Alle Filme im TV

Alles auf Zucker! – Kritik

, Festival (ARD digital)

Der Wendeverlierer und notorische Spieler Jaecki Zucker (Henry Hübchen) steht mit einem Bein im Gefängnis. Da eröffnen sich ihm gleich mehrere Chancen, seine Schulden, wegen denen er diesen Ärger hat, abzubezahlen. Ob und wie ihm das gelingt, davon handelt Dani Levys vergnügliche neue Komödie Alles auf Zucker! weiter 

Die Affäre – Kritik

, 3sat

VoD: „La Bourgeoise et le Prolo“, mit dieser polemischen Formel lässt sich der Plot von Catherine Corsinis Die Affäre (Partir) zunächst zusammenfassen. Doch darüber hinaus versucht der Film ein intimes Frauenporträt zu zeichnen. weiter 

In einer besseren Welt – Kritik

, Festival (ARD digital)

Susanne Biers oscarprämiertes Drama ist eine feinfühlige Allegorie auf die biblischen Motive von Schuld und Rache. weiter 

Vergissmichnicht – Kritik

, Einsplus (ARD digital)

Sophie Marceau wird als erfolgreiche Geschäftsfrau mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und bringt ihr Leben in Ordnung – Yann Samuell widmet sich in seiner Komödie auf leichte Art der Frage, was aus uns geworden ist, wenn wir erwachsen sind. weiter 

The Fog – Nebel des Grauens – Kritik

, arte

Vod: Der Nebel des Grauens lichtet sich nicht. Mehr als drei Jahrzehnte, nachdem er sich über die Leinwand senkte, ist John Carpenters The Fog gespenstisch wie einst. weiter 

Über uns das All – Kritik

, WDR

VoD: Lassen Sie sich nicht von dem esoterisch klingenden Titel abschrecken! Über uns das All ist sehr präzise, ganz bei sich und bislang einer der wenigen absoluten Berlinale-Höhepunkte. weiter 

Excision – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Ekel als Ästhetik des Widerstands: Excision ist gleichzeitig verstörende Psychostudie und dunkelschwarze Splattersatire. weiter 

Die Boxerin – Kritik

, ZDF

Ein Mädchen kämpft sich aus der brandenburgischen Provinz. Der dffb-Abschlussfilm Die Boxerin von Catharina Deus erzählt eine klassische Underdog-Geschichte ohne Pathos, dafür mit viel Nachwende-Tristesse und einer orientierungslosen Hauptfigur. weiter 

Die Dolmetscherin – Kritik

, RTL II

Who is she? Fragt sich Sean Penn. Nun, laut Drehbuch ist Nicole Kidman Afrikanerin. Unglaubwürdig genug… weiter 

Monsters – Kritik

, Einsplus (ARD digital)

VoD: Mit seinem Spielfilmdebüt ist Gareth Edwards ein Monsterfilm gelungen, in dem die Monster selbst nur eine untergeordnete Rolle spielen. weiter 

Menachem und Fred – Kritik

, SWR

Eine Dokumentation über außergewöhnliche Annäherungen: zwischen zwei jüdischen Brüdern, die jahrzehntelang voneinander getrennt waren; zwischen Opfern des Nationalsozialismus und den Kindern eines SA-Mannes. weiter 

Kampf der Titanen – Kritik

, VOX

Als unterhaltsamer CGI-Glitzer-Kitsch gefällt das Harryhausen-Remake Kampf der Titanen. Nur um die 3-D-Version sollte man einen weiten Bogen machen. weiter 

Behind the Couch – Kritik

, Festival (ARD digital)

Wie werde ich ein Star? Behind the Couch weiß zumindest zu berichten, wie es nicht funktioniert. weiter 

Henners Traum – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Der Bürgermeister einer nordhessischen Kleinstadt hat Großes vor. Regisseur Klaus Stern war zweieinhalb Jahre dabei. weiter 

