Alle Filme im TV

Hangover – Kritik

, ProSieben

Vier Freunde, Las Vegas und die letzte Nacht vor der Ehe: Hangover ist eine durch und durch konventionelle Komödie – aber keine durch und durch schlechte. weiter 

Intime Fremde – Kritik

, arte

Weil sie sich in der Tür geirrt hat, vertraut Anna dem Steuerberater William Faber ihre Eheprobleme an. Zwischen dem vermeintlichen Psychoanalytiker und seiner attraktiven Klientin entspinnt sich eine Beziehung voller Rätsel und erotischem Verlangen. Der Film besticht durch ein erstklassiges Schauspielerduo, enttäuscht aber durch manch plattes Klischee. weiter 

Zerrissene Umarmungen – Kritik

, Festival (ARD digital)

Mit einem als Thriller getarnten Melodram erzählt Pedro Almodóvar von einem erblindeten Regisseur und seiner auf mysteriöse Weise ums Leben gekommenen Geliebten. weiter 

Nanga Parbat – Kritik

, SWR

Die weiße Hölle des Nanga Parbat – Joseph Vilsmaier verpackt in seiner Erzählung vom Tod Günther Messners konservative Gedanken in beeindruckende Bilder. weiter 

Ein Freund von mir – Kritik

, RBB

Für Ein Freund von mir standen Jürgen Vogel und Daniel Brühl zum ersten Mal gemeinsam vor einer Filmkamera. Ob der zweite Kinofilm von Sebastian Schipper (Absolute Giganten) die hohen Erwartungen erfüllen kann? weiter 

My Blueberry Nights – Kritik

, BR

Wong Kar Wai reist in fremde Lande. Mit My Blueberry Nights arbeitet er sich an der seichten Version eines Road Movies für Melancholiker ab. weiter 

I Shot My Love – Kritik

, arte

In einem sehr subjektiven Video-Essay beschreibt der israelische Filmemacher Tomer Heymann seine Liebe zu einem Deutschen. weiter 

Das unsichtbare Mädchen – Kritik

, Arte

VoD: Kammerflimmern in der fränkischen Provinz. In Das unsichtbare Mädchen wird das Fernsehgerät zum emotionalen Dampfkochtopf. weiter 

Die Reise der Pinguine – Kritik

, SAT.1

Mehr als nur eine Beobachtung des Fortpflanzungsspiels der Pinguine, sondern der Gipfel der Empathie: Der Pinguinforscher und Regisseur Luc Jacquet legt den Vögeln zwar in wundervollen Bildern, aber mit menschlich-schwülstigen Worten eine rührende Liebesgeschichte in den Schnabel. weiter 

L’Avion – das Zauberflugzeug – Kritik

, BR

Das Letzte, was Charly von seinem tödlich verunglückten Vater geschenkt bekommen hat, ist ein langweiliges Modellflugzeug. Doch das erwacht zum Leben und entwickelt magische Kräfte. Cédric Kahn überrascht mit einer rührenden Kinderfantasie. weiter 

Zweiohrküken – Kritik

, SAT.1

Breitbandhumor auf allen Kanälen: Nach dem beachtlichen Publikumserfolg von Keinohrhasen legt Til Schweiger nun die Fortsetzung seiner Vision einer romantischen Komödie nach. Dabei setzt er auf erprobte Konzepte, die er mit großer Beharrlichkeit abarbeitet. weiter 

Elegy oder die Kunst zu lieben – Kritik

, Festival (ARD digital)

Aus Philip Roths Roman über die Macht und den Verfall des Körpers hat Isabel Coixet ein anständiges Beziehungsdrama gemacht, in dem zu melancholischen Klavierklängen stilvoll begehrt und gelitten wird. weiter 

Henri 4 – Kritik

, Das Erste

Star-Aufgebot, ein enormes Budget und Heinrich Mann als Inspiration. Das könnte was werden - glaubt man zumindest. weiter 

