Eines von Douglas Sirks Schlüsselwerken, Was der Himmel erlaubt (All that Heaven Allows, 1955) ist auf der Oberfläche ein hochglanzpoliertes Melodram über eine zum Scheitern verurteilte Liebesaffäre zwischen einer vermögenden Witwe und ihrem vom Umfeld nicht als gesellschaftsfähig erachteten Gärtner. weiter
Streaming-Tipp: Auf den ersten Blick ist die Geschichte von Die wunderbare Macht (Magnificent Obsession, 1954) durchaus trivial: Playboy Bob Merrick (Rock Hudson) verliebt sich in eine Frau (Jane Wyman), die durch sein Verschulden bei einem Unfall erblindet ist. weiter
Nach dem künstlerischen Desaster von Find Me Guilty hat Altmeister Sidney Lumet noch einmal den richtigen Stoff und die richtigen Schauspieler gefunden. Was Matchpoint für Woody Allen war, ist Tödliche Entscheidung für ihn: ein kleiner, bösartiger Ensemblefilm, der so gar nicht in die aktuelle Kinolandschaft passen will. weiter
Duell am Missouri (The Missouri Breaks, 1976) war ein kommerzieller Misserfolg und fiel ebenso bei vielen zeitgenössischen Kritikern durch. Obwohl er Arthur Penns Karriere damals nicht förderlich war, zählt er mittlerweile zu den letzten großen epischen Western der siebziger Jahre. weiter
„Revenge is a dish best served cold“. Dieses Zitat, eine „klingonische Redensart", stellt Quentin Tarantino seinem Kill Bill Vol 1 (2003) voran und verdeutlicht nicht nur, worum es in dem auf ein Handlungsgerüst reduzierten Film geht, sondern gibt gleichzeitig einen ironisch distanzierten Blick auf das Geschehen vor. weiter