Zabriskie Point – Kritik
Alles explodiert. Am Ende seiner Reise durch amerikanische Wüsten jagt Antonioni die Zivilisation gleich ein Dutzend Mal in die Luft. Filmkritik
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Alles explodiert. Am Ende seiner Reise durch amerikanische Wüsten jagt Antonioni die Zivilisation gleich ein Dutzend Mal in die Luft. Filmkritik
Nachdem seine Frau bei einem Einbruch getötet wurde, sinnt Leonard Shelby (Guy Pearce) auf Rache. Doch den Mörder seiner Frau zu finden, fällt dem Protagonisten nicht so leicht: seit dem Einbruch leidet er an einer Störung des Kurzzeitgedächtnisses. Mit Notizen und Polaroidfotos versucht er, sich auf seiner Suche zu orientieren. TV-Empfehlung
Handgemachte Special Effects und eine Gruselgeschichte mit Trashappeal: Sam Raimi unterbricht die Spiderman-Serie, kehrt zu seinen Ursprüngen zurück und fühlt sich dabei sichtlich wohl in seiner Haut. Filmkritik
Ein filmisches Mosaik: In die Welt erzählt vom Schauspiel der Geburt und dem bürokratischen Innenleben einer Klinik. Filmkritik
Eine junge Japanerin reist zum Unfallort ihrer toten Eltern ins Ostallgäu. Das Regiedebüt vermengt Romanze und Familiendrama, Kulturverständigung und Trauerarbeit, zur leicht verdaulichen Vergangenheitsbewältigung. Filmkritik
Die Goldene Palme hat der Film DAS WEISSE BAND von Michael Haneke gewonnen. Der Große Preis der Jury ging an Jacques Audiard für UN PROPHETE. Die Preise für die besten Darstellungen erhielten Charlotte Gainsbourg in ANTICHRIST und Christoph Waltz in INGLOURIOUS BASTERDS. Special
Der "Poetische Realismus" war eine kurzlebige, aber filmhistorisch äußerst einflussriche Strömung im französischen Vorkriegskino. Marcel Carnes Meisterwerk ist neben Julien Duviviers Pepe le Moko der quintesentielle Film dieser Epoche.
TV-Empfehlung
Das brillant gefilmte und indifferente Knastdrama UN PROPHETE ist für Anke Westphal (BLZ) der Favorit für die Goldene Palme und sie bilanziert: Vom Tod des Autorenkinos kann keine Rede sein. Special
Im von Geschmacksfragen nur noch wenig eingeengten Komödienfach versucht diese Geschichte um einen geltungssüchtigen Wachmann, noch einen Schritt weiter zu gehen als andere – und beschert der Filmgeschichte eine der unsympathischsten Hauptfiguren seit langem. Filmkritik
Schuld, Gewissen, Erlösung sind die Themen der Filme im Wettbewerb von Cannes – neben der ältesten Story der Welt - Katja Nicodemus (ZEIT) zieht bereits eine Bilanz. Special