TV-Empfehlungen

Hautnah – Kritik

, ZDF

Wer nach Ocean’s Twelve (2004) eigentlich eine Julia-Roberts-Pause einlegen müsste, kann dennoch entspannt in Hautnah gehen, denn es handelt sich nicht um ein Starvehikel für die junge Mutter. In der seltenen Konstellation mit drei weiteren, gleichgestellten Hauptdarstellern ist Roberts Teil eines Viererensembles. Neben ihr spielen Clive Owen, Jude Law und Natalie Portman in einer außergewöhnlichen Bühnenverfilmung. weiter 

Little Children – Kritik

, WDR

Kleinstadt- und Elterntristesse führen zu Verwicklungen. Wie „Little Children“ benehmen sich dabei manchmal auch die Erwachsenen. weiter 

Mein großer Freund Shane

, HR

Mit Mein großer Freund Shane (Shane, 1953) ist George Stevens ein großartiger Western gelungen, der das Standardfigurenrepertoire des Genres ebenso illustriert wie seziert. weiter 

Adel verpflichtet

, RBB

Adel verpflichtet (Kind Hearts and Coronets, 1949) gehört zu den Klassikern der Ealing-Komödie, jenen so oft als quintessentiell englisch bezeichneten Filmen der Nachkriegszeit, die unter Produzent Michael Balcon in den namensgebenden West-Londoner Studios entstanden. weiter 

Control – Kritik

, BR

Alltagsdrama trifft Konzertfilm. Das kontraststarke Biopic des Fotografen Anton Corbijn zeigt den Joy-Division-Frontmann Ian Curtis als Durchschnittstypen mit außergewöhnlichem Talent, wachsender Verantwortung und schwindender Kontrolle. weiter 

Borat – Kritik

, RTL II

Alarmstufe Rot: Ali G-Erfinder Sacha Baron Cohen fällt in der Rolle des kasachischen TV-Moderators Borat über die USA her. Seine fiktive Reisereportage entpuppt sich als subversive Satire mit eingebauter Lachgarantie. weiter 

Die erste Vorstellung

, WDR

Die erste Vorstellung (Opening Night, 1977) setzt sich auf spielerische Weise mit der Idee des Darstellers als Auteur auseinander, die Cassavetes ja im realen Leben auch nicht fremd war, schließlich wirkte er neben seiner Tätigkeit als Regisseur auch als Schauspieler an zahlreichen Produktionen mit. weiter 

Elf Uhr nachts

, Arte

Unter der Regie von Godard jagen Jean-Paul Belmondo und Anna Karina einem romantischen Ideal hinterher, das doch nur eine Utopie ist und bei dem Franzosen zwischen Parodie und Ernsthaftigkeit abgehandelt wird. weiter