VoD: Angela Schanelecs dritter Spielfilm verfolgt eine Handvoll Figuren im bürgerlichen Berlin während des Verlaufs eines Sommers. Mein langsames Leben ist einer der herausragenden deutschen Filme dieses Jahrzehnts. Filmkritik
Dieser Tage kommt Hanekes Remake von Funny Games (1997) in deutsche Kinos, da ist es nur angebracht, dass das Original zeitgleich auf der kleinen Heimleinwand erneut läuft. TV-Empfehlung
Nach Spartacus (1960) fanden Kirk Douglas und Drehbuchautor Douglas Trumbo erneut zusammen für Robert Aldrichs eigenwilliges Westernopus El Perdido (The Last Sunset, 1961). TV-Empfehlung
Seit drei Jahrzehnten gehört Dominik Graf zu den vielseitigsten und interessantesten Regisseuren Deutschlands. In den letzten Jahren widmet er sich, trotz gelegentlichen Kinoproduktionen wie Der rote Kakadu (2006) seinen Fernseharbeiten. TV-Empfehlung
Der Regisseur, Schauspieler und Produzent Sydney Pollack (Tootsie, 1982; Jenseits von Afrika, 1985; Die Dolmetscherin, 2005) ist gestern im Alter von 73 Jahren an einem Krebsleiden verstorben. News
Same Old, Same York – nichts ist neu, alles ist bekannt. Sex and the City bestätigt nichts weiter, als dass die dem Film vorausgehende Serie auserzählt war. Filmkritik
Für die einen authentisch und nah dran, für die anderen klischeehaft und platt. Beim letzten Wettbewerbsbeitrag der Semaine, dem russischen Everybody dies but me gehen die Meinungen der Schüler-Kritiker vielleicht am weitesten auseinander. Eins steht fest: Das Pubertäts-Arbeiterviertel-Drama ist alles andere als subtil. Ob es allerdings seinem Sujet einen „frischen Wind“, so das Motto der diesjährigen Ausgabe des Kritiker-Festivals, verpassen kann, ist mehr als fraglich. Special
Laut Eric Rohmer das „Sesam-öffne-dich zum ganzen Werk Renoirs“, rückt Die goldene Karosse jene Frage ins Rampenlicht, die den französischen Meisterregisseur zeitlebens beschäftigte: Wo endet die Kunst und wo beginnt das Leben? Filmkritik
Die dänische Regisseurin Susanne Bier hat zwischen Dogma 95 und Hollywood einen weiten Weg zurückgelegt, ist jedoch auch bei ihrer ersten US-Produktion der eigenen Handschrift treu geblieben. Filmkritik
Harrison Ford und eine Bande kommunistischer Bösewichter jagen einen mysteriösen Kristallschädel. Steven Spielbergs Relaunch des Indiana-Jones-Franchises ist wuchtig, geradlinig und gipfelt in einem reinen Blick. Filmkritik