Neu auf critic.de

Fucking First Times – Kleine Bildersammlung zur Zeit

Unser aufpoppendes Selbst, das uns beim Skypen kalt erwischt: Der Shutdown bringt ganz neue Bildtypen hervor. Warum der erste Schritt nach der Selbsterkenntnis Versöhnung sein wird und wie die Netflix-Serie Unorthodox den cringy Geist der ersten Male einfängt. Special 

Streaming-Tipps: Der Cowboy im Zimmer

Warum bei jedem noch so kleinen Streaming-Tipp beschämt Corona-Assoziationen bauen, wenn das auch ganz schamlos geht? Drei Filmempfehlungen für die Quarantäne, von der inneren Apokalypse über den Rausch der Einsamkeit zur großen Verdrängung. Special 

Mad Detective – Kritik

Detektivarbeit als obligatorisches Durchdrehen: Mad Detective ist ein körperbetonter Mindgame-Film, der nicht seine Zuschauer, sondern das Konzept des Wahnsinns selbst für verrückt erklärt. Eine Wunschkritik unserer Abonnenten. Filmkritik 

Vigil in the Night – Kritik

Die Oberin, ihre Schwesterntruppe und ein überkorrekter Arzt: In George Stevens’ Vigil in the Night (1940) handeln die Frauen und verblassen die Männer, während eine Pockenepidemie ihren Weg aus den Nachrichten in eine heruntergesparte Intensivstation findet. Filmkritik 

Streaming-Tipps: Von Showgirls, Stoffen und Spannern

Auf der Streamingplattform LaCinetek sind neben Klassikern des internationalen Autorenfilms für ein paar Euro auch ungehobene Schätze zu finden. Ein Streifzug durch weniger geläufige Regionen der französischen Filmgeschichte – und eine Zusammenschau dreier Paris-Filme. Special 

Isadoras Kinder – Kritik

Neu auf VoD: Die Tänzerin Isadora Duncan schrieb die Choreografie Mother nach dem Tod ihrer Kinder. Vier Frauen wollen das Stück in ihre Lebenswelt übersetzen. Isadoras Kinder ist ein Gespensterfilm über den Verlust als Band, das Zeiten und Menschen verbindet. Filmkritik 

Die weiße Krankheit – Kritik

Stream: Ein Virus, der zuerst in China aufgetreten ist, sich durchs Händeschütteln verbreitet und ältere Menschen gefährdet. Der tschechoslowakische Film Die weiße Krankheit (1937) evoziert aktuelle Schlagzeilen, nutzt die Seuche aber vor allem als Perspektive auf Krieg und Diktatur. Filmkritik 

Das Leichenhaus der lebenden Toten – Kritik

Eine farbige Night of the Living Dead-Imitation sollte dieser Film nach Produzentenwunsch werden. Doch Jorge Graus Leichenhaus der lebenden Toten (1974) ist ein genuines Produkt des europäischen Horrorkinos, das klassische Mythen, Surrealismus und Nouvelle Vague vereint. Filmkritik 

Streaming-Tipps: Molotowcocktails in Zeitlupe

Will a revolution be simulated? Über berechenbare Menschenmassen, eine abgetrennte Hand mit Eigenleben und einen österreichischen Weltstar, der einsam vom Garderobenspiegel sitzt. Drei Filmempfehlungen für die Quarantäne. Special