The Village - Das Dorf – Kritik

, Kabel Eins

Noch herrscht Frieden zwischen Kreaturen und Dorfbewohnern. Doch als Lucius Hunt (Joaquin Phoenix) den furchteinflößenden Wald, Territorium der unbekannten Wesen, durchschreiten möchte, tauchen schreckenserregende Zeichen im Dorf auf. Letztlich entscheidet sich die blinde Ivy (Bryce Dallas Howard), um seinetwillen die Konfrontation zu wagen. weiter 

So viele Jahre liebe ich dich – Kritik

, 3sat

Zwei Schwestern proben nach 15 Jahren der erzwungenen Trennung den Neuanfang ihrer Beziehung. Bei Philippe Claudels leisem Familiendrama lohnt es sich genau hinzusehen und dabei das Große im Kleinen zu entdecken. weiter 

Séraphine – Kritik

, 3sat

Das unspektakuläre Biopic einer unscheinbaren Putzfrau gewann sieben Césars. Séraphine Louis schrubbt Holzdielen ebenso gottergeben wie sie Blätter malt. Die Französin zählt heute zu den bedeutendsten Vertretern der naiven Kunst. weiter 

Die Tür – Kritik

, BR

Wie spiele ich mich selbst? Die Tür führt uns in eine eigenartig vertraute, leider jedoch etwas bemühte Alternativdimension. weiter 

Soul Boy – Kritik

, arte

Eine Frau mit Kuhbeinen, sieben Aufgaben und die erste Liebe – der von Tom Tykwer produzierte Soul Boy ist aus einem Film-Workshop in Kenias Hauptstadt Nairobi entstanden und erzählt ein Slum-Märchen aus Kindersicht. weiter 

Fish Tank – Kritik

, Festival (ARD digital)

Andrea Arnold hat mit Fish Tank ein meisterhaftes Sozialdrama gedreht, das den britischen Kitchen-Sink-Realismus auf eine neue Ebene hebt. weiter 

Die Insel – Kritik

, ProSieben

Wie ergeht es THX 1138 nach der Flucht? Dies scheint die Ausgangsfrage des neuen Baybusters Die Insel zu sein, von der sich dieses Quasi-Sequel jedoch bald zugunsten der bekannten Materialvernichtungen löst. weiter 

Esmas Geheimnis – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Der diesjährige Berlinalegewinner beschäftigt sich mit einem dunklen Kapitel des Jugoslawienkrieges und dessen Folgen anhand der Geschichte einer allein erziehenden Mutter im heutigen Sarajevo. weiter 

Easy Money – Kritik

, arte

Stockholm, Gewalt, Verbrechen – und das alles ohne Kommissare. Easy Money ist ein herrlich dreckiger Gangsterfilm. weiter 

Das Waisenhaus – Kritik

, neo (ZDF digital)

In seinem Heimatland Spanien gewann das Schauermärchen um das mysteriöse Verschwinden eines kleinen Jungen sieben Goyas – vielleicht weil es auf Emotionen, statt auf blutige Effekte setzt. weiter 

The Take – Die Übernahme – Kritik

, ProSieben

„Besetzen – Widerstand leisten – Produzieren“ heißt die Formel, mit der argentinische Arbeiter gegen die Folgen von politischem Machtmissbrauch und Globalisierung in ihrem Land kämpfen. The Take – Die Übernahme liefert einen Beitrag zum Neoliberalismus-Diskurs. weiter 

Killshot – Kritik

, Das Erste

John Madden dreht einen langsamen Thriller und schwelgt abseits des Mainstreamkinos in Nostalgie. weiter 

Same Same But Different – Kritik

, Festival (ARD digital)

Same same but very different? Detlev Bucks neuer Film versucht sich in einer ruhigen Genremischung aus Drama und Abenteuerfilm an den Möglichkeiten der Liebe im Schatten einer machtvollen Krankheit. weiter 

Der Ghostwriter – Kritik

, ProSieben

Roman Polanski gelingt mit Der Ghostwriter ein hochqualitatives Verwirrspiel über die Kumpanei von Politik und Schauspiel. weiter 

