Julian Schnabel will uns spüren lassen, was es heißt, gelähmt zu sein. Seine Regie wurde in Cannes und mit einem Golden Globe prämiert – Auszeichnungen, die auch der erstaunlichen Hauptfigur gelten könnten. weiter
Eine junge Pianistin muss erst mit einem traumatischen Kapitel ihrer Vergangenheit abschließen, bevor sie ein neues aufschlagen kann. So streng und radikal wie das Auftreten seiner Protagonistin ist auch die inhaltliche und ästhetische Umsetzung des französischen Rache-Thrillers. weiter
Nach seinem Debüt, dem psychologischen Drama Das weiße Rauschen (2001), überrascht Hans Weingartner jetzt mit einer politischen Komödie: Eine Gruppe junger Idealisten von heute entführt einen alten Idealisten von gestern – die Liebe spielt dabei aber die größte Rolle. Ein sehenswerter Film, der vor allem durch die schauspielerischen Leistungen überzeugt. weiter
Leander Haußmanns Verfilmung eines Bestsellers von Allan und Barbara Pease krankt daran, dass er sich nie über seine Vorlage und deren tumbe Geschlechterbilder erhebt. Er scheitert leider nicht einmal grandios. weiter
Die Französin Agnès Jaoui erzählt in ihrer zweiten Regiearbeit eine amüsante, aber auch bittere Geschichte über die Abhängigkeit der Menschen von Berühmtheit und Status. In deren Mittelpunkt steht die Mitzwanzigerin Lolita, die, um sich ihren Berufswunsch Sängerin zu erfüllen, erst einmal lernen muss, sich von ihrem ebenso egozentrischen wie dominanten Vater, einem berühmten Schriftsteller, zu distanzieren. weiter
Ein Killer und ein Geschäftsmann, beide strauchelnd in ihrem Beruf, treffen bei Margaritas an einer mexikanischen Hotelbar aufeinander und werden Freunde fürs Leben. weiter
Kay Pollaks schillerndes Künstlerportrait erzählt technisch brillant eine hoffnungslos naive Erlösungsgeschichte, die sich stellenweise ideologisch gefährlichen Positionen nähert. weiter
Nach 18 Staffeln ist es 2007 soweit: Die Familie aus Springfield wird auf Leinwandgröße gestreckt. Und mit ihr ein ganzer Kader an Figuren, Referenzen und Nebenhandlungen. Kaum zu glauben, was man in der Laufzeit von knapp vier Folgen alles unterbringen kann. weiter
Regisseur Alexander Witt lässt in Resident Evil: Apocalypse, dem zweiten Teil der Videospiel-Verfilmung, eine schwer bewaffnete Milla Jovovich erneut gegen Zombiehorden und Monster kämpfen und präsentiert dabei einen Film fern ab jeder Form von nachvollziehbarer Logik und Handlung. weiter