TV-Empfehlungen

Monsieur Lazhar – Kritik

, arte

Philippe Falardeaus feinfühliges Drama, das Kanada beim Rennen um den Oscar für den besten fremdsprachigen Film vertrat, rührt an der kollektiven Psyche Quebecs. weiter 

The Wrestler – Kritik

, Festival (ARD digital)

Ganz unten: Darren Aronofsky zeigt mit ungewöhnlich bescheidenen filmischen Mitteln den täglichen Überlebenskampf eines abgehalfterten Wrestlers. weiter 

Jack in Love – Kritik

, arte

In seinem tragikomischen Debütfilm über Einsamkeit und Liebe eines New Yorker Limousinenfahrers überzeugt der Schauspieler Philip Seymour Hoffman vor allem durch seine Leistungen vor der Kamera. weiter 

Full Metal Village – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Sung-Hyung Cho hat mit ihrem dokumentarischen „Heimatfilm“ über das norddeutsche Dorf Wacken und seine Bewohner zahlreiche Preise gewonnen – zuletzt den Max-Ophüls-Preis 2007. weiter 

Sleep Tight – Kritik

, Tele 5

Sympathy for the Devil: Ein Concierge zerstört systematisch das Leben einer Hausbewohnerin – und Regisseur Jaume Balagueró lässt den Zuschauer auf die Seite des Täters rücken. weiter 

Volver - Zurückkehren – Kritik

, Das Erste

In Pedro Almodóvars flamboyantem Melodram arbeiten drei Frauengenerationen ihre tragische Vergangenheit auf und finden nach langen Jahren des Schweigens wieder zueinander. weiter 

Half Nelson – Kritik

, Festival (ARD digital)

Im Zuge des oscarnominierten Lars und die Frauen (Lars and the real girl) erreicht nun auch Ryan Goslings Vorgängerfilm Half Nelson, ebenfalls oscarnominiert, die deutschen Leinwände. weiter 

Machete – Kritik

, ProSieben

Grindhouse-Kino ist en vogue. Der von Fanboys in aller Welten sehnlichst herbeigewünschte Machete ist ein typischer Mexploitation-Reißer, wie ihn nur ein Robert Rodriguez aus dem Boden stampfen kann. weiter 

Der letzte Tango in Paris

, 3sat

In der Geschichte des Films ist kaum ein anderes Werk denkbar, in dem sich die öffentliche Wahrnehmung eines Schauspielers und die seiner Rolle so sehr überlagern wie bei Bertoluccis Der letzte Tango in Paris (Ultimo tango a Parigi, 1972). weiter 

Kein Sterbenswort – Kritik

, neo (ZDF digital)

Das darf man wohl Zwangslage nennen: Die Polizei jagt Alexandre für den Mord an seiner Frau. Gangster jagen ihn, weil sie noch lebt. Sie selbst will sich mit ihm treffen – acht Jahre nach ihrem Tod. weiter 

Cocktail für eine Leiche

, ZDF

Hitchcocks erster Farbfilm ist ein Experiment, auf das er Jahre später im Gespräch mit Truffaut als „irre Idee” zurückblickte. weiter 

Land of the Dead – Kritik

, RTL II

George A. Romero kehrt zum Zombiefilm zurück – der Großvater des Genres schenkt seinen Untoten neue Fähigkeiten und reichhaltige Nahrung in Form von Menschenfleisch. weiter 

Marnie

, ZDF

Ähnlich wie Vertigo (1958) befasst sich Marnie (1964) mit den düsteren Mechanismen einer Geschlechterbeziehung, obgleich mit geringerer universeller Tragweite. weiter 

Frenzy

, ZDF

Für seinen vorletzten Film kehrte Alfred Hitchcock nach England zurück. Der Thriller handelt von der Suche nach einem Serienkiller und einem abgehalfterten Ex-Piloten der Royal Air Force, der irrtümlicherweise für ihn gehalten wird.  weiter 

Team America: World Police – Kritik

, ProSieben

Die South Park-Schöpfer Trey Parker und Matt Stone beziehen mit dem Puppenfilm Team America: World Police Stellung zu der amerikanischen Außenpolitik: Der Kampf gegen den globalen Terror und Hollywoods Friedensaktivisten sind nur zum Lachen... Ein satirischer Großangriff. weiter 

Vergiss mein nicht – Kritik

, arte

In einer sehr persönlichen Dokumentation beschreibt der Filmemacher David Sieveking eindrucks- und liebevoll die Demenzerkrankung seiner Mutter. weiter 

Halloween – Die Nacht des Grauens – Kritik

, RTL II

Amazon: Verbergen und entdecken, Macht und Ohnmacht der Blicke. John Carpenters Meilenstein des Horrorgenres treibt mit Figuren und Zuschauern ein mörderisches Versteckspiel. weiter 

Mamma Mia! – Kritik

, ZDF

Vergesst Sex and the City: Mit viel Gefühl und Tanz wirft sich Mamma Mia! in die Arme eines Abba-gläubigen Publikums – und präsentiert sich als ultimatives Chick-Flick des Sommers. weiter 

Shutter Island – Kritik

, ProSieben

Boston Harbour. Zwei  Männer, die sich Teddy und Chuck nennen, nehmen an einem nebligen Morgen im Jahr 1954 Kurs auf Shutter Island. weiter 

Ondine - Das Mädchen aus dem Meer – Kritik

, NDR

Neil Jordans Bearbeitung einer uralten Sage erzeugt stimmungsvoll eine traumverlorene Atmosphäre und interessiert sich dabei eher für die Universalität des Mythos als für seine Modernisierung. weiter