The Fast and the Furious: Tokyo Drift – Kritik

, RTL II

Das hätte man sich ja denken können: Der Draufgänger Sean Boswell (Lucas Black), in Amerika aufgrund wiederholter Teilnahmen an illegalen Autorennen fast im Knast gelandet, kann es auch in seiner neuen Heimat Japan nicht lassen. weiter 

Sin City – Kritik

, ProSieben

Mit konsequenter Ästhetik will Sin City eine moralische Geschichte erzählen, in der alles schwärzer ist als im Film Noir. Das Blut fließt reichlich, aber in schwarz und weiß, nur selten gelb oder rot. weiter 

Effi Briest – Kritik

, ZDF

Die Neuverfilmung des Klassikers von Theodor Fontane versucht herauszufinden, was uns die altbekannte Geschichte von Ehebruch und Freiheit heute noch zu sagen hat. weiter 

Das Konklave – Kritik

, Das Erste

Sex, Intrigen und Männer in schicken Kostümen – Christoph Schrewe verfilmt eine Papstwahl der Renaissance als kirchliches Kammerspiel mit allen Zutaten. weiter 

Die Kinder des Monsieur Mathieu – Kritik

, Das Erste

Christophe Barratiers Regiedebüt begeisterte ganz Frankreich und wurde ein sensationeller Kinoerfolg. Die musikalische Geschichte vom enthusiastisch-selbstlosen Internatslehrer und seinen singenden Knaben garantiert angenehm unbeschwerte Kinounterhaltung, geht damit aber weitgehend am kritischen Kern der Geschichte vorbei. weiter 

Urmel aus dem Eis – Kritik

, SAT.1

Fast vierzig Jahre nachdem der Kinderbuchautor Max Kruse den kleinen Dino mit Namen Urmel erschuf, erhält die Geschichte endlich eine aufwändige Kino-Umsetzung in schicker CGI-Optik. weiter 

Despereaux - Der kleine Mäuseheld – Kritik

, neo (ZDF digital)

Computeranimationsfilme für Groß und Klein erfreuen sich größter Beliebtheit. Despereaux ist das aktuellste Beispiel für das kassenträchtige und noch verhältnismäßig junge Genre des Hollywoodkinos. weiter 

Coraline – Kritik

, neo (ZDF digital)

Henry Selick hat mit Coraline einen der sehenswertesten Animationsfilme der letzten Jahre gedreht, der beweist, dass 3-D nicht nur Effekthascherei bedeuten muss und dass die altmodische Stop-Motion-Technik wahre Wunder bewirken kann. weiter 

Ratatouille – Kritik

, SAT.1

In der neuesten Pixar-Produktion hat eine Ratte wahrlich Großes vor. Der dank modernster CGI-Technik animierte Nager träumt von einer Karriere als Sternekoch in einem Pariser Gourmettempel. Als Zuschauer begleitet man ihn nur zu gerne bei diesem Unterfangen. weiter 

Transformers – Kritik

, ProSieben

Die Decepticons sind auf der Suche nach Allspark, einer Art Talisman, der seinem Träger unbegrenzte Macht zur Verfügung stellt. Leider befindet sich Allspark irgendwo auf der Erde und die Menschen sind irgendwie im Weg. weiter 

Die Päpstin – Kritik

, Das Erste

Seit Jahren dümpelt die Produktion von Die Päpstin mit wechselnder Darsteller- und Regiebesetzung vor sich hin. Sönke Wortmann durfte die Adaption des Bestsellerromans schließlich als aufgeblasenen Ausstattungsfilm inszenieren. weiter 

Eine Karte der Klänge von Tokio – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Weil die Spanierin Isabel Coixet ein großer Japan-Fan ist, hat sie einen Film in Tokio gedreht. Während sie selbst dabei im besten Fall viel gelernt hat, bleibt der Betrachter eher irritiert zurück. weiter 

