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The Fast and the Furious: Tokyo Drift

Das hätte man sich ja denken können: Der Draufgänger Sean Boswell (Lucas Black), in Amerika aufgrund wiederholter Teilnahmen an illegalen Autorennen fast im Knast gelandet, kann es auch in seiner neuen Heimat Japan nicht lassen.

The Fast and the Furious: Tokyo Drift

Nur zu bald nimmt der Tunichtgut Kontakt zur lokalen Motorhalbwelt auf. Jede Menge leicht bekleideter Mädchen sind selbstverständlich auch wieder mit von der Partie, allen voran Seans Auserkorene Neela (Nathalie Kelly).

Wie erwartet nichts Neues bietet die aktuellste Auflage des Hochgeschwindigkeitsfranchise The Fast and the Furious, dessen erster Teil 2001 die Kinos unsicher machte. Die einzige zusätzliche Attraktion des technisch größtenteils gefälligen Tokyo Drift stellt das Setting dar. Was in diesem Falle heißt: ein bisschen J-Rock auf der Soundspur, Actionlegende Sonny Chiba in einer Nebenrolle und Japanklischees ohne Ende. Die Wohnungen sind viel zu klein, die U-Bahnen überfüllt und die Mädchen – für einen Film wie diesen natürlich besonders reizvoll – tragen gerne wenig aber seltsame Kleider. Dass Seans Mitstreiter Han nicht von einem Japaner, sondern von dem chinesischstämmigen Amerikaner Kang Sung gespielt wird, stört schon alleine deshalb niemanden, weil die Einheimischen auch untereinander meist – mit unterschiedlich starkem Akzent – Englisch sprechen.

The Fast and the Furious: Tokyo Drift

Nun sind bereits ambitioniertere Versuche Hollywoods, nichtwestliche Kulturen zu portraitieren, in ähnlicher Weise gescheitert, in Bezug auf Japan zuletzt etwa Last Samurai (2003) und Die Geisha (Memoirs of Geisha, 2005). Im Vergleich zu deren in vieler Hinsicht problematischen Kulturdiskursen sind offen eskapistische Streifen vom Schlage The Fast and the Furious: Tokyo Drift im Grunde harmlos. Dennoch kann der Streifen, gemeinsam mit dem Vorgänger, als Beispiel dienen, wie im modernen Hollywood das ethnisch Andere konstruiert wird. 2 Fast 2 Furious (2003)-Regisseur John Singleton war einmal ein Hoffnungsträger des New Black Cinema, in seiner ersten Blockbusterproduktion jedoch fungierten die afroamerikanischen Mitglieder des Casts nur noch als Hintergrund, von welchem sich der – selbstverständlich weiße – Star Paul Walker effektvoll abheben konnte. Im Nachfolger ist die Staffage asiatisch, doch der Held selbstverständlich amerikanisch, hellhäutig und optisch eine Kreuzung aus Tom Cruise und seinem Vorgänger Walker.

Es ist nicht zu leugnen, dass die Repräsentation Nichtweißer in Hollywood in den letzten Jahren in quantitativer Hinsicht Fortschritte gemacht hat, strukturell kommen aber selbst die wenigen Filme, die von Angehörigen der ethnischen Minderheiten selbst gedreht werden, am männlichen heterosexuellen Kaukasier als Identifikationsfigur nur äußerst selten vorbei. Wie gesagt: nichts Neues in Hollywood.

