Prey
Frau und Außerirdischer machen unter sich aus, wer in der Nahrungskette ganz oben steht. Dabei will das Predator-Prequel Prey etwas über Natur und Kultur erzählen. Auch für die Freunde Freuds gibt es viel Spaß beim Gucken. Filmkritik
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Frau und Außerirdischer machen unter sich aus, wer in der Nahrungskette ganz oben steht. Dabei will das Predator-Prequel Prey etwas über Natur und Kultur erzählen. Auch für die Freunde Freuds gibt es viel Spaß beim Gucken. Filmkritik
Eine Familie versucht ein Ufo zu filmen, das ihre Ranch angreift, und nutzt eine Leerstelle in der Filmgeschichte, um sich in sie einzuschreiben. Jordan Peeles Nope beginnt als ein Film über Bilder und entwickelt sich zu einem Film über das Sehen. Filmkritik
Alex Garlands Folk-Horror Men sucht in gleißender UHD-Optik nach den okkulten Wurzeln toxischer Männlichkeit. Dabei ist er in seinen zartesten Momenten am verstörendsten. Filmkritik
Neu auf Blu-ray: Vor 30 Jahren schuf Nerd-Auteur Sam Raimi aus popkulturellen Versatzstücken seinen Darkman. Zweimal kehrte der rachsüchtige Wissenschaftler ohne Schmerzempfinden zurück – allerdings nur auf dem Videomarkt. Über High-Tech-Filme, weibliche Bösewichte und das Geheimnis guter Fortsetzungen. Special
Ein Autounfall lässt eine Prostituierte erblinden, und macht einen kleinen Jungen zum Waisenkind. Gemeinsam fliehen die beiden vor einem Serienmörder. Dario Argentos seltsam aus der Welt gefallener Dark Glasses fragt nicht nach Motiven, sondern taucht alles in eine existenzielle Schwärze. Filmkritik
Ti West schickt eine Gruppe ambitionierter Low-Budget-Pornomacher für einen Dreh in ein texanisches Hinterland, das verdächtig nach dem Land der Kettensägen aussieht. X vereint gleich zwei sensationalistische Genres, geht so richtig in die Vollen aber nur beim Horror. Filmkritik
Deutsches Genre-Kino auf dem Hard:line Festival (3): Paar in der Krise landet in verfallenem Schloss: Der Fall scheint klar. Doch Kevin Kopackas experimentierfreudiger Film führt jede Erwartungshaltung des Publikums ad absurdum. Filmkritik
Ein dunkler Spalt unterm Bett gebiert Ungeheuer. Der norwegische Horrorfilm The Innocents taucht in die Erfahrungswelt von Kindern in einer Hochhaussiedlung ein und findet das Schauerliche auf den kleinsten, taktilsten Ebenen. Filmkritik
Niemand inszeniert den Abendhimmel so schön und gruselig wie Peter Brunner. Das düstere religiöse Schauermärchen Luzifer betört mit Landschaftsaufnahmen rund um eine einsame Alm. Filmkritik
Robert Jabbaz' Horrorfilm handelt von einem Virusausbruch der brutalsten Sorte. The Sadness wartet nicht nur mit Gewaltexzessen auf, sondern trifft gleich mehrere Nerven der Gegenwart. Filmkritik
VoD: Draußen pfeift der Wind um die Farm, drinnen sitzt Lizzy und ahnt Teuflisches vor der Tür. Ihr Geisteszustand bleibt in Emma Tammis Horror-Western The Wind lange ein Mysterium, aber dann wird doch ziemlich viel erklärt. Filmkritik
Zum ersten Mal auf Blu-ray: In Georg Tresslers zwischen Heimat- und Horrorfilm pendelndem Sukkubus - Den Teufel im Leib (1989) werden drei Berghirten von einem nackten Lustdämon terrorisiert. Das Parodistische bleibt implizit, die lüsternen Schweinereien sehen fast nach großbudgetiertem Kino aus. Filmkritik
Als dunkles Märchen über ein wenig idyllisches Swinging London und eine Heldin mit zersplittertem Ich macht Last Night in Soho viel Spaß. Als Horrorfilm gerät er in eine Sackgasse, findet aber dort den einzig richtigen Ausweg: die Eskalation. Filmkritik
Kreidekreise, Blutstropfen bei Kerzenlicht, Versprechungen von rituellem Sex: A Dark Song nimmt den Okkultismus ernst und exerziert den Abstieg in den Wahnsinn oder den Aufstieg in göttliche Sphären in klassischer Ikonografie durch. Filmkritik
Unter Karlsruher Kronleuchtern: Auch dieses Jahr verführte das Terza Visione zum sinnlichen Forschen auf Neben- und Trampelpfaden der italienischen Genrelandschaft. Erinnerung an ein Wechselbad der Gefühle, Formate, Farben und Erzählweisen. Special
Nowe Horyzonty Filmfestival: Knorrige Äste im Neonlicht. In seinem neuen Film In the Earth durchflutet Ben Wheatley den Wald mit Stroboskop-Effekten und beleuchtet das geheime Leben der Pilze – erst mit Horror, dann mit Humor. Filmkritik
Die Schönheit des bedrohlichen Ahnens: In Old werden Menschen an einen Strand verbannt, um im Schnelldurchlauf zu altern. M. Night Shyamalan erweist sich mal wieder als hemmungsloser Entzauberer, der die Paranoia ebenso liebt wie das Triviale. Filmkritik
Possessor handelt von den Geistern weißer Frauen, die in fremde Körper fahren und Auftragsmorde begehen. Brandon Cronenbergs Film führt vor Augen, warum Body-Horror oft nachdrücklicher politisch ist als inszenatorisch reflektierte Lehrstücke. Filmkritik
Vom deutschen Alain Delon zum erratischen Essayfilmer: Die Karriere des Ulli Lommel verbindet Fassbinder mit Warhol, Lederhosenfilme mit Slashern, Kunst mit Küblböck. Das Berliner Zeughauskino widmet ihm ab Freitag eine Retrospektive. Über einen Regisseur, der sich nicht darum scherte, wie die Dinge auszusehen haben. Special
Neu in einer Kleinstadt, und dann noch mitten in einem Slasher: Sweet Sixteen verdammt seine Protagonistin zu blutiger Einsamkeit. Nur Hauptdarstellerin Aleisa Shirley setzt sich gegen Regisseur Jim Sotos zur Wehr. Filmkritik
Neu auf DVD: Seventies, Genrebewusstsein, trockener Humor und allerlei Absurditäten. Das blutrote Kleid wartet nicht nur mit einem ätherischen Zeitlupen-Cumshot auf, sondern spitzt alle Eigenschaften des Kinos von Peter Strickland zu. Und will dann auch noch gesellschaftlicher Kommentar sein. Filmkritik