Takers – Kritik
USA 2010. Regie: John Luessenhop. Mit: Chris Brown, Hayden Christensen
Start:
Gentlemenganoven in Hochhäusern. Horizontale Organisationsstrukturen überwindet John Luessenhops Gangsterfilm Takers mit Leichtigkeit. Kritik
--> -->
USA 2010. Regie: John Luessenhop. Mit: Chris Brown, Hayden Christensen
Start:
Gentlemenganoven in Hochhäusern. Horizontale Organisationsstrukturen überwindet John Luessenhops Gangsterfilm Takers mit Leichtigkeit. Kritik
USA 2010. Regie: Robert Schwentke. Mit: Bruce Willis, Mary-Louise Parker
Start:
Robert Schwentke lässt in seiner Comicverfilmung eine Riege namhafter Darsteller am Ruhestand leiden, mit Maschinengewehren feuern und Wodka trinken – RED legt unerwartet trockenen Humor an den Tag. Kritik
AR, E 2009. Regie: Juan José Campanella. Mit: Ricardo Darín, Soledad Villamil
Start:
Der Gewinner des diesjährigen Oscars für den besten fremdsprachigen Film ist ein Beispiel dafür, wie nichtssagend Auszeichnungen sein können. Kritik
IT 2009. Regie: Luca Guadagnino. Mit: Tilda Swinton, Flavio Parenti
Start:
…und das ist ein Versprechen, das allein die Hauptdarstellerin einlöst. Kritik
D 2010. Regie: Dennis Gansel. Mit: Karoline Herfurth, Nina Hoss
Start:
Louise sucht das Glück: In Dennis Gansels Film ist das Vampirdasein ein zerbrechliches Mitternachtsfest von Konsum und Frauensolidarität. Kritik
D, CH 2010. Regie: Wolfgang Panzer. Mit: Bruno Ganz, Ulrich Tukur
Start:
Katerstimmung: In Wolfgang Panzers Leinwandadaption von Thomas Hürlimanns Schlüsselroman kämpft Bruno Ganz als Schweizer Bundespräsident Kater ums politische Überleben und um moralische und menschliche Integrität. Kritik
USA 2010. Regie: Oliver Stone. Mit: Shia LaBeouf, Michael Douglas
Start:
Wall Street: Geld schläft nicht sollte man sich anschauen. Glatt, bunt, ein bisschen altmodisch und absolut zum Wohlfühlen: besser lässt sich das krisengeplagte Gewissen schwerlich streicheln. Kritik
USA, GB 2010. Regie: Banksy. Mit: Banksy , Thierry Guetta
Start:
Der britische Graffiti-Artist Banksy hat einen Film gemacht. Was als kurzweilige Streetart-Doku beginnt, entwickelt sich zu einem kulturkritischen Essay mit pessimistischer Note. Kritik
USA 2010. Regie: Edgar Wright. Mit: Michael Cera, Mary Elizabeth Winstead
Start:
Das ganze Leben ist ein Videospiel: Edgar Wright hat die Scott-Pilgrim-Comics von Bryan Lee O’Malley zu einem alle Mediengrenzen sprengenden Vergnügen gemacht, an dem nicht nur Nerds ihren Spaß haben werden. Kritik
USA 2007. Regie: Jed Weintrob. Mit: Angela Bettis, Kirby Bliss Blanton
Start:
Das Horrorkino bedient sich immer wieder derselben Handlungen und Motive. Scar 3D fügt sich ganz in diese Tradition ein und geht dabei erschreckend lieblos vor. Kritik
USA 2009. Regie: Neil Jordan. Mit: Colin Farrell, Alicja Bachleda-Curus
Start:
Neil Jordans Bearbeitung einer uralten Sage erzeugt stimmungsvoll eine traumverlorene Atmosphäre und interessiert sich dabei eher für die Universalität des Mythos als für seine Modernisierung. Kritik
IT 2009. Regie: Pietro Marcello. Mit: Vincenzo Motta, Mary Monaco
Start:
Das leise halbdokumentarische Porträt einer ungewöhnlichen Liebe sinniert mit einer Mischung aus historischem Archivmaterial und ausdrucksstarken Bildern des Zerfalls über den Wandel und Stillstand der Zeit. Kritik
