„Basically ist es wurscht“ – Doclisboa 2020
Hausbau als Lebensprojekt, Alzheimer-Alltag als Horrorfilm und keine Lust auf art people: Eindrücke von der digitalen Ausgabe des portugiesischen Dokumentarfilmfestivals. Special
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Hausbau als Lebensprojekt, Alzheimer-Alltag als Horrorfilm und keine Lust auf art people: Eindrücke von der digitalen Ausgabe des portugiesischen Dokumentarfilmfestivals. Special
VoD: Atomkraft als technischer Fiebertraum. Zwischen vermeintlich strahlender Vergangenheit und finsterer Zukunft liegt in Carsten Raus Dokumentarfilm Atomkraft Forever ein Stück instabile Gegenwart. Filmkritik
Ein russischer Zirkus als System aus Macht und Kontrolle, der Amerikanische Bürgerkrieg als Familienspaß – und zwei politische Kurzfilme, die es ganz unterschiedlich mit der Wahrheit halten: Festivalnotizen von Studierenden der Uni Hildesheim. Special
In Michael Venus’ Debütfilm verlieren sich Mutter und Tochter in gleich mehreren Alptraum-Schichten. Die unheimliche Heimatgroteske Schlaf funktioniert wie ein Jenga-Turm: schraubt sich in luftige Höhen, verliert das Fundament – und macht dennoch Hoffnung für die hiesige Genrefilmlandschaft. Filmkritik
Friedliches antifaschistisches Engagement reicht Luisa nicht: Und morgen die ganze Welt erzählt die Geschichte einer Radikalisierung. Die Revolution versetzt Heldin und Handkamera in Aufregung, doch zum Glück wissen die Boys, wie’s läuft. Filmkritik
Schöne neue Arbeitswelt. Georg Pelzer hält uns in seinem Spielfilmdebüt Fluten die bunte Spielzeug-Pumpgun des Startup-Regimes an die Schläfe und fragt: „Bist du faul? Oder bist du einer von uns?“ Filmkritik
Der übermächtige Schatten der Vorgängerin: Mr. de Winters neue Ehefrau fühlt sich auf seinem Anwesen wie ein Fremdkörper. Im Remake von Hitchcocks erstem US-Film Rebecca setzt Ben Wheatley auf Nahbarkeit und klare Fronten. Filmkritik
Alptraum mit nostalgischer Patina: Laura Gemser spielt eine afrikanische Prinzessin, die ins faschistische Italien gebracht wird, um zu dienen. Starre Hierarchien und ein ungezügeltes Begehren bringen Lust und Zerstörung. Filmkritik
Ema weiß nicht, ob sie Ehefrau und Mutter sein möchte, sehr wohl aber, dass sie tanzen will. Was in Pablo Larraíns Film dabei wirklich passiert und was bloße Metapher ist, müssen die Zuschauenden selbst abwägen. Filmkritik
VoD: Das Leben geht nicht weiter. Der russische Regisseur Kantemir Balagov erzählt die Geschichte zweier Rotarmistinnen nach Kriegsende. Selten sahen sich Zärtlichkeit und Zerstörung so ähnlich. Filmkritik