Mr. Incredible und Elastigirl mussten sich ins Privatleben zurückziehen, aber einen Superhelden hält es natürlich nicht im mittelmäßigen Leben der Vorstadt – auch wenn ihn dann seine ganze Familie retten muss. Ein hinreißend komischer Animationsfilm aus den Pixar-Studios. weiter
Tollkühne Männer in ihren stinkenden Kisten: Death Race ist, wie sein Vorbild Death Race 2000 (1975), pseudopolitischer Trash mit hohem Oktangehalt, zudem aber ehrliches, geradliniges Actionkino mit heißen Schlitten, scharfen Frauen und reichlich Blut. weiter
Box- und Filmgeschichte treffen in der Rocky-Saga aufeinander. Diesmal heißt es Abschied nehmen, was Sylvester Stallone deutlich schwer fällt, so dass er sich kaum für ein Schlussbild entscheiden kann. Am Ende aber haben wir die Botschaft verstanden: in jedem steckt ein bisschen Rocky. weiter
Ein Pop-Kuriosum aus der Zeit des Kalten Krieges: Der US-Rock’n’Roller Dean Reed, im Westen nahezu unbekannt, war einer der größten Stars des Ostblocks – und seit 1972 DDR-Wahlbürger. Der rote Elvis ist ein facettenreiches Porträt, das dennoch genug Fragen offen lässt. weiter
Drei Jungs heuern einen unkonventionellen Bodyguard an, der sie vor Prügel beschützen soll. Ein Mann für alle Unfälle ist eine grundsympathische Komödie aus der Mitte des amerikanischen Mainstreamkinos. weiter
Jim Carrey und Téa Leoni spielen ein Ehepaar, das, plötzlich arbeitslos geworden, die Widrigkeiten der kapitalistischen Gesellschaft zu spüren bekommt. Mit Witz und guten Schauspielern inszeniert Dean Parisot dieses Remake aus den 70er Jahren. weiter
Die von islamischer Revolution und Iran-Irak-Krieg überschatteten Kindheitserinnerungen der Teheranerin Marjane Satrapi beeindrucken als Zeichentrickfilm, einer eher untypischen Form für ein Biopic. Der außergewöhnliche Film gewann in diesem Jahr den Großen Preis der Jury beim Filmfestival in Cannes. weiter