Sam Raimi nimmt sich in der dritten Folge des erfolgreichen Spider-Man-Franchise wieder viel Zeit für die Entwicklung seines Helden. Trotz 139 Minuten Länge kommt in dem Film jedoch nicht nur die Hauptfigur zu kurz. weiter
Vom chinesischen Bauerndorf auf die Bühnen der Welt. Nach der gleichnamigen Autobiografie erzählt Maos letzter Tänzer anhand des berühmten Balletttänzers Li Cunxin eine klassische Aufsteigergeschichte und ist dabei mehr Melodram als Tanzfilm. weiter
In dem Regiedebüt der Schauspielerin Julie Delpy trägt ein leicht neurotisches Paar - er Amerikaner, sie Französin - rasante Wortgefechte aus, die zunehmend schärfer werden und ihre Beziehung gefährden. weiter
Für Freunde der Serie 24 hat Fox jetzt einen Agentenspielfilm mit Kiefer Sutherland produziert. Als Sahnehäubchen gibt es noch Michael Douglas und Desperate Housewife Eva Longoria dazu. weiter
Silvio Soldini kehrt nach Mailand zurück, knüpft an den sozialen Hintergrund seines letzten Films Tage und Wolken (Giorni e nuvole, 2007) an und inszeniert eine Geschichte vom wankelmütigen Leben. weiter
In einer sehr persönlichen Dokumentation beschreibt der Filmemacher David Sieveking eindrucks- und liebevoll die Demenzerkrankung seiner Mutter. weiter
Der Krieg der Gefühle auf den Gesichtern der Heimat: Oren Movermans The Messenger startet mit einiger Verspätung in den deutschen Kinos, hat aber trotz veränderter politischer Verhältnisse nichts an Aktualität eingebüßt. weiter
Ein Wohlfühl-Film mit Audrey Tautou: Vier sehr unterschiedliche Menschen raufen sich zu einer Lebensgemeinschaft zusammen und helfen sich gegenseitig bei der Verwirklichung ihrer Träume. weiter
Lee Daniels Sozialdrama über ein schwarzes Mädchen in Harlem ist erschütternd und unerträglich schonungslos – es verlangt dem Zuschauer vieles ab und belohnt mit menschlicher Wärme und Würde. weiter
Leben bedeutet, im Takt zu bleiben. Das Leben zu meistern heißt, den Rhythmus der Trauer und des Glücks zu tanzen. Wer in Stille lebt, ist lebendig tot. Welcome to the Rileys. weiter
Dietrich Brüggemann gelingt mit seinem neuen Film ein Kunststück. Ein Rollstuhlfahrer, dessen Zivi und eine Frau verlieben sich ineinander, und trotzdem kommt kein Kitsch dabei heraus. weiter
Im letzten Teil seiner „Trilogie über die Trauer“ inszeniert François Ozon die Schwangerschaft seiner Protagonistin als ein den Tod besiegendes Mysterium. weiter
Drei höchst unterschiedliche Schwestern bereiten zusammen die Geburtstagsparty ihrer Mutter vor. Wie üblich in Filmen über Familienfeiern streiten und versöhnen sie sich, zumeist nicht gerade auf originelle Weise. weiter
Frank Martin lenkt wieder sein Ingolstädter Lieblingsgefährt (altes Modell!) über die Landstraßen Europas. Dabei ist er ein wenig ironisch und ein wenig verliebt. weiter
Eine Frau verliert den Halt. Die intimen Geständnisse zweier Escorts zwingen eine erfolgreiche Journalistin zu einer ernüchternden Lebensbilanz. weiter
Ein Haus in Tokio ist mit einem Fluch belegt, der allen Menschen, die es betreten, den Tod bringt. Sarah Michelle Gellar macht sich in diesem Remake eines japanischen Horrorfilms daran, das Rätsel hinter diesem Fluch zu lösen. Leider ist das nicht so interessant, wie es sich anhört. weiter
Mike Leigh richtet sich in seinem neuen Film gegen die Verdrießlichkeit eines Kitchen-Sink-Realismus: Happy-Go-Lucky ist ein rigoroses Plädoyer für Optimismus und Lebensfreude. weiter
Wie vor kurzem David Cronenberg in Tödliche Versprechen – Eastern Promises widmet sich der US-amerikanische Regisseur James Gray ebenfalls der russischen Mafia – allerdings hinterfragt er Klischees, anstatt sie zu befriedigen. weiter
Der erste Langspielfilm von Irene von Alberti zeigt, was geschieht, wenn hippe junge Menschen aus Berlin Mitte und junge, weniger hippe Menschen aus Marokko versuchen, Freunde zu werden. Tangerine nimmt dabei zwei Perspektiven zugleich ein. weiter
Ben Stiller ist auf das Komödienfach abonniert, so wie die Brüder Farrelly. Kein Wunder, dass sich die Wege der Drei bereits mehrfach kreuzten. Im besten Fall kommt dabei ein infantiler Spaß wie Verrückt nach Mary heraus. Im schlimmsten Fall so etwas wie Nach 7 Tagen – Ausgeflittert. weiter
Kauzige Tiere gehören inzwischen zur Standardausstattung von Computeranimationsfilmen, so auch in Ab durch die Hecke. Doch können Waschbär und Co. die „Kleinen“ und die „Großen“ gleichermaßen entzücken? weiter
Mit dem jüdischen Anti-Terror-Soldaten Zohan verkörpert Adam Sandler eine eigenwillige Version des amerikanischen Traums: Am Anfang war die Tötungsmaschine, am Ende der Friseur. weiter
Viggo Mortensen übernimmt nach A History of Violence gleich noch einmal eine Hauptrolle in einem Film David Cronenbergs. Diesmal verkörpert er den ambitionierten Chauffeur eines russischen Clanchefs. weiter
Schon Johannes Mario Simmel wusste, dass mit den Clowns die Tränen kommen. In Mad Circus bekriegen sich zwei liebeskranke Vertreter dieser Zunft bis aufs Blut. weiter
Statt einer Filmkritik lesen Sie hier, wie Til Schweiger die Bundeswehr instrumentalisierte und mit Rückendeckung von drei deutschen Filmförderungen (und über 3 Millionen Euro) die Pressefreiheit untergräbt. weiter
Klatsch und Tratsch, Shopping und Wellness, fremdgehende Ehemänner: Diane Englishs Neuinterpretation des Klassikers von 1939 wartet neben einem großen Starensemble vor allem mit einem auf: mit Klischees, die durchaus Spaß machen können.weiter
Der actionreiche Film um ein Attentat auf den amerikanischen Präsidenten zeigt Mark Wahlberg auf den Spuren von Sylvester Stallone: Allein gegen alle kämpft ein Elitesoldat, der alle Tricks kennt, gegen ein korruptes System. weiter
Regisseur Hans Steinbichler bezeichnet dieses tränenreiche Melodram als Frauenfilm – ein Film für Frauen über Frauen. Männer dürfen aber auch reingehen. weiter