London Nights – Kritik

, Festival (ARD digital)

Freude und Schmerz im Nichts: Alexis Dos Santos Film ist eine Collage emotional wirkender, aber letztlich gefühlloser Momentaufnahmen. weiter 

Poseidon – Kritik

, Das Erste

In seinem Remake des Katastrophen-Klassikers zähmt Wolfgang Petersen die Willkür eines fiktiven, aber doch realitätsnahen Naturunglückes. Wie man es von einem Blockbuster erwartet, Superlativen wo hin man schaut: Stars, Aktion, Spezialeffekte, aber leider auch zu viele Klischees. weiter 

Klick – Kritik

, SAT.1

Eine universelle Fernbedienung, mit der man sein Leben in den Griff bekommt, verspricht die Werbung zu Adam Sandlers neuem Film Klick (Click, 2006). Super findet dies zumindest seine Filmfigur und spult sich kurzerhand durch ihr eigenes Leben. weiter 

Keinohrhasen – Kritik

, SAT.1

Til Schweigers romantische Komödie um einen Klatschreporter und eine Kindergärtnerin ist der deutsche Kinohit des Jahres. Das größte Mysterium seit Der Schuh des Manitu? weiter 

Bandidas – Kritik

, 3sat

Nicholas Ray (Johnny Guitar, 1954) und Sam Fuller (Vierzig Gewehre, Forty Guns, 1957) haben zwei wunderbare Frauenwestern geschaffen. Nun treten die Bandidas Penélope Cruz und Salma Hayek in die Fußstapfen von Joan Crawford und Barbara Stanwyck. weiter 

The Da Vinci Code – Sakrileg – Kritik

, SAT.1

Ron Howard hat den millionenfach verkauften Bestseller Sakrileg von Dan Brown verfilmt und macht daraus zweieinhalb Stunden Popcornwelterklärungskino ohne Realitätsbezug, aber mit fragwürdiger Botschaft. Er kann wenig dafür, das Buch ist so. weiter 

Transformers - Die Rache – Kritik

, ProSieben

Sam Witwicky geht aufs College, Kampfroboter werden zur vierten Waffengattung der US-Armee: Michael Bay hat wieder einen Transformers-Film gedreht. weiter 

Happy Feet – Kritik

, RTL II

Nach dem sprechenden Schweinchen Babe präsentiert der australische Regisseur George Miller diesmal singende und steppende Pinguine in einem handwerklich beeindruckenden Animationsfilm, der als musikalische Außenseiterkomödie beginnt und dann unerwartet eine scharfe Kurve Richtung Öko-Drama nimmt. weiter 

Nine – Kritik

, Das Erste

Penélope Cruz zieht sich aus. Lasziv, singend. In hell ausgeleuchteten Nahaufnahmen, aus willkürlichen Blickwinkeln, im Stil eines hektischen Musikvideos und ohne jegliches Mysterium. weiter 

Die Fürsten der Dunkelheit – Kritik

, Tele 5

Analytische Apokalypse. In seinem vernachlässigten Beitrag zum Genre des satanischen Horrorfilms entwirft John Carpenter eine wissenschaftliche Vision des Bösen. weiter 

Final Destination 3 – Kritik

, RTL

Mit Final Destination (2000) schufen die Akte X-Schreiber James Wong und Glen Morgan einen Horrorthriller mit viel Suspense und einigen blutigen Effekten. Der Nachfolger setzte 2003 weniger auf Spannung und mehr auf Splattereffekte – eine Entwicklung, die der dritte Teil der Reihe fortführt. weiter 

Half Nelson – Kritik

, Festival (ARD digital)

Im Zuge des oscarnominierten Lars und die Frauen (Lars and the real girl) erreicht nun auch Ryan Goslings Vorgängerfilm Half Nelson, ebenfalls oscarnominiert, die deutschen Leinwände. weiter