treffen der Pop-Generationen. Christina Aguilera sucht ihr Glück auf der Bühne von Cher. Dabei muss sie gegen einen übermächtigen Gegner ansingen: eine langatmige und klischeebeladene Story. weiter 

I Phone You – Kritik

, BR

Auf der Suche nach der App zum Glück: Eine deutsch-chinesische Koproduktion verhandelt die „Liebe in den Zeiten des World Wide Web“. weiter 

Seelen – Kritik

, ProSieben

Nach dem Ende der Twilight-Serie kommt mit Seelen die nächste Verfilmung eines Romans von Stephenie Meyer in die Kinos. Was sie dem Vampirroman angetan hat, blüht nun der Science-Fiction. weiter 

Vier Minuten – Kritik

, Festival (ARD digital)

Ein kleiner, starker Film mit melodramatischem Kern und rauer Schale. In Vier Minuten von Chris Kraus spielen Hannah Herzsprung und Monica Bleibtreu Klavier im Knast und gewannen bereits mehrere Festivalpreise. weiter 

Die Insel – Kritik

, ProSieben

Wie ergeht es THX 1138 nach der Flucht? Dies scheint die Ausgangsfrage des neuen Baybusters Die Insel zu sein, von der sich dieses Quasi-Sequel jedoch bald zugunsten der bekannten Materialvernichtungen löst. weiter 

Arschkalt – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Herbert Knaup als frustrierter Ex-Unternehmer, der unter der Vergletscherung seiner Gefühle leidet: André Erkaus Komödie über die moderne Arbeitswelt hält kaum, was der Titel verspricht. weiter 

Frei nach Plan – Kritik

, MDR

Drei höchst unterschiedliche Schwestern bereiten zusammen die Geburtstagsparty ihrer Mutter vor. Wie üblich in Filmen über Familienfeiern streiten und versöhnen sie sich, zumeist nicht gerade auf originelle Weise. weiter 

Unleashed - Entfesselt – Kritik

, RTL II

Der Ausnahmekämpfer als Kettenhund: Danny (Jet Li) wird wie ein Tier gehalten und kann sich schließlich aus seinem aufs Kämpfen beschränkten Leben befreien. weiter 

Gesetz der Straße - Brooklyn’s Finest – Kritik

, Das Erste

Von der Unmöglichkeit, ein guter Cop in Brooklyn zu sein: In seinem düsteren Polizei- und Gangsterthriller erzählt Regisseur Antoine Fuqua die Geschichten dreier Männer, die an den Realitäten ihres Lebens scheitern. weiter 

Die Girls von St. Trinian – Kritik

, RTL II

An der Mädchenschule St. Trinian lernen junge Damen alles, was sie fürs Leben brauchen: Destillationstechniken für Alkoholika und den rechten Gebrauch eines Maschinengewehrs. weiter 

Kurzer Prozess – Righteous Kill – Kritik

, ZDF

Endlich, endlich sind Robert de Niro und Al Pacino wieder gemeinsam in einem Film zu sehen. Als langjährig befreundete New Yorker Cops sind sie einem Serienmörder auf der Spur, dessen Taten sie nicht einmal besonders verwerflich finden. weiter 

DOA: Dead Or Alive – Kritik

, ProSieben

Auf einer Insel irgendwo im Meer vor Asien findet das wichtigste Nahkampfturnier der Welt statt. Teilnahmebedingung: Bikini-Figur. weiter 

Marley – Kritik

, arte

VoD: Kevin Macdonald setzt dem Idol Bob Marley ein nicht unbedingt innovatives, aber würdiges Denkmal. weiter 

Der Fluch der Betsy Bell – Kritik

, Das Erste

Eine Farmerfamilie wird im 19. Jahrhundert von einem Fluch heimgesucht, der bis in die Gegenwart reicht. Nach dem groben, von der Kritik einhellig verrissenen Film zum Rollenspiel Dungeons & Dragons (2000) hat sich Regisseur Courtney Solomon eine Spukgeschichte vorgenommen. weiter 

Wer ist Hanna? – Kritik

, ProSieben

Eine zarte junge Frau beweist Feinden und Publikum ihre spektakulären Kampfkünste. Doch Joe Wrights Film hat vor allem visuell mehr zu bieten als Stunts und weibliche Reize. weiter 

Schattenwelt – Kritik

, Festival (ARD digital)

Connie Walther rettet die filmische RAF-Diskussion aus dem Vergangenheits-Grab, das Eichinger ihr geschaufelt hat, ans Licht der Gegenwart. weiter 

Bright Star – Kritik

, Das Erste

Ein Zimmer voller Schmetterlinge und ein hübscher Poet im Kirschbaum. Beim Anblick von Jane Campions luftigem Drama über John Keats Liebe zum Mädchen von nebenan wünscht man sich auch eine tragische Romanze mit einem todkranken Dichter. weiter 

Land of Plenty – Kritik

, 3sat

Der in kürzester Zeit entstandene Film Land of Plenty ist der bisher politischste von Wim Wenders. Er zeigt die Armut im Land des Überflusses und paraphrasiert das paranoide Verhalten Amerikas zur Welt und den blinden Patriotismus einiger Amerikaner. weiter 

Palermo Shooting – Kritik

, 3sat

Wim Wenders schickt den Toten-Hosen-Sänger Campino auf eine zähe Sinnsuche nach Sizilien und präsentiert ausgelutschtes Kunstkino. weiter