TV-Empfehlungen

Letztes Jahr in Marienbad – Kritik

, arte

VoD: Alain Resnais’ zweiter Spielfilm kann als Vervollkommnung der modernen und romantischen Einflüsse verstanden werden, die das Kino der Nouvelle Vague prägten. weiter 

Erbarmungslos

, WDR

In Erbarmungslos (Unforgiven, 1992) verweigert sich Clint Eastwood der im Westerngenre traditionellen Bildung von Mythen, schreibt letztere gar um, und zeigt einen gealterten Revolverhelden, der die ihn belastende Vergangenheit ein letztes Mal aufleben lässt weiter 

Full Metal Village – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Sung-Hyung Cho hat mit ihrem dokumentarischen „Heimatfilm“ über das norddeutsche Dorf Wacken und seine Bewohner zahlreiche Preise gewonnen – zuletzt den Max-Ophüls-Preis 2007. weiter 

Psycho

, Das Erste

Vieler Worte bedarf es hier eigentlich nicht: Hitchcocks Psycho (1960) ist zu gleichen Teilen die Studie eines ganz gewöhnlichen Wahnsinnigen wie auch eine schwarze Komödie, unterlegt mit Dialogen, die vor Ironie nur so strotzen. weiter 

Jeder schweigt von etwas anderem – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Die DDR war kein Themenpark, sondern eine Diktatur, die noch lange nicht aufgearbeitet ist – nicht in der Gesellschaft, nicht in den Familien und Lebensgeschichten. Marc Bauder und Dörte Franke ist ein wichtiger und berührender Dokumentarfilm über den Umgang mit der jüngsten Vergangenheit gelungen. weiter 

Prinzessinnenbad – Kritik

, arte

Bettina Blümner zeichnet in ihrem Dokumentarfilm ein sehr persönliches Bild dreier 15-jähriger Freundinnen aus Berlin-Kreuzberg. weiter 

Endstation Schafott

, Das Erste

Der Bewährungshelfer als Gewissen des Systems in Gestalt von Jean Gabin in seiner letzten Rolle. weiter 

Der geteilte Himmel

, MDR

VoD: Die DEFA-Legende Konrad Wolf geriet mit Der geteilte Himmel (1964) schnell ins Fadenkreuz der zeitgenössischen staatlichen Kritik. weiter 

Die Stadt der Blinden – Kritik

, Das Erste

Als ein Autofahrer im Metropolenverkehr erblindet, hilft ihm ein Passant zunächst nach Hause, nur um ihm im direkten Anschluss den Wagen zu stehlen. In dieser Ambivalenz nistet sich Fernando Meirelles fulminante Literaturverfilmung tückisch ein. weiter