Alle Filme im TV

Winter's Bone – Kritik

, Festival (ARD digital)

Die vielfach preisgekrönte Charakter- und Milieustudie schickt eine 17-Jährige auf eine Coming-of-Age-Odyssee durch ein Territorium, das an Slasher-Film-Settings erinnert. weiter 

Blind Side - Die große Chance – Kritik

, SAT.1

Der Aufstieg eines armen Schwarzen zum gefeierten Football-Star: Blind Side vollführt eine gefährliche Gratwanderung zwischen Feel-Good-Movie und einer latent rassistischen Moral. weiter 

Die Vorahnung – Kritik

, SAT.1

Schon in Das Haus am See spielte Sandra Bullock eine Frau, die sich in einer verwirrenden Geschichte rund um wechselnde Zeitebenen zurechtfinden musste. Auch in ihrem neuen Film, gedreht von einem deutschen Regisseur, geht einiges durcheinander. weiter 

Im Tal von Elah – Kritik

, MDR

Hank Deerfield (Tommy Lee Jones) ist ein echter Amerikaner. Einer, der jeden zurechtweist, der das Sternenbanner falsch aufhängt. Einer, der so hart ist, dass er feuchte Umterhemden anzieht. Ein Mann wie in „Männer weinen nicht“. weiter 

Jack in Love – Kritik

, 3sat

In seinem tragikomischen Debütfilm über Einsamkeit und Liebe eines New Yorker Limousinenfahrers überzeugt der Schauspieler Philip Seymour Hoffman vor allem durch seine Leistungen vor der Kamera. weiter 

Tannöd – Kritik

, Das Erste

Die Verfilmung von Andrea Maria Schenkels Erfolgskrimi zeigt zunächst ein gutes Gespür für Atmosphäre, scheitert aber am engen Korsett konventioneller Drehbuchdramaturgie. weiter 

Giulias Verschwinden – Kritik

, Das Erste

Giulias Verschwinden ist ein schlaues, wenn auch etwas überfrachtetes Ensemblestück über die Unaufhaltsamkeit der Zeit. weiter 

Der perfekte Ex – Kritik

, ProSieben

Detektivarbeit in Zeiten von Facebook und Twitter: Um nicht mit mehr als 20 Männern zu schlafen, sucht Ally unter ihren Ex-Freunden den Mann fürs Leben. weiter 

Stage Beauty – Kritik

, Einsplus (ARD digital)

Richard Eyre verfilmt bemüht das Leben des Schauspielers Edward Kynaston, der im 17. Jahrhundert der Star unter den britischen Frauendarstellern war – bis der König auch für Frauen die Bühne öffnete. weiter 

Willkommen bei den Rileys – Kritik

, RBB

Leben bedeutet, im Takt zu bleiben. Das Leben zu meistern heißt, den Rhythmus der Trauer und des Glücks zu tanzen. Wer in Stille lebt, ist lebendig tot. Welcome to the Rileys. weiter 

Nichts zu verzollen – Kritik

, BR

Dany Boon liefert eine vergnügliche Komödie über Vorurteile und Toleranz ab, die jedoch allzu sehr an seinen Erfolgsfilm Willkommen bei den Sch’tis erinnert und sich mit ernsten Untertönen selbst überfordert. weiter 

Zeiten des Aufruhrs – Kritik

, NDR

Their hearts won’t go on: Zehn Jahre nach Titanic sind Kate Winslet und Leonardo DiCaprio zwar wieder als Paar auf der Leinwand zu sehen, doch dieses Mal liegt ihr gemeinsames Glück in einem fernen Hafen der Erinnerung. weiter 

Love Steaks – Kritik

, Festival (ARD digital)

Ein perfektes Steak braucht das richtige Timing bei der Zubereitung. Eine große Liebe auch. weiter 

Jagdfieber – Kritik

, SuperRTL

Ein verzogener Braunbär, der in der Stadt aufgewachsen ist, wird mit dem rauen Leben in freier Wildbahn konfrontiert. Als die menschlichen Bewohner seiner alten Heimat die Jagdsaison ausrufen, ist er gezwungen, sich mit den neuen Verhältnissen zu arrangieren und den Kampf aufzunehmen. weiter 

