Ich erschoss Jesse James
Samuel Fullers Debütfilm erzählt die Geschichte von Robert Ford (John Ireland), ehemaliges Mitglied der Bande um den legendären Outlaw Jesse James, der schließlich von Ford für eine Kopfprämie umgebracht wurde. TV-Empfehlung
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Samuel Fullers Debütfilm erzählt die Geschichte von Robert Ford (John Ireland), ehemaliges Mitglied der Bande um den legendären Outlaw Jesse James, der schließlich von Ford für eine Kopfprämie umgebracht wurde. TV-Empfehlung
In das abgeschiedene Leben, das die Frauen von Slavno führen, brechen gleich doppelt Kapitalismus und Gegenwart ein: mit der Hoffnung auf die Anbindung an die Stadt, die einen kleinen Absatzmarkt für ihre landwirtschaftlichen Produkte bieten könnte, und dem lukrativen Angebot eines Verkaufs ihres gesamten Dorfes an Investoren. Der Regisseurin Aida Begic gelingt in ihrem Debüt das intime und komplexe, weit über Stadt-Land-Gegensätze hinausreichende Porträt einer Nachkriegsgesellschaft. Special
Giuseppe Tornatores Film über eine mysteriöse Frau mit dunkler Vergangenheit pendelt zwischen Thriller und Melodram, Hitchcock und Argento, Ambition und Exploitation. Filmkritik
Vor über zehn Jahren kritisierte Michael Haneke mit Funny Games die unangemessene Darstellung von Gewalt im Kino. Nun hat er in den USA ein Remake seines Films gedreht. Filmkritik
Erst kurz vor Schluss beginnt das titelgebende Blut so richtig zu fließen. Doch der Druck, der auf den Protagonisten dieses argentinischen Dramas wiegt, ist von Beginn an physisch spürbar. In körnigen 16mm-Bildern und vor häufig unscharfen Hintergründen fokussiert Pablo Fendrik die einzelnen Figuren einer auseinanderfallenden Familie in den Straßen von Buenos Aires. Special
Wie stark die Leistung eines Schauspielers vom Regisseur abhängig sein kann, beweist Les grandes personnes. Jean-Pierre Darroussin (Dialog mit meinem Gärtner, 2007; Saint Jacques ... Pilgern auf Französisch, 2005) liefert im französischen Semaine-Beitrag die vermutlich schwächste Darbietung seiner Karriere ab. Der absolute Tiefpunkt des diesjährigen Wettbewerbs wirkt ganz so als habe Regisseurin Anna Novion nicht die geringste Ahnung von Inszenierung und Bildgestaltung. Verbunden mit einer plumpen Dramaturgie ist das Ergebnis ein seichtes Familiendrama mit komischen Elementen vor der Kulisse schwedischer Küstenlandschaften. Special
Auch ein deutscher Film schaffte es in den mit nur sieben Beiträgen versehenen Wettbewerb der Semaine. Emily Atefs zweites Werk (nach Molly’s Way) fängt mit einer scheinbar willkürlichen Handkamera die Genesungsversuche einer jungen Frau ein, die nach der Geburt ihr Kind abstößt, es nach einem Suizidversuch aber zu lieben lernen möchte. Special
In langen statischen Aufnahmen fängt der Brite Duane Hopkins das Leiden jugendlicher Drogenabhängiger ein. In seinem fragmentarischen Aufbau verbindet Better Things auf multiple und undurchsichtige Weise die Ausweglosigkeit der Jugendlichen mit der älterer Menschen. Special
Schauplatz von Gillies MacKinnons hierzulande eher unbekanntem Film ist ein Arbeiterviertel von Glasgow im Jahre 1968. TV-Empfehlung
Ein einfaches friedliches Leben wünsche sie sich, sagt Matty, Mittvierzigerin, zu ihrem gut zehn Jahre jüngeren Flirt Johnny. Und dafür scheint die Flämin bereit, so einiges mit sich machen zu lassen. Auch den bereits seit bald sechs Monaten mit einer 22-Jährigen lebenden Noch-Ehemann, würde sie dafür gerne zurücknehmen. Doch der plotgetriebene Film hat noch einige Wendungen für die leicht depressive Heldin in Petto, Erkenntnisse gibt es gratis dazu. Special