Vater, Sohn und ein gemeingefährlicher Verbrecher schlagen sich durch die Wildnis, gejagt von einer Gruppe Killer und dem FBI. In der schematischen Geschichte fällt vor allem Morgan Freeman als kaum glaubhafte Fehlbesetzung auf. weiter
Ein geniales Couscous-Rezept, der Traum vom eigenen Restaurant und eine Symphonie an überlappendem Dialog: In Abdellatif Kechiches drittem Film wird das Erzählen gefeiert. weiter
Nach dem künstlerischen Desaster von Find Me Guilty hat Altmeister Sidney Lumet noch einmal den richtigen Stoff und die richtigen Schauspieler gefunden. Was Matchpoint für Woody Allen war, ist Tödliche Entscheidung für ihn: ein kleiner, bösartiger Ensemblefilm, der so gar nicht in die aktuelle Kinolandschaft passen will. weiter
Zwei Schwestern versuchen, ihr Leben in den Griff zu bekommen und erhalten dabei Unterstützung von ihrer Großmutter. Cameron Diaz spielt die Hauptrolle in einem Film, der zwar als Komödie beginnt, jedoch melodramatisch endet. weiter
Nach dem Erfolg mit Zug des Lebens steht auch im Mittelpunkt des neuen Films von Radu Mihaileanu wieder das Judentum, diesmal jedoch aus der Perspektive eines christlichen Jungen, der eine falsche jüdische Identität annimmt, um dem Hungertod zu entkommen. weiter
La mala educación (Schlechte Erziehung) erzählt eine verschachtelte Geschichte über Leidenschaft, Schuld und Unschuld, Heilige und Huren. Im Mittelpunkt stehen zwei Männer, die sich als Kinder in einer Klosterschule kennen gelernt haben und sich nach 20 Jahren wieder begegnen. weiter
Psychologin Katherine glaubt, dass Charlie, der neue Freund von Emily, der Tochter ihres Psychologen-Freundes David, nur ein imaginiertes Trauma-Produkt ist. Ein tödlicher Irrtum, denn in diesem kruden Mix aus Shining (1979) und Angel Heart (1988) agiert Charlie äußerst blutrünstig. weiter
Traditionell feiern Komödien die erneuernde Kraft des Eros. Dieses klassische Prinzip auf den Kopf stellend, gewinnt Broken Flowers seinen unnachahmlich trockenen Humor aus dem versiegten Sexleben eines einstigen Gigolos und lässt uns über die Endlichkeit der Liebe lachen. weiter
Mal wird die Leinwand gänzlich in Schneeweiß gehüllt, mal verdunkelt sie sich für mehrere Sekunden komplett. Dazu schrillen dann die Sirenen von Silent Hill. Simpel und minimalistisch. Doch Regie und Effektspezialisten können auch ganz anders. weiter
Ein junges Mädchen kehrt nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat New Orleans zurück. Dort findet es eine heruntergekommene Männerwirtschaft und ein Beziehungsgeflecht aus Schuld und Sühne vor. weiter
Ein Camping-Urlaub mit Hindernissen: Robin Williams erlebt in der Doppelrolle als Familienoberhaupt und Karrieremensch ein zweifaches Waterloo. Die Komödie wandelt dabei auf den Pfaden des National Lampoon’s Klassikers Die schrillen Vier auf Achse. weiter
Traurige Nachricht: John Lasseters lang erwarteter Cars ist der erste Pixar-Film, der enttäuscht. Und das ausgerechnet zum zwanzigjährigen Jubiläum des Animationsstudios. weiter
In seiner opulent ausgestatteten Literaturverfilmung widmet sich David Fincher dem ebenso bewegten wie ungewöhnlichen Leben des Findelkinds Benjamin. weiter
Die Verfilmung des dritten Romans aus Stieg Larssons Millennium-Trilogie setzt den Fall Lisbeth Salander fort und wechselt dabei das Genre vom Krimi zum politischen Agenten- und Justizthriller. weiter
Sean Bean beerbt Rutger Hauer als Autobahnserienkiller John Ryder. Dave Meyers Remake eines der besten Thriller der achtziger Jahre, hebt sich wohltuend von einem Großteil der Konkurrenz im gegenwärtigen Mainstreamkino ab. weiter