The Limits of Control – Kritik
Treiben auf träger Flut: Der neue Film von Jim Jarmusch ist ein intellektuelles Experiment, das dem Zuschauer zu viel zumutet und sich selbst zu viel zutraut. Filmkritik
--> -->
Treiben auf träger Flut: Der neue Film von Jim Jarmusch ist ein intellektuelles Experiment, das dem Zuschauer zu viel zumutet und sich selbst zu viel zutraut. Filmkritik
Regisseur John Maybury spürt den Frauen in Dylan Thomas’ Leben nach. All das, was am Rande der Liebe geschieht, studiert er in der Mimik der Liebenden. Filmkritik
Flämisches Niemandsland. Eine weitere Lost Persons Area wird im gleichnamigen Debütfilm der Belgierin Caroline Strubbe erforscht. Inmitten einer leblosen, industriellen Landschaft versucht eine Familie zu „funktionieren“. Eine hochsensible, körperlich greifbare Studie und einer der eindringlichsten Werke der diesjährigen „Semaine“, ausschnitthaft beobachtet, brillant fotografiert und gespielt. Special
In den Wettbewerbsfilmen kriselt es ganz schön, meint Andreas Borcholte (SPIEGEL). Special
Wut und Drama stehen am Programm des ersten regulären Tages der 62. Filmfestspiele in Cannes, vermeldet die PRESSE. Special
Das Gedächtnis des Krieges: In kühler, extrem gedehnter Beobachtung zeigt der Serbe Vladimir Perisic das ewige Warten, die militärische Routine sich wiederholender, mechanisch ausgeführter Gesten, Rituale blinden Gehorsams. Ein stark reduzierter Debütfilm mit schauspielerischen Schwächen, auf dessen Echo man dennoch gespannt sein darf. Special
VoD: Material konfrontiert seine Zuschauer nicht nur mit einer sehr persönlichen alternativen Beobachtung der DDR-Auflösung, sondern auch mit ihren eigenen Geschichtsbildern. Material sollte man im Kino schauen, und dann immer mal wieder. Filmkritik
Nach Berlin (2005) und New York (2007) stellt Kristian Petersens dritter Kompilationsfilm der Fucking Different-Reihe die Stadt in den Fokus, die für die amerikanische Zeitschrift Out die „Gay-Metropole des Nahen Ostens“ ist: Tel Aviv. Filmkritik
Huacho von Alejandro Fernández Almendras ist das raue, vibrierende Porträt einer chilenischen Familie vom Land aus der Perspektive ihrer vier Mitglieder. Durch die dokumentarisch angehauchte Beobachtung eines Mikrokosmos beschreibt Almendras in zwingender Form die Ungleichzeitigkeiten und den Wertewandel einer Gesellschaft im Umbruch. Special
Die 62. Filmfestspiele von Cannes sind eröffnet. Wer braucht schon Filmfestivals, fragt sich Wolfgang Höbel (SPIEGEL) und gibt auch gleich die Antwort: Keiner, denn das dort gefeierte Autorenkino hat seine Bedeutung komplett verloren. Special