USA, F 2010. Regie: Joel Schumacher. Mit: Emma Roberts, Chace Crawford
Start:
Und mit den Drogen kommen die Tränen, die Waffen sowieso. Joel Schumachers moralische Tragödie von der Upper East Side bietet viel schöne Oberfläche. Kritik
ISR, F, GB 2009. Regie: Samuel Maoz. Mit: Yoav Donat, Zohar Shtrauss
Start:
Der Gewinner des Goldenen Löwen von Venedig inszeniert Krieg als komplizenhaftes Panzerkammerspiel. Kritik
PE 2010. Regie: Daniel Vega, Diego Vega. Mit: María Carbajal, Carlos Gassols
Start:
In dem in Cannes ausgezeichneten Debütfilm aus Peru muss ein pedantischer Pfandleiher lernen, dass Säuglinge auf Analfixiertheit pupsen. Kritik
USA 2010. Regie: Roger Kumble. Mit: Brendan Fraser, Brooke Shields
Start:
Aufstand der Tiere. Waschbär, Stinktier und Co. erheben sich gegen die Urbanisierung ihrer heimischen Wälder und rächen sich an den Vorstadtmenschen. Zu leiden hat unter diesem niveaulosen Klamauk aber vor allem der Zuschauer. Kritik
F 2010. Regie: Joann Sfar. Mit: Eric Elmosnino, Doug Jones
Start:
Wir mögen unsere Rockstars allgemeingültig. Joann Sfar sucht gleichwohl mit den Mitteln der Fantastik nach dem Wesen des französischen Sängers Serge Gainsbourg. Kritik
USA 2010. Regie: Adam McKay. Mit: Mark Wahlberg, Will Ferrell
Start:
Immer noch viel zu lachen: Nur ein wenig gezähmt erscheinen Will Ferrell und sein Hausregisseur Adam McKay in ihrem neuen Streich.
Kritik
USA 2010. Regie: Alexandre Aja. Mit: Elisabeth Shue, Adam Scott
Start:
Sexistisch, zynisch, brutal – und ungemein unterhaltsam: Alexandre Aja lässt mit offensichtlichem Spaß an der Sache einen Schwarm ausgehungerter Fische auf die schönen Körper amerikanischer Studenten (und Studentinnen) los. Kritik
D, IT 2010. Regie: Jo Baier. Mit: Bruno Ganz, Elio Germano
Start:
Jo Baiers biografisches Dialogdrama nimmt sich existenzieller Fragen an und versucht den letzten Dingen des Lebens auf den Grund zu gehen, mutet dabei aber an wie eine unbeholfen zusammengestellte Floskelsammlung. Kritik
D 2010. Regie: Holger Tappe, Reinhard Klooss
Start:
Die Tiere Afrikas erheben sich gegen die Umweltverschmutzung der Menschen. Der Versuch, einen deutschen Animationsfilm im Hollywood-Stil zu etablieren, scheitert gleich an mehreren Fronten.
USA 2009. Regie: John Hillcoat. Mit: Viggo Mortensen, Kodi Smit-McPhee
Start:
Die Hüter der Flamme. In John Hillcoats Adaption des preisgekrönten Endzeitromans von Cormac McCarthy kämpfen Vater und Sohn ums Überleben und um den Erhalt ihrer Menschlichkeit. Kritik
USA 2010. Regie: David Fincher. Mit: Jesse Eisenberg, Andrew Garfield
Start:
Partizipation, Immersion und Interaktion gelten als kennzeichnend für das Web 2.0. Zwar dreht sich auch in David Finchers vermeintlichem Facebook-Film alles um diese drei Schlagworte, im Fokus steht jedoch gerade das soziale Gefüge jenseits des virtuellen Raumes. Kritik
D 2010. Regie: Thomas Arslan. Mit: Mišel Matičević, Karoline Eichhorn
Start:
VoD: Thomas Arslans Im Schatten gleicht einem Röntgenbild des Gangsterfilms: Er blickt durch die Story hindurch und legt Strukturen frei. Kritik
USA 2010. Regie: Pierre Coffin, Chris Renaud
Start:
