Dreileben ist das Resultat einer sehr lesenswerten Diskussion via E-Mail, die Christian Petzold, Dominik Graf und Christoph Hochhäusler über die Berliner Schule geführt haben. Graf hinterfragt dort die Grundsätze und Ergebnisse des Konzepts, Hochhäusler verteidigt sie, und Petzold vermittelt. Für ihn ist die Berliner Schule auch weniger das Praxisorgan einer Theorie als vielmehr Ausdruck einer Nachbarschaft. Um gemeinsame Bezüge geht es. Die klaffen bei Graf und Hochhäusler tatsächlich auseinander. Vor allem, wenn es um Plot und Genre geht. Special
In seinem Langfilmdebüt verbindet Benjamin Cantu eine Dokumentation über industrialisierte Landwirtschaft in Brandenburg mit einer fiktiven Liebesgeschichte zwischen zwei Azubis. Filmkritik
Auf der Suche nach dem Mörder, der im Wald nach Mutti sucht: Dreileben - Eine Minute Dunkel von Christoph Hochhäusler. Filmkritik
VoD: Ein Film über das Rauchen. Und vieles mehr. Dominik Grafs Beitrag zur Filmtrilogie Dreileben. Filmkritik
Mit seinem vielleicht letzten Film verweigert sich Béla Tarr jeglicher Erzählung und vertraut auf die erhabene Schönheit seiner Plansequenzen. Filmkritik
Asghar Farhadi hat sich mit Nader und Simin - Eine Trennung zu einem der interessantesten iranischen Filmemacher entwickelt. Filmkritik
Katze Pfötchen wartet auf ihr neues Leben bei Sophie und Jason. Während sie eine lahme Tatze auskuriert, plant das Ehepaar seinen letzten Monat in absoluter Freiheit. Filmkritik
Endlich hat Daniel Sander auf der Berlinale ein Meisterwerk gesehen; er schreibt über eine grandiose Familientragödie unter anständigen Leuten, einen spöttisch lächelnden Joschka Fischer und eine wirklich sehr unglückliche Katze. Special
Marie Kreutzer erzählt die Geschichte von vier Geschwistern, die in einer Kommune aufgewachsen sind und sich am Totenbett des Vaters wiedersehen. Leider genügt ihr das nicht. Filmkritik
In der südfranzösischen Chauvet-Höhle befinden sich die ältesten heute noch erhaltenen Höhlenmalereien. Werner Herzog hat für diesen Ort eine exklusive Zutrittsberechtigung erhalten und spinnt dort seinen ganz eigenen Mythos. Filmkritik