Ein Muay Thai-Kämpfer soll das gestohlene Haupt des Buddha-Schutzpatrons seines Dorfes wiederbeschaffen. Auf seiner Mission muss er eindrucksvoll alle erlernten Kampfkünste gegen eine Horde Finstermänner anwenden und im Stile eines Jean-Claude Van Damme Vollkontakt-Wettkämpfe überstehen. weiter
Krzysztof Kieslowskis Ein kurzer Film über das Töten ist ein künstlerischer Paukenschlag, der – zumindest für die Länge des Kinobesuchs – das ewig Verdrängte, den Tod und das Töten, ins Bewusstsein ruft und uns aus der eigenen Lethargie gegenüber diesem Tabu wachrüttelt. weiter
Worte aus Wut und Hoffnung: In Zeiten wieder aufflammender Rassenkonflikte in den USA wendet sich Raoul Pecks I Am Not Your Negro zurück zum Schaffen James Baldwins. Und findet eine Stimme, die Amerikas Wesen erkennt. weiter
Philippe Falardeaus feinfühliges Drama, das Kanada beim Rennen um den Oscar für den besten fremdsprachigen Film vertrat, rührt an der kollektiven Psyche Quebecs. weiter
Zwei Frauen, ein Drama und zwei Arten des Sehens. Benoît Jacquot hat ein klassisches Melodram gedreht, in dem das Begehren sich am Alltag reibt wie die filmische Poesie am Plot. weiter
VoD: Mit dem konsequent aus dem Gefängnis heraus erzählten Gangsterfilm Ein Prophet gelingt Jacques Audiard eine interessante Fortsetzung seines ausgezeichneten Werkes. weiter
Len Wiseman setzt nach zwölf Jahren die Stirb Langsam-Reihe mit Bruce Willis fort und inszeniert eine flotte Actionjagd, die zwar inhaltlich wenige Überraschungen, aber dennoch gute Unterhaltung bietet. weiter
Tollkühne Männer in ihren stinkenden Kisten: Death Race ist, wie sein Vorbild Death Race 2000 (1975), pseudopolitischer Trash mit hohem Oktangehalt, zudem aber ehrliches, geradliniges Actionkino mit heißen Schlitten, scharfen Frauen und reichlich Blut. weiter
Wenige Wochen vor Drehbeginn platzt ein Filmprojekt. Franz Müller und sein Team machen daraufhin kurzerhand das Scheitern zum Stoff einer tragikomischen Film-im-Film-Improvisation. weiter
Der Jigsaw-Killer ist zurück. Im extrem blutigen Nachfolger zum Überraschungserfolg des Jahres 2004 muss ein Polizist das Leben seines Sohnes gegen einen technophilen Psychopathen verteidigen. weiter
Nobody is perfect, könnte man sagen, wenn man diesen Titel liest. Aber Regisseur Gregory Hoblit ist in seinem fünften Kinofilm ein spannendes Charakterdrama mit einem dämonischen Anthony Hopkins gelungen. weiter
Keira Knightley will als „Bad Girl“ Domino nur Spaß haben. Den bekommt sie auch in Tony Scotts neuestem Film, der direkt nach seinem umstrittenen Genre-Substrat Mann unter Feuer (Man on Fire, 2004) entstand und voller visueller Sprengkraft steckt. weiter
Mit Mein großer Freund Shane (Shane, 1953) ist George Stevens ein großartiger Western gelungen, der das Standardfigurenrepertoire des Genres ebenso illustriert wie seziert. weiter
Nach Spartacus (1960) fanden Kirk Douglas und Drehbuchautor Douglas Trumbo erneut zusammen für Robert Aldrichs eigenwilliges Westernopus El Perdido (The Last Sunset, 1961). weiter
Der Impressionismus in Technicolor: Jean Renoir beschwört in French Can Can (1954) das Paris der Belle Epoque herauf, Schaffenszeit seines Malervaters Pierre-Auguste. weiter