Harte Zeiten für Bösewichte. Superschurke Gru kämpft im Animationsabenteuer Ich – Einfach Unverbesserlich um seinen Titel als der weltgrößte Fiesling und bekommt die Auswirkungen des ausufernden Kapitalismus zu spüren. Kritik
TH, F, D, GB, E 2010. Regie: Apichatpong Weerasethakul. Mit: Thanapat Saisaymar, Jenjira Pongpas
Start:
VoD: Traumbilder, Naturbilder, mystische Bilder. Apichatpong Weerasethakuls Kino ist ein Trip für die, die sich darauf einlassen können. Kritik
USA 2009. Regie: Emily Young. Mit: Sarah Michelle Gellar, Jonathan Tucker
Start:
Mit der bereits zweiten Verfilmung seines beliebten Romans bekommt Paulo Coelho genau das, was er verdient. Wo angesichts esoterisch-kitschiger Monologe nur eine Flucht ins Visuelle angebracht wäre, beschränkt sich Nancy Young auf das bloße Übersetzen. Kritik
F 2010. Regie: Luc Besson. Mit: Louise Bourgoin, Nicolas Giraud
Start:
Wie konnte sich so eine toughe, kantige Heldin nur in so eine glatte Inszenierung verirren? Luc Bessons Adèle und das Geheimnis des Pharaos wirkt sehr beliebig, hat aber durchaus Charme. Kritik
USA 2010. Regie: Daniel Stamm. Mit: Patrick Fabian, Ashley Bell
Start:
Daniel Stamms pseudodokumentarischer Horrorfilm spielt clever in den Zwischenräumen unserer mythischen Welterklärungsmodelle. Kritik
D 2010. Regie: Burhan Qurbani. Mit: Maryam Zaree, Jeremias Acheampong
Start:
Ein Film mit Botschaft: Burhan Qurbanis Debütfilm bekennt sich zu einem aufgeklärten Islam. Kritik
USA 2010. Regie: Jay Roach. Mit: Steve Carell, Paul Rudd
Start:
Fader Neuaufguss einer französischen Erfolgskomödie, dem es an Tempo und Einfallsreichtum mangelt und der die angepeilt hohe Gag-Frequenz bis ins Unerträgliche abnutzt. Kritik
USA 2010. Regie: Ben Affleck. Mit: Ben Affleck, Jeremy Renner
Start:
Die Stadt, die es nicht gibt: Soziale Misere als romantisches Kapital in Ben Afflecks The Town – Stadt ohne Gnade. Kritik
GB, NL 2009. Regie: Andrea Arnold. Mit: Michael Fassbender, Kierston Wareing
Start:
Andrea Arnold hat mit Fish Tank ein meisterhaftes Sozialdrama gedreht, das den britischen Kitchen-Sink-Realismus auf eine neue Ebene hebt. Kritik
USA 2010. Regie: Ryan Murphy. Mit: Julia Roberts, Javier Bardem
Start:
Elizabeth Gilberts Roman verkaufte sich über sieben Millionen Mal und löste einen kleinen Tourismus-Boom aus. Ryan Murphys Verfilmung ist zwar hochkarätig besetzt, erschöpft sich aber in Plattitüden vom Sinn des Lebens und der Liebe. Kritik
Ö, D 2010. Regie: Oskar Roehler. Mit: Tobias Moretti, Martina Gedeck, Moritz Bleibtreu
Start:
Am Tag acht der Berlinale 2010 sorgt Oskar Roehler mit Jud Süß – Film ohne Gewissen für Buhrufe, Pfiffe und Ratlosigkeit. Der Wettbewerb hat einen waschechten Skandal, der sich um einen seltsam leeren Film dreht. Kritik
F 2010. Regie: Benoît Delépine, Gustave de Kervern. Mit: Gérard Depardieu, Yolande Moreau
Start:
Benoît Delépine und Gustave de Kervern schicken ihren Titelhelden auf eine Reise durch seine Vergangenheit, um ihn schließlich feststellen zu lassen, dass die Gegenwart doch das Beste ist. Kritik
JP 2008. Regie: Hayao Miyazaki
Start:
Mit ökologischem Bewusstsein und einer gewohnt fantasievollen Inszenierung nimmt sich Hayao Miyazaki Andersens Die kleine Meerjungfrau an. Kritik
