Hier etwas Hexerei, da etwas Bodyhorror: Richard Stanleys Lovecraft-Verfilmung Die Farbe aus dem All verliert sich manchmal im Kleinklein – und kommt zu sich, wenn sie sich ganz dem Rausch eines schlechten Acidtrips hingibt. Filmkritik
Eine Familie begibt sich zur Trauerarbeit in eine Hütte und gerät ins Fegefeuer. The Lodge rückt das alles in religionskritisches Licht, aber die Filmemacher sehen ihre Figuren schon auch selbst gerne leiden. Filmkritik
Das Programm in Rotterdam ist so heterogen wie das von futuristischen Bauten bestimmte Stadtbild. Über Midnight Movies in der Sektion Rotterdämmerung und andere Filme. Special
„Skandalfilm“ und popkultureller Seismograph: In seinem bekanntesten Film nimmt Eckhardt Schmidt die TV-Invasion der Neuen Deutschen Welle vorweg und lässt Désiree Nosbusch ihr Objekt der Begierde verschlingen. Filmkritik
Über das, was man in Filmfördergremien vermutlich ein gutes Drehbuch nennt, und einen allegorischen Horrorfilm, der das Publikum aus dem Saal treibt. Notizen aus Antalya. Special
Eine schwule Chatbekanntschaft lockt einen jungen Mann in eine assoziative Albtraumwelt. Der Weg in Nevrland führt vom Fleisch zur Seele – doch der Horror bleibt. Filmkritik
Italienische Krimis, die ihre Kraft aus der Perversion schöpfen und sich ganz dem visuellen Exzess hingeben: Ein E-Mail-Gespräch auf der Suche nach der Essenz und dem besonderen Reiz des Giallo. Special
VoD: Neuer Smart Horror vom Hereditary-Regisseur: In Ari Asters Midsommar mutiert ein Trip ins sonnendurchflutete Schweden zum filmischen Fieberalptraum. Filmkritik
Kommen Sie nach Thüringen: Carolina Hellsgårds Endzeit ist eine Mischung aus Zombiefilm und Märchen zwischen Weimar und Jena. Die Welt nach der Apokalypse ist sehr beruhigend. Filmkritik
Filmfest München 2019: Ein Kinderlied, Zirkusfiguren und quietschbunte Titelschrift: Koko-di Koko-da braut aus der Dissonanz zwischen kindlicher Unschuld und märchenhafter Boshaftigkeit einen verstörenden Horrorfilm. Filmkritik
Neu auf DVD: The Black Sleep (1956) ist eine aus der Vergessenheit geborgene Horror-Rarität, die einige der Unsterblichen des Genres zu einem Stelldichein versammelt – nicht alle von ihnen in der besten Zeit ihres Lebens. Filmkritik
VoD: Bertrand Bonello scheut nicht vor Peinlichkeiten zurück. Das macht den Reiz, aber nicht den einzigen von Zombi Child aus. Filmkritik
In seiner angeborenen Reaktionsträgheit gleicht Jim Jarmuschs The Dead Don’t Die seinen Zombies – und ist immer dann am besten, wenn er am schematischsten ist. Filmkritik
Zombies auf dem Zombiefilmset und herumliegende Reflexionen: Shinichiro Uedas Debütfilm One Cut of the Dead ist nicht nur Mediensatire, sondern vor allem ein Wohlfühlfilm mit viel Blut und Erbrochenem. Filmkritik
Home Invasion der Doppelgänger: Auch nach Get Out arbeitet Jordan Peele weiter an seiner Genre-Reflexion über einen Horror namens Amerika. Wir verortet das Grauen exakt zwischen physischem und sozialem Körper. Filmkritik
Als eine junge Frau unter Hypnose verhört wird, überlagern Visionen einer verdrängten Vergangenheit die Wirklichkeit. Tilman Singers Luz transzendiert die bundesdeutsche Seele in einen okkulten Horror. Filmkritik
Vom 28. bis 30.11. ist critic.de beim Revolverkino im Berliner Gropius Bau zu Gast. Auf dem Programm stehen US-amerikanische Horrorfilme aus den 80ern, in denen selbst nur vermutete Homosexualität großes Unbehagen auslöst. News
Eine tolle Plansequenz begleitet Michael Myers bei seinem Schlachtzug durchs nächtliche Gewusel von Haddonfield. Doch drum herum wird in David Gordon Greens Halloween mehr ein Trauma bewältigt als gezittert. Filmkritik
VoD: Eine Gruppe Fünfzehnjähriger nimmt sich vor, den Nachbarn als Serienkiller zu überführen. Der neue Film der Turbo-Kid-Regisseure ist weniger charmantes Nerdfest und umso mehr eindringliches und reflektiertes Genrekino. Filmkritik
VoD: Sein knüppelharter Debütfilm The Eyes of my Mother begeisterte viele Horrorfans. In Piercing trollt Regisseur Nicolas Pesce nun genau diese Zielgruppe. Filmkritik
Gedärme, geteiltes Deutschland und Hexenkraft, wenn der Arzt kommt. Luca Guadagninos Suspiria ist nur zum Teil der Horrorfilm, der er zu sein verspricht. Weil er viel mehr sein will. Filmkritik