Alle Filme im TV

Novemberkind – Kritik

, arte

Es gibt sie noch, die guten Debütfilme: Christian Schwochows Novemberkind mit einer überragenden Anna Maria Mühe ist ein erstaunlich reifes Melodram über die langfristigen Folgen einer Flucht aus der DDR. weiter 

Wüstenblume – Kritik

, Festival (ARD digital)

Ihre Geschichte wurde zum Weltbestseller, ihr intimes Trauma zur politischen Mission. Waris Dirie war Nomadenkind, Beschneidungsopfer, Flüchtling, Supermodel und UNO-Botschafterin. Sherry Hormann hat das Leben der mutigen Aktivistin als „Dramödie“ inszeniert. weiter 

Inglourious Basterds – Kritik

, ZDF

Vergangenheitsbewältigung direkt ins Stammhirn. Quentin Tarantino feiert High Noon mit Hitler. Inglourious Basterds macht aus dem Ende des „Dritten Reichs“ eine Cineasten-Fantasie. weiter 

Ein Teil von mir – Kritik

, ZDF

Selbst noch Kind sein und selbst schon ein Kind haben. Christoph Röhls Langfilmdebüt auf der Suche nach der Balance zwischen sensiblem Stoff und unverkrampfter Erzählweise. weiter 

In ihren Augen – Kritik

, arte

Der Gewinner des diesjährigen Oscars für den besten fremdsprachigen Film ist ein Beispiel dafür, wie nichtssagend Auszeichnungen sein können.   weiter 

Was lebst Du? – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Der Dokumentarfilm Was lebst Du? verfolgt über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren die Entwicklung vier Kölner Jugendlicher ausländischer Abstammung und vermeidet dabei fest eingeschriebene Klischees. weiter 

La Lisière – Am Waldrand – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Eine schicke Neubausiedlung am Waldrand, ein Ort sozialer Kontrolle und Sorglosigkeit, ist der Schauplatz von geheimnisvollen Ritualen und Mutproben einer Gruppe Jugendlicher. weiter 

Hallam Foe – Kritik

, 3sat

Nach dem eher enttäuschenden Asylum (2005) zeigt sich der schottische Filmemacher David Mackenzie wieder in Form. weiter 

Schwesterherz – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Heike Makatsch und Anna Maria Mühe erleben als ungleiches Schwesternpaar einen Urlaub voller emotionaler Höhen und Tiefen. Für Makatsch, die auch am Drehbuch mitschrieb, ist es die erste Arbeit vor und gleichzeitig hinter der Kamera. weiter 

Mr. Nice – Kritik

, 3sat

Howard Marks war einer der erfolgreichsten Drogendealer Europas. Bernard Roses Biopic blickt mit viel Humor und stilistischem Esprit auf seine Vergangenheit, ohne sich dabei der Illusion von historischer Authentizität hinzugeben. weiter 

Ich bin die Andere – Kritik

, Das Erste

Multiple Persönlichkeiten, dunkle Familiengeheimnisse, zerstörerische Begierden – dazu ein Patriarch im Rollstuhl und eine schicksalhafte Explosion in Casablanca: Margarethe von Trotta ist eine wilde Kolportage gelungen, in der nichts zusammenpasst. weiter 

Der Räuber Hotzenplotz – Kritik

, SAT.1

Nach der erfolgreichen Buchreihe von Otfried Preußler kommt Der Räuber Hotzenplotz als buntes Kasperltheater auf die Leinwand. Gernot Rolls Verfilmung mit Armin Rohde in der Titelrolle richtet sich an die jüngsten Zuschauer. weiter 

Monsters vs. Aliens – Kritik

, Das Erste

Monster, Aliens und mittendrin eine junge Frau, die noch nichts von Emanzipation gehört zu haben scheint. Der 3-D-Effekt ist willkommen. weiter 

Die drei ??? - Das verfluchte Schloss – Kritik

, SAT.1

Wieder einmal haben die drei Fragezeichen einen mysteriösen Fall zu lösen, diesmal in den tiefen Wäldern Nordkaliforniens. Mit seinem zweiten Teil der Drei-???-Trilogie liefert Baxmeyer einen temporeichen Film, der nicht ganz an an den ersten heranreicht. weiter 

Das Morphus-Geheimnis – Kritik

, BR

Der zehnjährige Nicki muss sich gegen waschechte Gangster behaupten und das Geheimnis eines legendären Musikstücks ergründen. Ein Film für die ganze Familie, aber eindeutig mehr für die Kinder als für die Eltern. weiter 

Der Sternwanderer – Kritik

, SAT.1

Der Verfilmung von Neil Gaimans Fantasyroman fehlt leider die Essenz des Buches. Unterhaltsamer und jedenfalls witziger als die übliche Genrekost ist sie aber allemal. weiter 

Der goldene Kompass – Kritik

, SAT.1

Es ist kurz vor Weihnachten, und wieder steht die Verfilmung einer Fantasy-Buchserie ins Haus. Dieses Mal geht es nicht nach Mordor, Narnia oder Hogwarts, sondern in eine überaus schön anzusehende Parallelwelt mit einer ganz eigenen Art von Haustieren. weiter 

Tintenherz – Kritik

, SAT.1

Mit ihrer Tintenwelt-Trilogie (2003-2007) fesselte die deutsche Autorin Cornelia Funke große und kleine Leser gleichermaßen. Der perfekte Stoff also für einen Weihnachtsfilm, möchte man meinen. weiter 