Kriegerin – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Von Opas Kriegserzählungen zum Neonazismus: David Falko Wnendts Kinodebüt erzählt die Geschichte einer jungen rechtsradikalen Frau irgendwo in Ostdeutschland. weiter 

Harry Potter und der Orden des Phönix – Kritik

, SAT.1

Der neueste, fünfte Film aus der Harry-Potter-Reihe ist solides Abenteuerkino mit viel Spezialeffekten und ohne Längen – dafür fehlt einiges, was die Romane J.K. Rowlings so interessant macht. weiter 

Monsters – Kritik

, Festival (ARD digital)

VoD: Mit seinem Spielfilmdebüt ist Gareth Edwards ein Monsterfilm gelungen, in dem die Monster selbst nur eine untergeordnete Rolle spielen. weiter 

Cry_Wolf – Kritik

, ProSieben

Eine Gruppe von Schülern nimmt einen Mord im örtlichen Wald zum Anlass, Gerüchte über einen Serienkiller in die Welt zu setzen. Bald darauf ereignen sich merkwürdige Vorkommnisse, die den Verdacht nahelegen, dass irgendjemand das Spiel zu ernst nimmt. weiter 

Die Mannschaft – Kritik

, Das Erste

Banalitäten, fokussiert: Der DFB-Werbefilm Die Mannschaft verrät nichts Neues über die vergangene Weltmeisterschaft, dafür viel über die Selbstwahrnehmung eines Fußballverbandes als Unternehmen mit Vorbildfunktion. weiter 

Der Gott des Gemetzels – Kritik

, BR

Zwei Paare, eine Wohnung, ein Konflikt: Roman Polanski inszeniert das erfolgreiche Theaterstück Der Gott des Gemetzels von Yasmina Reza als Ode an das Schauspiel. weiter 

Quellen des Lebens – Kritik

, WDR

Oskar Roehler sollte sich freuen: über die Häme, die seine vergangenen Filme bei Kritikern auslösten. Diese Zeit ist nun vorbei. weiter 

Brothers – Kritik

, Das Erste

Wozu ein US-amerikanisches Remake, wenn das dänische Original großartig war? Vorhang auf für einen weiteren Beitrag aus dem „Varieté der Adaptionen“. Eine Vorstellung, in der vieles gleich und doch alles anders ist. weiter 

72 Stunden - The next three days – Kritik

, RTL

Russell Crowe als biederer Jedermann, der zum zwielichtigen Helden wird: Er will seine wegen Mordes einsitzende Frau aus dem Gefängnis befreien. Regisseur Paul Haggis versucht sich an der Neuverfilmung eines französischen Thrillers. weiter 

Morning Glory – Kritik

, sixx

Hauptsache, die Quote stimmt: Rachel McAdams soll als TV-Producerin eine Frühstücksfernsehshow vor dem Aus retten. Auch gegen den Willen von Harrison Ford in seiner ersten echten Altersrolle als Grumpy Old Man. weiter 

Klang der Stille - Copying Beethoven – Kritik

, Tele 5

Regisseurin Agnieszka Holland etablierte sich nach mehreren kleineren hauptsächlich für das polnische Fernsehen gedrehten Filmen mit politisch engagiertem europäischem Starkino wie Bittere Ernte (Angry Harvest, 1985) und Der Priestermord (To kill a Priest, 1988). In Deutschland machte sie sich mit Hitlerjunge Salomon (1990) einen Namen. Nun schickt sie Beethoven ans Dirigentenpult. weiter 

Underworld Awakening – Kritik

, ProSieben

Mehr vom Gleichen – der vierte Film der Vampir-Serie steckt Kate Beckinsale wieder in hautenges Latex, und auch diesmal fließt reichlich Blut. weiter 

Gesetz der Straße - Brooklyn’s Finest – Kritik

, RBB

Von der Unmöglichkeit, ein guter Cop in Brooklyn zu sein: In seinem düsteren Polizei- und Gangsterthriller erzählt Regisseur Antoine Fuqua die Geschichten dreier Männer, die an den Realitäten ihres Lebens scheitern. weiter 

Brownian Movement – Kritik

, 3sat

Nanouk Leopold inszeniert mit gewohnter formaler Strenge Sandra Hüller als introvertierte Medizinerin, die ein Doppelleben führt. weiter