USA 2010. Regie: Thor Freudenthal. Mit: Zachary Gordon, Robert Capron
Start:
Vom leidvollen Schulalltag eines Zehnjährigen: In seiner Middle-School-Komödie adaptiert Thor Freudenthal den ersten Bestsellerband der Comic-Romane von Jeff Kinney. Kritik
USA 2010. Regie: Anton Corbijn. Mit: George Clooney, Violante Placido
Start:
Der ermüdende Blick: Anton Corbijns The American ist ein hochkonzentrierter Genrefilm, der seine Brillanz vor allem in den Nuancen zeigt. Kritik
TR, D 2010. Regie: Semih Kaplanoğlu. Mit: Bora Altaş, Erdal Beşikçioğlu
Start:
Extrem ruhig und extrem schön: Für Bal, den abschließenden Teil seiner Yusuf-Trilogie, erhielt der türkische Regisseur Semih Kaplanoğlu dieses Jahr auf der Berlinale den Goldenen Bären. Kritik
USA 2010. Regie: Anand Tucker. Mit: Amy Adams, Matthew Goode
Start:
Einen Antrag, aber schnell: Der Heiratswahn in romantischen Komödien erreicht mit Verlobung auf Umwegen (Leap Year) einen neuen Höhepunkt. Kritik
USA 2009. Regie: Lynn Shelton. Mit: Mark Duplass, Alycia Delmore
Start:
Mit ausgeprägtem Sinn für Situationskomik und komplexe zwischenmenschliche Beziehungen widmet sich Lynn Shelton zwei ehemaligen Schulfreunden und ihrer absurden Wette. Kritik
F 2009. Regie: François Ozon. Mit: Isabelle Carré, Louis-Ronan Choisy
Start:
Im letzten Teil seiner „Trilogie über die Trauer“ inszeniert François Ozon die Schwangerschaft seiner Protagonistin als ein den Tod besiegendes Mysterium. Kritik
D 2010. Regie: Marvin Kren. Mit: Michael Fuith, Theo Trebs
Start:
VoD: Das Fenster zum Hinterhof. Oder: Warten auf Gabi. Marvin Krens minimalistische Genre-Reflexion Rammbock betritt ungenutzte Seitenpfade des Zombie-Films. Kritik
GB, D 2010. Regie: Christopher Smith. Mit: Sean Bean, Eddie Redmayne
Start:
Christopher Smith hat sich bislang mit jedem seiner Filme als ein begabter Regisseur erwiesen, allerdings eher noch nicht als ein intelligenter. Kritik
D 2009. Regie: Christian Becker, Oliver Schwabe. Mit: Robert Stadlober, Sylvester Groth
Start:
In ihrem zweiten Spielfilm erzählen Christian Becker und Oliver Schwabe von einem Pärchen, das als Geschäftsmodell die emotionale Prostitution praktiziert. Kritik
USA 2010. Regie: Jon Turteltaub. Mit: Nicolas Cage, Jay Baruchel
Start:
Niemand geringeres als Merlins Nachfolger stellt sich dem Kampf gegen das Böse. Duell der Magier will unterhaltsame Fantasy sein, entzaubert sich aber selbst. Kritik
USA 2010. Regie: Nicholas Stoller. Mit: Jonah Hill, Russell Brand
Start:
Nicholas Stollers zweiter Film lässt einen exaltierten britischen Rockstar von der Leine: Ein Drogentrip als Komödie mit philosophischen Anwandlungen. Kritik
RO, NL, JP, F 2009. Regie: Radu Jude. Mit: Andreea Bosneag, Doru Catanescu
Start:
MUBI: Auch wenn der ganz große Durchbruch ausgeblieben ist, erfreut sich das rumänische Kino weiterhin großer Beliebtheit. Und das völlig zu Recht, wie Radu Judes kleiner, aber wirkungsvoller Film beweist. Kritik
BO, Ö, D, CR 2010. Regie: Jasmila Žbanic. Mit: Zrinka Cvitesic, Leon Lucev
Start:
Die Bosnierin Jasmila Žbanic will in ihrem zweiten Film eigentlich von der Liebe in den Wirren der Nachkriegszeit erzählen. Weil ihr das aber nicht reicht, problematisiert sie nebenher noch ein wenig den Islam. Kritik