Un homme qui crie - Ein Mann der schreit – Kritik
Die innere Verarmung: Mit einem so distanzierten wie genauen Blick gelingt Mahamat-Saleh Haroun ein subtiles Gesellschaftsporträt des Tschad. Filmkritik
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Die innere Verarmung: Mit einem so distanzierten wie genauen Blick gelingt Mahamat-Saleh Haroun ein subtiles Gesellschaftsporträt des Tschad. Filmkritik
Ihm verdanken wir das Schlagwort Borderline-Journalismus: Jahrelang fälschte Tom Kummer Star-Interviews und wurde selbst zur Berühmtheit. Zehn Jahre nach seinem Absturz porträtiert ein Dokumentarfilm den begabten Betrüger. Filmkritik
Im Zweifel gegen den Zweifel: In einem Crashkurs vor römischer Kulisse exorziert der Teufel bei einem jungen Priesteranwärter die letzten Reste kritischen Verstands. Beim Kinopublikum wird das nicht gelingen. Filmkritik
Nach zehn Jahren im Gefängnis will ein Mann den Tod seines Bruders rächen. Dabei wird er von einem Cop und einem Killer verfolgt. Filmkritik
Daniel Barnz‘ Film erzählt von der Wichtigkeit innerer Werte und bedient sich dabei eines eigenwilligen Konzepts von Hässlichkeit. Filmkritik
Thomas Heise zieht es in seinem neusten Film auf ungewohntes Gebiet, zu einer indigenen Gemeinde im Nordwesten Argentiniens. Filmkritik
Keinerlei Überraschungen beim Deutschen Filmpreis 2011. Mit einem neuen Verfahren wollte die Deutsche Filmakademie ihre Nominierungen differenzierter auswählen. Dem ersten Anschein nach ist dies nun gescheitert. Das eingeführte Punktesystem, mit dem die Akademie-Mitglieder einzelne Leistungen bewerten können, sollte vom Prinzip her dafür sorgen, dass Entscheidungen nicht nach einem einfachen Mehrheitsprinzip fallen. Die Nominierungen in den Hauptkategorien sprechen allerdings eine andere Sprache: Arrivierte Produzenten und Regisseure sowie gefällige Filme dominieren das Feld. Tom Tykwers Drei geht mit sechs Nominierungen ins Rennen, jeweils fünf Nominierungen erhalten Vincent will mehr von Ralf Huettner, Wer wenn nicht wir von Andres Veiel und Chris Kraus' Poll. In dieser Reihe ist der ästhetisch ambitionierte Poll der Außenseiter, wurde folglich aber auch nicht für den Preis als bester Spielfilm nominiert. Neben den drei anderen genannten Filmen konkurrieren noch Almanya, Der ganz große Traum und Goethe! um den Hauptpreis. Für eine Akademie, die in ihrer Videopräsentation als ersten Til Schweiger zu Wort kommen lässt, sind diese Ergebnisse – die das Autorenkino größtenteils links liegen lassen – aber vielleicht zufriedenstellend.
Zwei französische Regisseure widersetzen sich der Versuchung, ihr Porträt der kongolesischen Band Staff Benda Bilili zu einem „Kinshasa Social Club“ werden zu lassen. Filmkritik
Vom Banker zum Gangster ist es nicht weit. Wie man den Branchenwechsel schafft, zeigt diese von Tarantino inspirierte Action-Komödie aus Frankreich. Filmkritik
Im Remake von Kalter Hauch (The Mechanic, 1972) wird atmosphärische Düsternis durch harte Action ersetzt und existenzielle Angst durch souveräne Coolness. Nicht jedermanns Sache. Filmkritik