Nach Endstation Sehnsucht (A Streetcar Named Desire, 1951) und Der Wilde (The Wild One, 1953) spielte sich Marlon Brando mit Die Faust im Nacken (On the Waterfront, 1954) vollends in die erste Liga der jungen Hollywoodschauspieler und machte das Method-Acting salonfähig. TV-Empfehlung
Will Smith als unausstehlicher Mann aus Stahl, ausgestattet mit der Superkraft, die stets das Gute will und stets Verwüstung schafft: Peter Bergs Hancock hat, wie sein Held, viele Ecken und Kanten. Filmkritik
In diesem Jahr ehrte das Münchner Filmfest nach Werner Herzog 2007 erneut einen Sohn der Stadt mit einer Retrospektive. Wie kein anderer Filmemacher hat sich der Regisseur Herbert Achternbusch mit der Hassliebe zu seiner Heimatstadt beschäftigt. Special
„Change we can believe in“ ist nicht nur das Motto des US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama. Auch das Filmfest München scheint an den Wandel zu glauben. Den Abschied von Klaus Eder und Ulla Rapp, zwei langjährigen Programmmachern, nutzte das Filmfest für eine deutliche Verjüngung im Auswahlkomitee. Programmatische Veränderungen sind allerdings bislang kaum bemerkbar.
Special
Ingrid Bergman und Anthony Perkins spielen die Hauptrollen in einem Liebesfilm, der letztlich keiner ist. TV-Empfehlung
Der deutsche Film – was ist das? Mit Auge in Auge eröffnen Michael Althen und Hans Helmut Prinzler ein Panorama des hiesigen Kinos, das vom Wintergartenprogramm der Brüder Skladanowsky 1895 bis zur unterkühlten Kapitalismus-Fantasie Yella (2006) reicht. Filmkritik
Der Filmkritiker Michael Althen und der Filmhistoriker Hans Helmut Prinzler übernahmen die Aufgabe, die Geschichte des deutschen Kinos in 100 Minuten zu erzählen – ein ebenso schwieriges wie reizvolles Unterfangen. Interview
Groß, grün und abgespeckt: Der unglaubliche Hulk ist wieder da und besinnt sich diesmal ohne Umschweife auf den Geist von Marvel. Filmkritik
„Everybody was Kung Fu Fighting” sang einst Carl Douglas. Ob er da bereits ahnte, dass eines Tages ein kampfsportbegeisterter Panda die Leinwand erobern würde? Filmkritik
Terry Gilliams Brazil, das filmische Äquivalent zu literarischen Werken von George Orwell und Franz Kafka, ist ein Meilenstein des dystopischen Films und gehört mit Ridley Scotts Blade Runner zu den stilbildenden Science Fiction Filmen der letzten drei Jahrzehnte. TV-Empfehlung