Suk Suk
HOK 2019. Regie: Ray Yeung. Mit: Tai-Bo, Ben YuenZärtliche Verbindung zwischen zwei älteren Männern in Hongkong: Mit Suk Suk bringt uns Ray Yeung eine fast unmögliche Lebensrealität so nah wie nötig. weiter
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Zärtliche Verbindung zwischen zwei älteren Männern in Hongkong: Mit Suk Suk bringt uns Ray Yeung eine fast unmögliche Lebensrealität so nah wie nötig. weiter
Der Ukrainer Oleg Sentsov saß nach einem politischen Schauprozess fünf Jahre in russischen Gefängnissen. Von dort aus arbeitete er an seinem neuen Film Die Zahlen, der sich aber eher mit Gott als mit Putin befasst. weiter
Töten als Knopfdruck nach dem morgendlichen Kaffee: Mohammad Rasoulof exerziert in vier Episoden die Praxis der Todesstrafe im Iran durch. Moralische Fragen sind in Doch das Böse gibt es nicht nur solche der Umsetzung. weiter
Anaïs Barbeau-Lavalette sammelt die Moralwerte ein und schwingt die Schaukeule: Goddess of the Fireflies ist Mid90s auf Meskalin. weiter
Rithy Panhs Triptychon über den Krieg im 20. und 21. Jahrhundert ist im besten Fall eine Rückkehr zur Einfachheit. Im schlimmsten Fall macht Irradiated den Genozid zur Collage. weiter
Zwei wohlhabende Literaten laden ein junges Paar ein, bei ihnen zu wohnen, und saugen ihnen nach und nach Energie und Liebe ab. In Shirley hilft Josephine Decker einer Horrorbuch-Autorin über eine Schreibblockade hinweg. weiter
Neu auf DVD: Kitty Greens als #metoo-Film angekündigter The Assistant skandalisiert nicht den Extremfall, sondern erschüttert mit zitternden Händen einen jungen Glauben an Gerechtigkeit. weiter
Die Kraft ist noch da. Mit rastloser Bewegung sucht Jonathan Rescignos Dokumentarfilm Strike or Die nach den Spuren eines lothringer Arbeiteraufstands der 1990er-Jahre – und findet in sich verausgabenden Ehestreits und phänomenalen Kirmes-Besuchen geheime Verbindungen in die Gegenwart. weiter
VoD: Im Lärm der Großstadt nähern sich die Bewegungen zweier Männer, nicht zielgerichtet, aber unablässig. In Tsai Ming-Liangs Days könnte man die Schnitte problemlos mitzählen, wäre man nicht von seiner kaum wahrnehmbaren Strömung gefangen. weiter
Kann man ein Werk bejubeln, das eine solche gewaltvolle Produktionsgeschichte um Regisseur Ilya Khrzhanovskiy hinter sich hat? Angesichts von DAU. Natasha, dem ersten filmischen Auszug aus dem Projekt, stellt sich dieses Problem kaum. weiter