Hank Deerfield (Tommy Lee Jones) ist ein echter Amerikaner. Einer, der jeden zurechtweist, der das Sternenbanner falsch aufhängt. Einer, der so hart ist, dass er feuchte Umterhemden anzieht. Ein Mann wie in „Männer weinen nicht“. weiter
Man stelle sich vor, die Geschichte von Mrs. Robinson und Benjamin Braddock wäre nicht nur in einem Film mit Dustin Hoffman passiert, sondern in der Wirklichkeit. Aus dieser Annahme hat Rob Reiner eine über weite Strecken gelungene Komödie gemacht. weiter
Selbst noch Kind sein und selbst schon ein Kind haben. Christoph Röhls Langfilmdebüt auf der Suche nach der Balance zwischen sensiblem Stoff und unverkrampfter Erzählweise. weiter
In seiner ersten Regiearbeit fürs Kino verkörpert Tommy Lee Jones einen abgewrackten Cowboy, der wie ein Besessener den letzten Willen seines besten Freundes erfüllen will. weiter
Der Wendeverlierer und notorische Spieler Jaecki Zucker (Henry Hübchen) steht mit einem Bein im Gefängnis. Da eröffnen sich ihm gleich mehrere Chancen, seine Schulden, wegen denen er diesen Ärger hat, abzubezahlen. Ob und wie ihm das gelingt, davon handelt Dani Levys vergnügliche neue Komödie Alles auf Zucker! weiter
Viggo Mortensen übernimmt nach A History of Violence gleich noch einmal eine Hauptrolle in einem Film David Cronenbergs. Diesmal verkörpert er den ambitionierten Chauffeur eines russischen Clanchefs. weiter
VoD: Wer vor kurzem im Kino bei Collateral enttäuscht im Saal saß, wird sich bei Infernal Affairs (Wu jian dao, 2002) verwundert die Augen reiben: ist dies das wahre neue Werk von Michael Mann?... weiter
Thematisch bleibt Kultregisseur David Cronenberg seinem Kassenflop Spider (2002) nah: Wieder muss sich ein Mann seiner Identität und der Gewalt in seiner Vergangenheit stellen. Diesmal bewegt sich der Kanadier allerdings auf ein weitaus größeres Publikum zu, dem er jedoch exzessive und explizite Gewalt inmitten vielfach bekannter Muster zumutet. weiter
Nicht allzu oft kommt es vor, dass das berühmteste Filmfestival der Welt in Cannes einen reinrassigen Genrefilm in seinen Wettbewerb aufnimmt. Im Jahr 2005 wurde Johnnie Tos Triadenepos Election (Hak se wui) diese Ehre zuteil. weiter
Sechs Freunde schwimmen im offenen Meer und können nicht mehr auf ihre Jacht zurück. Welch eine Ausgangssituation für einen Thriller, der ganz mit den menschlichen Urängsten spielt. weiter
Freischwimmer, Andreas Kleinerts allegorische Parodie auf kleinbürgerliche Genügsamkeit, wartet mit einem vielschichtigen Handlungsgeflecht auf und verirrt sich dabei in einem Wald aus Zeichen. weiter
Ein Film für Politiker und Lehrer: Nachwuchsregisseure drehen 19 Kurzfilme zu den wichtigsten deutschen Grundgesetzen und illustrieren damit die Grundlagen der Rechtsprechung. weiter