Die Fee – Kritik

, TV5

Nach The Artist erweckt eine weitere französisch-belgische Komödie einen Teil des Stummfilm-Erbes zu neuem Leben: den Slapstick. weiter 

Eine Insel namens Udo – Kritik

, Festival (ARD digital)

Der Mann ohne Eigenschaften: Markus Sehrs Spielfilmdebüt erzählt von einem Mann, der aufgrund völliger Unscheinbarkeit und Mittelmäßigkeit von seiner Umwelt nicht wahrgenommen wird. weiter 

John Rambo – Kritik

, ProSieben

Zum vierten Mal greift der amerikanische Soldat John Rambo zu Pfeil, Bogen und Gewehr. Er hinterlässt reichlich Blut und Tränen und eine schon ziemlich betagte Legende. weiter 

Das Omen – Kritik

, VOX

Die Flugzeuge, die am elften September 2001 die Türme des World Trade Centers zum Einsturz brachten, waren ein Zeichen der bevorstehenden Apokalypse. Genauso der Hurrikan Katrina im Jahr 2005. Es steht zu befürchten, dass der Sohn Satans die Erde betreten hat. weiter 

One Way – Kritik

, ZDF

Der von Til Schweiger produzierte deutsche Thriller über eine vergewaltigte Frau, die zurückschlägt, versucht, auf den vielbefahrenen Zug des Rache-Genres aufzuspringen. Seine Gewaltszenen schockieren dabei weniger als die plumpe, oft unfreiwillig komische Zuschauermanipulation. weiter 

The Saddest Music in the World – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Der kanadische Regisseur Guy Maddin dreht seit Jahrzehnten Filme jenseits jedes Zeitgeistes. Sein neuestes Werk evoziert zum wiederholten Mal die wunderbare Welt des Stummfilms. weiter 

Was du nicht siehst – Kritik

, Festival (ARD digital)

Wolfgang Fischers Genre-Mix aus Familiendrama und Horrorfilm ist visuell beeindruckend, zeigt aber dramaturgische Schwächen. weiter 

Thor – Kritik

, ProSieben

In der vierten Eigenproduktion lässt es Marvel wieder ordentlich am Computer krachen. weiter 

Kiss & Kill – Kritik

, SAT.1

Wenn der Ehemann einst Auftragskiller war, soll sich daraus eine romantische Komödie entwickeln. Ziel verfehlt. weiter 

The Fast and the Furious: Tokyo Drift – Kritik

, RTL II

Das hätte man sich ja denken können: Der Draufgänger Sean Boswell (Lucas Black), in Amerika aufgrund wiederholter Teilnahmen an illegalen Autorennen fast im Knast gelandet, kann es auch in seiner neuen Heimat Japan nicht lassen. weiter 

Renn, wenn du kannst – Kritik

, Festival (ARD digital)

Dietrich Brüggemann gelingt mit seinem neuen Film ein Kunststück. Ein Rollstuhlfahrer, dessen Zivi und eine Frau verlieben sich ineinander, und trotzdem kommt kein Kitsch dabei heraus. weiter 

Boy A – Kritik

, 3sat

Sympathy for the Devil: In stimmungsvollen Bildern folgt John Crowley einem verurteilten Mörder bei seiner Resozialisierung. weiter 

2012 – Kritik

, SAT.1

Sintflut über Sodom und Gomorra! 2012 ist das große Schaulaufen des Katastrophenfilms: Volcano meets Deep Impact meets Poseidon. weiter 

Serenity - Flucht in neue Welten – Kritik

, RTL II

Glaube, Liebe, Grazie, diese drei: Joss Whedon macht die Fortsetzung seiner Fernsehserie Firefly zu einer wunderschönen Parabel über die Freiheit und einem Loblied auf die Unterschiedlichkeit der Menschen. Und ein Science-Fiction-Film mit reichlich Action ist Serenity auch noch. weiter 

Die Rote Zora – Kritik

, BR

Das eigentlich Interessante in dieser Verfilmung des bekannten Kinderbuchs Die Rote Zora und ihre Bande von Kurt Held ist die Dynamik innerhalb der Bande um das rothaarige Waisenmädchen. Alles andere gerät ein wenig sozialromantisch schlicht. weiter 

Das A-Team - Der Film – Kritik

, RTL

Die Verfilmung der Fernsehserie aus den 1980er Jahren bleibt ihrer Vorlage treu, ragt aber genau deshalb nur wenig aus der Masse ähnlicher Filme heraus. weiter 

Palindrome – Kritik

, Das Erste

Die zwölfjährige Aviva möchte um jeden Preis ein Kind bekommen. Nachdem sie von zu Hause wegläuft, gerät sie auf ihrer abenteuerlichen Reise an christliche Fanatiker und einen Pädophilen. Palindromes von Todd Solondz (Willkommen im Tollhaus, Welcome to the Dollhouse; Happiness) erzählt von einem jungen Mädchen, verkörpert durch acht verschiedene Schauspielerinnen, das sich auf der Suche nach seinem Glück befindet. Trotz einiger interessanter Ideen und einer unkonventionellen Herangehensweise geht dem Film allerdings schon nach der Hälfte die Luft aus. weiter 

Immer nie am Meer – Kritik

, 3sat

Gefangen in Kurt Waldheims Mercedes: Christoph Grissemann, Dirk Stermann und Heinz Strunk glänzen mit vollendetem Anti-Schauspiel – in einer Situation, die wie für sie geschaffen ist, auf die sich der Film aber leider nicht allein verlässt. weiter