Die Päpstin – Kritik

, WDR

Seit Jahren dümpelt die Produktion von Die Päpstin mit wechselnder Darsteller- und Regiebesetzung vor sich hin. Sönke Wortmann durfte die Adaption des Bestsellerromans schließlich als aufgeblasenen Ausstattungsfilm inszenieren. weiter 

Ein Tick anders – Kritik

, arte

Andi Rogenhagen beweist in seiner Komödie über eine Tourette-Patientin stilistisches Talent und schlechten Geschmack, wenn er eher über sie als mit ihr lacht. weiter 

Abgebrannt – Kritik

, kultur (ZDF digital)

In ihrem Sozialdrama erzählt Regisseurin Verena S. Freytag vom Leben mit Hartz IV und entwirft ein zwiespältiges Bild vom Staat als Unterstützer. weiter 

The Fighters – Kritik

, RTL II

Ein Karate-Kid-Remake mit Fight-Club-Einsprengseln: Der junge Heißsporn Jack Tyler muss sich an seiner neuen Schule als Kämpfer bewähren und zugleich seine Aggressionen zügeln. weiter 

Das Konklave – Kritik

, WDR

Sex, Intrigen und Männer in schicken Kostümen – Christoph Schrewe verfilmt eine Papstwahl der Renaissance als kirchliches Kammerspiel mit allen Zutaten. weiter 

Bangkok Dangerous – Kritik

, ProSieben

Die Brüder Danny und Oxide Pang haben ihren Actionthriller Bangkok Dangerous (1999) mit Nicolas Cage in der Hauptrolle neu aufgelegt. Besser wird er dadurch nicht. weiter 

Lucy – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Eine 18jährige allein erziehende Mutter versucht ihr Leben auf die Reihe zu bringen. Das ist einfacher gesagt, als getan, wie dieses gut beobachtete Jugenddrama beweist. weiter 

Bank Job – Kritik

, ZDF

Prinzessin Margaret vergnügt sich beim karibischen Dreier, und die Gangster sind Gentlemen mit Familiensinn. Roger Donaldsons Heist-Film über einen legendären Londoner Bankraub bietet mehr entspannte Unterhaltung als königlichen Spaß. weiter 

Zodiac – Kritik

, RTL II

Er hat´s wieder getan. David Fincher zeichnet das Porträt eines Serienkillers. Chronologisch, historisch, episch, in seiner Schlichtheit fast reduktionistisch. Seltsam unseltsam wirkt das in Anbetracht von Finchers bisherigem Werk. weiter 

Sie sind ein schöner Mann – Kritik

, 3sat

Ein einsamer französischer Bauer sucht sich eine Braut in Rumänien. Das könnte ein Sozialdrama werden, oder ein Psychogramm über Vereinsamung und wirtschaftliche Abhängigkeiten. Es ist aber eine Komödie mit angedeuteten ernsten Untertönen. weiter 

Die drei ??? - Das verfluchte Schloss – Kritik

, SAT.1

Wieder einmal haben die drei Fragezeichen einen mysteriösen Fall zu lösen, diesmal in den tiefen Wäldern Nordkaliforniens. Mit seinem zweiten Teil der Drei-???-Trilogie liefert Baxmeyer einen temporeichen Film, der nicht ganz an an den ersten heranreicht. weiter 

Konferenz der Tiere – Kritik

, SAT.1

Die Tiere Afrikas erheben sich gegen die Umweltverschmutzung der Menschen. Der Versuch, einen deutschen Animationsfilm im Hollywood-Stil zu etablieren, scheitert gleich an mehreren Fronten.