Kritik von Lukas Foerster

Fotos: © UIP

Veröffentlicht am 19.06.2006



Film-Angaben:

Titel: The Fast and the Furious: Tokyo Drift (The Fast and the Furious: Tokyo Drift)
USA 2006
Laufzeit: 104 Minuten

Regie: Justin Lin
Drehbuch: Chris Morgan, Alfredo Botello, Kario Salem
Produktion: Neal H. Moritz
Darsteller: Lucas Black, Nathalie Kelly, Bow Wow, Kang Sung, Brian Tee, Sonny Chiba

Kinostart: 13.07.2006

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DVD-Angaben:

Titel: The Fast and the Furious 3: Tokyo Drift
Vertrieb: Universal Pictures
Bild: 2,35:1, 16:9
Sprache(n): Deutsch (DD 5.1), Englisch (DD 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Spieldauer: 100 Minuten

Extras: Alternate Endings, Deleted Scenes, Outtakes; Underground Drifting; Driving School; Cast Cam; Analysis of a scene: Han’s last ride; From factory spec to hero car; Welcome to drifting; Drifting with ‘The King’; Japanese Culture and Fashion

Verleih ab: k.A.
Verkauf ab: 16.11.2006





 




Kommentare

 

crank

Sonntag, 06-05-07 15:29

ich machs euch einfach is der erfinder des drifts kenn den namen aba net mer

crank

Sonntag, 06-05-07 15:22

der film ansich is cool der 1. und teil war aber trotsdem um welten besser. und glaubhafter ear er auch. die story passt zwar aber wie der d.k. am anfang millimeter genau an der wand vorbeidriftet is rein praktisch net möglich. übrigens wisst ihr wer der eine fischer war

D.K

Samstag, 20-01-07 19:11

Das ist der Geilste film den es ja gegeben hat Krasse Autos Krasse Musik Krasse Weiber einfach geil wie an die frauen um Driftet echt von mir kriegt dr film ene eins Plus.

Meli

Montag, 01-01-07 18:47

Es war voll geil die Autos einmal auf jeden fall. Und es war aber sehr schade das der Han sterben musste weil der so genial war. Es war auf jeden fall sehr witzig und zum schluss das muss ich zugeben war ich sehr Überrascht da ich eher mit jemanden anderes gerechnet hatte. Aber auf jede Fall ein krasser Film. Hat mir sehr gut gefallen. Es war für mich nichts schlechtes oder uninteressantes dabei. mehr ...

ChriZ

Montag, 11-12-06 12:38

also ich fand den film echt geil.. zwar nicht so geil wie teil 1 mit paul walker und vin diesel schade eigendlich das die zwei nicht mehr mit gespielt haben! ein fast and the furious ohne diesel und walker ist nicht wirklich ein fast and the furious ;) in den letzten 2 minuten bei tokyo drift hab ich richtig gänsehaut bekommen als diesel im auto sahs das war echt der höhepunkt von tokyo ich hoffe mehr ...

Jeanny

Mittwoch, 06-12-06 14:00

Der Film war so ziemlich das geilste was ich je gesehen hab!!! Absolut geil die ganzen Rennszenen und bissl Liebe ist ja auch dabei :-) Nur zu empfehlen! Daumen gaaaanz weit hoch!

Steff

Sonntag, 26-11-06 04:42

ganz toller Streifen^^ wenn ich wüsste an wen ich mich wenden muss um das Geld für verschwendete Lebenszeit wieder zu bekommen ... ich würde es tun.

Rudi Mentär

Montag, 28-08-06 17:51

Soll das ne Filmkritik oder ne Abhandlung über die portraitierung anderer Kulturen durch Hollywood sein. So ein Blödsinn. Thema verfehlt, setzen, 6.

Mike

Mittwoch, 16-08-06 19:54

also eine überrachung gab es ja voll am ende der im wagen sitzt damit habe ich voll nicht gerechnet ^^

C-Unit

Montag, 31-07-06 05:24

Also ich war erst vor kurzem im Film und muss sagen das er mich etwas entäuschte, weil man einiges zu erwarten hatte nach den beiden Vorgängern. Leider konnte der neueste Streich denen nicht gerecht werden, jedoch ist es kein schlechter Film im gegenteil. Ich finde es war halt ein typischer Hollywood-Film, mit vielen wenig bekleideten Damen und den coolsten Gangster mit den dicksten Schlitten. Naja mehr ...

 

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