TV-Empfehlungen

Die bitteren Tränen der Petra von Kant

, arte

Fassbinder leuchtet in seinem klaustrophobischen Kammerspiel aus dem Jahre 1972 einmal mehr Machtstrukturen zwischenmenschlicher Beziehungen aus, hier am Beispiel der Modedesignerin Petra von Kant, die sich in ihr Model Karin verliebt. weiter 

Lili Marleen

, Das Erste

In den letzten Jahren vor seinem Tod wandte sich Fassbinder in seinen Filmen vermehrt innerdeutschen Werdegängen zu, und so ist auch Lili Marleen (1980) an solchen angelegt. weiter 

Mitte 30

, Festival (ARD digital)

Einmal mehr erweist sich das Duo aus Regisseur Stefan Krohmer und Drehbuchautor Daniel Nocke als äußerst erfolgreiche Kombination in der deutschen Filmlandschaft. weiter 

Der ewige Gärtner – Kritik

, Kabel Eins

Als seine Frau stirbt, vermutet Justin einen Mord, verlässt stoischen Blickes seinen Garten und begibt sich todgeweiht in ihre Welt. weiter 

Schmetterling und Taucherglocke – Kritik

, arte

Julian Schnabel will uns spüren lassen, was es heißt, gelähmt zu sein. Seine Regie wurde in Cannes und mit einem Golden Globe prämiert – Auszeichnungen, die auch der erstaunlichen Hauptfigur gelten könnten. weiter 

In einem Jahr mit 13 Monden – Kritik

, arte

Schlachthaus Welt. Fassbinder rechnet mit Frankfurt ab und erzählt von einer Transsexuellen, die auch nach ihrer Geschlechtsumwandlung nicht sie selbst ist.  weiter 

Wie ein wilder Stier

, SWR

Wie ein wilder Stier (Raging Bull, 1980) zählt wohl zu Scorseses gründlichsten Ausarbeitungen einer Thematik, die ihn in vielen seiner Filme beschäftigt: bestimmte Formen von Maskulinität und damit assoziierte männliche Werte. weiter 

Eine Frau ist eine Frau

, HR

„Lights, camera, action“ ruft eine Stimme und läutet Godards fröhliche Hommage an das amerikanische Musical ein, gleichsam einen Film, der seiner damaligen Gemahlin Anna Karina ein Denkmal setzt. weiter 

Wie das Leben so spielt – Kritik

, RTL

Ein Film, dem der deutsche Titel fast besser als der englische steht: Für die dramatische Buddy-Komödie Wie das Leben so spielt gibt sich die Filmfamilie Judd Apatows mit Adam Sandler ein überraschend zurückhaltendes Stelldichein. weiter