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Match Point – Kritik

, arte

Ein Tennislehrer freundet sich mit seinem reichen Schüler an, trifft dessen Schwester, begehrt dessen Verlobte und das Chaos nimmt seinen Lauf. Woody Allen filmte Match Point in London, unter anderem nach Motiven Fjodor Dostojewskis. weiter 

Get Rich or Die Tryin’ – Kritik

, sixx

Hip-Hop Superstar 50 Cent verkörpert in seinem quasi autobiographischen Spielfilmdebut den Gangster und Möchtegern-Rapper Marcus. Der mit wuchtigem Soundtrack ausgestattete Streifen strickt weiter an der Legende des New Yorker Musikers. weiter 

Nanga Parbat – Kritik

, BR

Die weiße Hölle des Nanga Parbat – Joseph Vilsmaier verpackt in seiner Erzählung vom Tod Günther Messners konservative Gedanken in beeindruckende Bilder. weiter 

Das Meer in mir – Kritik

, WDR

Alejandro Amenábar verfilmt die Lebensgeschichte des querschnittsgelähmten Ramón Sampedro, gespielt von Javier Bardem, der öffentlich für einen selbstbestimmten Tod eintrat, ein Recht, dass ihm gerichtlich verwehrt wurde. Dabei bleibt der Regisseur aber zu nah an der dem Film zu Grunde liegenden Biographie und findet kaum originelle visuelle Lösungen. weiter 

Brüno – Kritik

, RTL II

Dies ist keine Filmkritik. Lesen Sie hier, wie wir an der kritischen Berichterstattung zu Brüno gehindert wurden. weiter 

Die Fälscher – Kritik

, ZDF

„Des Teufels Werkstatt“ ist der Titel der Erinnerungen des Slowaken Adolf Burger, der im KZ Sachsenhausen für die SS Devisen fälschen musste, um den Krieg zu verlängern. Stefan Ruzowitzky hat die Vorlage verfilmt und betont das moralische Dilemma der Häftlinge. weiter 

Quarantäne – Kritik

, ProSieben

Vermutlich weil europäische Filme nur allzu leicht auf dem amerikanischen Markt untergehen, gibt es nun ein Remake des spanischen Splattererfolgs [REC]. Das bleibt so dicht am Original, dass es den Filmkritikern die Arbeit erschwert. weiter 

Ein kurzer Film über das Töten – Kritik

, Tele 5

VoD: Krzysztof Kieslowskis Ein kurzer Film über das Töten ist ein künstlerischer Paukenschlag, der – zumindest für die Länge des Kinobesuchs – das ewig Verdrängte, den Tod und das Töten, ins Bewusstsein ruft und uns aus der eigenen Lethargie gegenüber diesem Tabu wachrüttelt. weiter 

Das Kabinett des Dr. Parnassus – Kritik

, Das Erste

Terry Gilliam liefert eine schillernde Hommage an das Medium Film und dessen Möglichkeiten, Geschichten zu erzählen. In einer Explosion an Sinneseindrücken lassen sich Wirklichkeit und Realität nicht mehr voneinander trennen. weiter 

House Bunny – Kritik

, ProSieben

Anna Faris quartiert sich als Ex-Playboy-Bunny in einem Verbindungshaus ein, um den Studentinnen einige Lektionen in Sexyness beizubringen. Das beginnt einigermaßen witzig, ignoriert aber über weite Strecken das satirische Potential der Story. weiter 

Happy Feet – Kritik

, RTL II

Nach dem sprechenden Schweinchen Babe präsentiert der australische Regisseur George Miller diesmal singende und steppende Pinguine in einem handwerklich beeindruckenden Animationsfilm, der als musikalische Außenseiterkomödie beginnt und dann unerwartet eine scharfe Kurve Richtung Öko-Drama nimmt. weiter 

Umständlich verliebt – Kritik

, ProSieben

Sieben Jahre lang nicht wissen, dass man Vater ist – Umständlich verliebt macht daraus eine etwas andere Liebeskomödie, die Versatzstücke des Genres geschickt neu ordnet. weiter 

Source Code – Kritik

, RTL

Fortschritt und Wiederholung: Mit vielen kleinen Toden versucht Duncan Jones, die Science-Fiction am Leben zu erhalten. weiter 

Triangle – Kritik

, ProSieben

Drei Hongkong-Regisseure, drei Leitmotive: Tsui Hark fokussiert die Versuchung, Ringo Lam interpretiert die Eifersucht, und Johnnie To widmet sich dem Schicksal. In ihrem Actionthriller entwickeln die drei ein ironisches Katz- und Mausspiel um einen Goldschatz. weiter