Im Zeichen des Bösen (Touch of Evil, 1958) gilt nicht nur als finaler Beitrag zum Film Noir, in dem ein letztes Mal die Themen, Motive und ästhetischen Ausdrucksmittel der Schwarzen Serie auf grandios-barocke Weise resümiert werden. weiter
VoD: Schwerkraft gleicht dem blutbefleckten Anzug seines Hauptdarstellers. Stilvolles, großartig inszeniertes Kino mit kleinen Ungereimtheiten, das Fabian Hinrichs wie auf den Leib geschneidert scheint. weiter
VoD: Wen erwischt es als Nächsten? Im österreichischen Horrorfilm In 3 Tagen bist du tot macht ein unbekannter Killer Jagd auf ahnungslose Maturanten. weiter
In seinem ersten abendfüllenden Dokumentarfilm erforscht Marko Doringer die Befindlichkeit und die Werte der Generation um die dreißig – vergnüglich, selbstironisch und mit eigentherapeutischem Ansatz. weiter
Blühende Obstbäume, sattgrüne Hügel und tiefschwarze Familiengeheimnisse verschränkt der Neuseeländer Brad McGann in seinem Debütfilm. Eigentlich ein etwas abgestandener Mix, der unweigerlich an Rosamunde Pilcher erinnert. Aber spannend und kunstvoll kombiniert, entfaltet die Verbindung einen frischen Geschmack. weiter
Zwei Tote, vier Gestrandete. Fatih Akin schafft mit dem zweiten Teil seiner „Liebe, Tod und Teufel“-Trilogie einen Kunstfilm, der aus der Distanz zu erzählen weiß. weiter
Das unspektakuläre Biopic einer unscheinbaren Putzfrau gewann sieben Césars. Séraphine Louis schrubbt Holzdielen ebenso gottergeben wie sie Blätter malt. Die Französin zählt heute zu den bedeutendsten Vertretern der naiven Kunst. weiter
In Jarmuschs Tribut an Jean-Pierre Melvilles Der eiskalte Engel (Le Samouraï, 1967) tritt Forest Whitaker als moderner Samurai Ghost Dog an die Stelle des Trenchcoat-tragenden Jef Costello. weiter
VoD: Monsterkino von unten. Der neueste Streich von Produzent J.J. Abrams präsentiert vier junge New Yorker auf der Flucht vor einem Ungeheuer aus der Tiefe. Dabei wird Manhattan großflächig in Schutt und Asche gelegt, und die Kamera ist immer mittendrin. weiter
Wer nach Ocean’s Twelve (2004) eigentlich eine Julia-Roberts-Pause einlegen müsste, kann dennoch entspannt in Hautnah gehen, denn es handelt sich nicht um ein Starvehikel für die junge Mutter. In der seltenen Konstellation mit drei weiteren, gleichgestellten Hauptdarstellern ist Roberts Teil eines Viererensembles. Neben ihr spielen Clive Owen, Jude Law und Natalie Portman in einer außergewöhnlichen Bühnenverfilmung. weiter